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Was gibt es Neues? Edition 2026 – Nachlese
Von:
Sabine Fauland (Museumsbund Österreich), Online
Digitale Vermittlung im Museum verändert sich derzeit grundlegend – technisch, inhaltlich und organisatorisch. Dabei steht weniger die einzelne Anwendung im Fokus als ein umfassender Perspektivwechsel: weg von punktuellen Projekten, hin zu nachhaltigen, lernenden Systemen.
Inklusion ist eine grundlegende Aufgabe digitaler Vermittlung. Digitale Tools bieten hier enorme Chancen – etwa durch Mehrsprachigkeit, Gebärdensprache oder alternative Zugänge für unterschiedliche Bedürfnisse. Entscheidend ist, Inklusion nicht als Zusatzangebot zu verstehen, sondern als Wahlfreiheit und selbstverständlichen Bestandteil aller Angebote.
Die Nachhaltigkeit digitaler Projekte ist oft ein Problem. Viele Anwendungen entstehen projektbasiert, bleiben danach jedoch statisch und werden kaum weiterentwickelt. Neue Ansätze setzen deshalb auf flexible Systeme, iterative Prozesse und Werkzeuge, die von den Museen selbst gepflegt werden können. Digitale Vermittlung wird damit Teil des Arbeitsalltags als kontinuierlicher Prozess.
Künstliche Intelligenz ermöglicht schnellere Produktion, neue dialogische Vermittlungsformate und personalisierte Zugänge. Die Ergebnisse variieren stark und müssen immer kuratorisch geprüft werden. KI verändert die Produktionsprozesse – ersetzt aber nicht die fachliche Expertise. Vielmehr entsteht eine neue Arbeitsteilung zwischen automatisierter Unterstützung und menschlicher Qualitätskontrolle.
Inklusion ist eine grundlegende Aufgabe digitaler Vermittlung. Digitale Tools bieten hier enorme Chancen – etwa durch Mehrsprachigkeit, Gebärdensprache oder alternative Zugänge für unterschiedliche Bedürfnisse. Entscheidend ist, Inklusion nicht als Zusatzangebot zu verstehen, sondern als Wahlfreiheit und selbstverständlichen Bestandteil aller Angebote.
Die Nachhaltigkeit digitaler Projekte ist oft ein Problem. Viele Anwendungen entstehen projektbasiert, bleiben danach jedoch statisch und werden kaum weiterentwickelt. Neue Ansätze setzen deshalb auf flexible Systeme, iterative Prozesse und Werkzeuge, die von den Museen selbst gepflegt werden können. Digitale Vermittlung wird damit Teil des Arbeitsalltags als kontinuierlicher Prozess.
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