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Heimat ist kein Ort, sondern eine Aushandlung
Rückblick auf den Museumstreff in Südtirol im Rahmen von kultur.raum Südtirol-Salzburg 2026: „Heimat zwischen Identität, Politik und Tourismusdruck"
Von: Angelika Fleckinger (Betrieb Südtiroler Landesmuseen), Sabine Fauland (Museumsbund Österreich), Museumsverband Südtirol, Bozen/Graz/Wien

Am 29. Mai 2026 fand im Waltherhaus in Bozen der Museumstreff in Südtirol im Rahmen von kultur.raum Südtirol–Salzburg statt. Unter dem Titel Heimat zwischen Identität, Politik und Tourismusdruck widmete sich die Veranstaltung einem Begriff, der gerade im Alpenraum kulturell, emotional und politisch stark aufgeladen ist.

Ausgangspunkt war die Frage, wie Museen und Kultureinrichtungen mit Heimatbildern umgehen können, die zwischen Zugehörigkeit, Erinnerung, Sehnsucht, Abgrenzung, Vermarktung und politischer Instrumentalisierung changieren. Die Veranstaltung wurde vom Betrieb Südtiroler Landesmuseen, dem Museumsverband Südtirol und dem Museumsbund Österreich organisiert; moderiert wurde sie von Peter Fritz, Direktor des Salzburger Freilichtmuseums.

Heimat als umkämpfter Begriff

Schon die Fragestellung machte deutlich, dass „Heimat" nicht als selbstverständlicher oder harmloser Begriff verstanden werden kann. Heimat ist nicht nur ein Alltagswort, sondern auch politisches Argument, touristisches Versprechen und kulturelle Projektionsfläche. Gerade im Alpenraum treffen Grenzgeschichte, Mehrsprachigkeit, Minderheitenrechte, Tourismus, ländliche und städtische Lebensrealitäten sowie unterschiedliche Vorstellungen von Zugehörigkeit aufeinander. Heimat erscheint damit weniger als fixer Ort, sondern als verhandelbares Narrativ zwischen Romantisierung und Abwehr, zwischen Öffnung und Ausschluss.
Die Impulse des Vormittags zeigten aus unterschiedlichen Perspektiven, dass Museen von diesen Aushandlungen unmittelbar betroffen sind. Sie sammeln, ordnen, erzählen, zeigen und interpretieren. Damit können sie Heimatbilder stabilisieren, aber auch irritieren, historisieren oder öffnen. Die aktuelle Museumsdefinition von ICOM betont, dass Museen im Dienst der Gesellschaft stehen, inklusiv, zugänglich, ethisch sowie unter Beteiligung von Communities handeln sollen. Museen sind keine neutralen Kulissen für Identität, sondern öffentliche Räume der Reflexion und Wissensvermittlung.

Archäologie im Dienst politischer Erzählungen

Den ersten Impuls gab Elisabeth Vallazza, Direktorin des Südtiroler Archäologiemuseums, mit einem Beitrag zur Ausstellung UNDER PROPAGANDA. Archäologie zwischen Krieg und Frieden mit dem Titel Wie politische Systeme Museen und ihre Objekte für ihre Zwecke einsetzen. Im Zentrum stand die Südtiroler Archäologiegeschichte zwischen 1920 und 1972 und damit die Frage, wie Funde, Objekte und wissenschaftliche Deutungen politisch aufgeladen wurden. Die Präsentation zeigte, wie archäologische Objekte in nationalistischen und autoritären Kontexten als Belege für vermeintlich römische, germanische oder andere ethnisch definierte Ursprungserzählungen herangezogen wurden.

Die anschließende Diskussion zeigte, wie schnell wissenschaftliche Leerstellen zu Projektionsflächen werden. Wenn Museen Lücken nicht benennen, werden sie von anderen gefüllt – von Besucher:innen, politischen Akteur:innen oder medialen Narrativen. Die Verantwortung von Museen wurde betont, Forschungslücken sichtbar zu machen, Grauzonen auszuhalten, zu beleuchten und wissenschaftliche Erkenntnisse nicht nachträglich zu glätten. Gerade Geschichtsmuseen bewegen sich in einem Feld, in dem Erkenntnis immer zeitgebunden ist: Wissenschaft ist „ein Kind ihrer Zeit". Daraus ergibt sich keine Beliebigkeit, sondern eine besondere Verpflichtung zur Selbstreflexion.

Heimat im Grenzraum

Mit Peter Heel, Museumsleiter des MuseumHinterPasseier, verschob sich der Blick anschließend in den peripheren Grenzraum. Sein Beitrag Heimat an der Grenze – Alltag statt Narrativ zeigte Heimat nicht als geschlossene Erzählung, sondern als Prozess. Für das Team im MuseumPasseier ist der Begriff Heimat geprägt von Mehrfachzugehörigkeiten, Grenzerfahrungen, Mobilität, Rückkehr, Abwanderung, Sprachen und sozialen Spannungen. Gerade dort, wo Grenzen historisch und gegenwärtig wirksam sind, wird sichtbar, dass Heimat selten eindeutig ist.

In der Diskussion wurde dieser Gedanke weitergeführt: Heimat erschien nicht als eindeutig bestimmbarer Ort, sondern als emotional stark besetzter und persönlicher Bezugspunkt. Sie kann mit Familie, Kindheit, Geborgenheit, Sicherheit oder Ankommen verbunden sein, zugleich aber auch mit Abgrenzung, Veränderung, Verlust oder politischer Zuschreibung. Besonders im Grenzraum wird Heimat damit zu einer Kontaktzone. Grenzen trennen nicht nur, sie bringen Menschen, Erinnerungen, Sprachen und unterschiedliche Zugehörigkeiten miteinander in Berührung. Die Peripherie wurde in diesem Sinn nicht als Rand, sondern als Verdichtungsraum verstanden: Hier zeigen sich gesellschaftliche Spannungen besonders deutlich – zwischen Tradition und Wandel, Abwanderung und Rückkehr, Alltag und touristischer Erwartung, Nähe und Konflikt.

Ein zentraler Gedanke dieses Beitrags war daher das Museum als Aushandlungsraum. Heimat ist nie nur eine friedliche oder abgeschlossene Erzählung. Sie entsteht zwischen Menschen, Erinnerungen, Wandel und Widerspruch. Museen in peripheren Räumen erzählen daher keine fertigen Heimatbilder, sondern zeigen, wie Heimat entsteht. Sie können Perspektiven sichtbar machen, Konflikte benennen und Vielstimmigkeit ermöglichen. In der Diskussion wurde betont, dass Museen Widersprüche nicht glätten müssen. Ihre Aufgabe liegt vielmehr darin, Alltag sichtbar zu machen, Komplexität zuzulassen und Auseinandersetzung zu ermöglichen.

Gerade darin liegt auch eine demokratische Qualität von Museumsarbeit. Museen können Räume schaffen, in denen unterschiedliche Erfahrungen nebeneinanderstehen dürfen, ohne vorschnell auf eine eindeutige Botschaft reduziert zu werden. Nicht immer muss am Ende „die richtige" Deutung stehen. Auch ein offenes Ende kann Teil guter Museumsarbeit sein, wenn es nachvollziehbar macht, warum Heimat für verschiedene Menschen Unterschiedliches bedeutet.

Besonders deutlich wurde dabei die sprachliche Dimension von Heimat. In Südtirol ist Sprache nicht bloß ein Vermittlungsmedium, sondern Teil von Zugehörigkeit, Erinnerung und Grenzziehung. Die Frage, welche Sprachen im Museum vorkommen und welche fehlen, ist daher nicht nur organisatorisch, sondern politisch und emotional bedeutsam. Die Diskussion berührte auch die Beobachtung, dass der deutsche Begriff „Heimat" in anderen Sprachen nicht ohne Weiteres übersetzbar ist. Gerade deshalb könnte es produktiver sein, von „Heimaten" zu sprechen: individuell, situativ, widersprüchlich und nicht abschließend definierbar.

Zwischen Landlust und Lebensrealität

Der dritte Impuls von Monika Brunner-Gaurek, Regionalmuseumsreferentin des Landes Salzburg, widmete sich dem ästhetisierten Bild des Ländlichen. Sie analysierte Land(leben)-Magazine als Leitmedien eines entschleunigten, naturverbundenen und scheinbar überschaubaren Lebens. In diesen Medien erscheinen ländliche Räume häufig als Arrangements aus Holz, Kräutern, Handarbeit, warmem Licht, traditionellen Rezepturen und saisonalen Ritualen. Konflikte, Arbeitsverhältnisse, globale Lieferketten, Migration, Pflegearbeit, Bodenpreise oder moderne Landwirtschaft treten hingegen in den Hintergrund.

Für Museen ist diese Entwicklung ambivalent. Einerseits erzeugt der „Landleben-Lifestyle" problematische Erwartungshaltungen: Besucher:innen kommen nicht nur mit Vorstellungen von Folklore oder „guter alter Zeit", sondern mit medial geprägten Bildern eines kuratierten Wohlfühl-Landlebens. Alltagsobjekte werden dadurch zur Projektionsfläche eines idealisierten Lebens, das mit historischen Realitäten nur teilweise zu tun hat. Andererseits kann diese Sehnsuchtsästhetik auch Zugänge eröffnen – zu Materialkultur, Handwerk, Nachhaltigkeit, lokalen Praktiken und Vermittlungsarbeit. Entscheidend ist, dass Museen diese Bilder nicht einfach reproduzieren, sondern als Ausgangspunkt nutzen, um über Widersprüche, Arbeit, Wandel und Geschichte zu sprechen.

In der Diskussion wurde diese Spannung zugespitzt: Was „verkaufen" Museen – Realität oder Trugbild? Reicht es, wenn Menschen über Sehnsucht, Schönheit oder Wohlbefinden ins Museum kommen, oder droht das Museum dann selbst zur Projektionsfläche eines unpolitischen Wellbeing-Angebots zu werden? Die Antwort fiel nicht eindeutig aus, aber sie zeigte, dass Museen Sehnsüchte ernst nehmen dürfen, ihnen aber fachlich etwas entgegensetzen müssen. Sie sollten nicht das Landlust-Bild wiederholen, sondern gerade über vertraute Dinge neue Fragen stellen.

Museen zwischen Kulturerlebnis und Tourismusdruck

Den vierten Impuls gab Martin Hochleitner, Direktor des Salzburg Museum, zum Thema Kulturerlebnis als Leitthema im Tourismus. Im Mittelpunkt stand die Frage, wo Museen zwischen Tourismus, Heimat, Identität und Geschichte stehen. Touristische Strategien arbeiten zunehmend mit Erwartungen an Authentizität, Regionalität, Lebensqualität und Identitätsangebote. Diese Erwartungen treffen Museen unmittelbar: Sie werden von Gästen und Einheimischen als Orte gelesen, an denen Vorstellungen von Natur, Geschichte, Herkunft und Zugehörigkeit verhandelt werden.

Die Diskussion bestätigte, dass Tourismus für Museen weder ignoriert noch unkritisch bedient werden kann. Kultur und Tourismus sind wichtige Partner, aber die Frage bleibt, für wen Museumsarbeit gemacht wird. Wenn Tourist:innen die größte Besucher:innengruppe sind, entsteht leicht die Versuchung, vor allem erwartete und erwartbare Bilder zu liefern. Gleichzeitig sind Museen öffentliche Einrichtungen, die auch und gerade für die lokale Bevölkerung Bedeutung haben. Themen wie Massentourismus, Nutzungskonflikte, Stadt-Land-Unterschiede und das Verhältnis von Gästen und Einheimischen wurden daher als zentrale Herausforderungen benannt.

Auch die Debatte zu Kulturtourismus unterstreicht diese Spannung. Die Notwendigkeit eines Dialogs zwischen Tourismus und Kultur wurde betont, stützt sich auf kulturelle Attraktionen und Produkte und berührt zugleich sensible Fragen von Gemeinschaften, Erbe und Nachhaltigkeit. Museen sollten touristische Nachfrage nicht nur bedienen, sondern müssen sie auch kontextualisieren.
Als roter Faden zog sich durch den Vormittag die Frage nach der Verantwortung von Museen im Umgang mit vereinfachten Heimatbildern. Populistische Erzählungen arbeiten häufig mit Eindeutigkeit: Heimat wird an Herkunft, Sprache, Tradition oder vermeintlich homogene Geschichte gebunden. Der Museumstreff zeigte dagegen, dass Heimat gerade dort ernst genommen wird, wo sie nicht vereinfacht dargestellt wird. Museen können dem nicht durch bloße Gegenbehauptung begegnen, sondern durch Verfahren: durch Historisierung statt Moralisierung, durch Sichtbarmachung von Alltag, durch Mehrstimmigkeit, durch wissenschaftliche Redlichkeit und durch das Aushalten von Ambivalenz.

Heimat als Frage, nicht als Besitzstand


Es gibt keinen einheitlichen Heimatbegriff. Heimat wird produktiv, wenn sie nicht als Besitzstand, sondern als Frage verstanden wird. Wer spricht von Heimat? Wer wird eingeschlossen, wer ausgeschlossen? Welche Bilder werden vermarktet? Welche Konflikte werden verdeckt? Welche Geschichten fehlen? Und welche Rolle übernehmen Museen, wenn politische, touristische oder emotionale Erwartungen an sie herangetragen werden?

Museen können Heimat nicht definieren, ohne sie zugleich zu problematisieren. Ihre Stärke liegt nicht darin, fertige Bilder zu liefern, sondern darin, Herkunft, Zugehörigkeit, Erinnerung und Wandel in Beziehung zu setzen. Heimat wird damit nicht entzaubert, sondern präziser als vielstimmiger, historisch gewachsener und stets neu auszuhandelnder Zusammenhang gefasst. Gerade in Zeiten politischer Vereinfachung, touristischer Überformung und wachsender Sehnsucht nach eindeutigen Bildern ist das eine zentrale Aufgabe kultureller Arbeit.




Programm 

09:00   Get-Together bei Kaffee & Kipferl
 
09:30   Begrüßung
 
10:00   Elisabeth Vallazza, Direktorin, Südtiroler Archäologiemuseum, Bozen: UNDER PROPAGANDA. Wie politische Systeme Museen und ihre Objekte für ihre Zwecke einsetzen
 
Archäologie erzählt Geschichte – doch manchmal wird sie selbst Teil der Geschichte. Zwischen 1920 und 1972 nutzten politische Systeme, um ihre eigenen Ideologien zu untermauern. Während faschistische italienische Wissenschaftler römische Relikte als Beweis für die latinischen Ursprünge der Region präsentierten, deuteten nationalsozialistische Forschende urgeschichtliche Funde als Bestätigung für eine „germanische“ Vergangenheit.
Die Wissenschaft geriet dadurch in den Sog der Politik: Archäologische Objekte wurden ideologisch überinterpretiert statt sachlich erforscht, archäologische Ausgrabungen wurden instrumentalisiert. Selbst nach dem Zweiten Weltkrieg wirkte der Kampf der Kulturen lange nach. 
In der Sonderausstellung UNDER PROPAGANDA wird dieser spannungsreiche Abschnitt der Südtiroler Archäologiegeschichte sichtbar. 
 
10:10   Diskussion in Kleingruppen
 
10:25   Reflexion
 
10:35   Peter Heel, Museumsleiter, Museum HinterPasseier: Heimat an der Grenze – Alltag statt Narrativ. Warum der periphere Grenzraum Heimat anders denkt (und Museen dort anders handeln müssen)
 
Heimat erscheint oft als eindeutiges Narrativ, wird im Grenzraum jedoch als gelebter, widersprüchlicher Alltag erfahrbar. Ausgehend von der Arbeit im MuseumHinterPasseier in Moos reflektiert der Beitrag Heimat als Prozess zwischen Grenze, Peripherie und sozialem Wandel. Im Fokus steht die Frage, wie Kultureinrichtungen sensibel, aber klar Haltung zeigen können, ohne Komplexität zu reduzieren. Der Impuls versteht Museen als Resonanzräume gesellschaftlicher Aushandlung und thematisiert zugleich Verantwortung und Grenzen kultureller Positionierung.
 
10:45   Diskussion in Kleingruppen
 
11:00   Reflexion
 
11:10   Pause
 
11:40   Monika Brunner-Gaurek, Regionalmuseumsreferentin, Land Salzburg: Ästhetisiertes Bild des Ländlichen. Museen als Projektionsfläche für einen „Landleben-Lifestyle“
 
In den letzten Jahren hat sich das Genre der sogenannten Land-Magazine (etwa Landlust, Servus, Landfrau oder Landapotheke) von einem Nischenprodukt zu einem breit rezipierten Leitmedium für Vorstellungen eines entschleunigten, naturverbundenen Lebens entwickelt. Diese Publikationen produzieren ein ästhetisiertes Bild des „Ländlichen“: überschaubare Alltagswelten, handwerkliche Selbstwirksamkeit, traditionelle Rezepturen, stilisierte Einfachheit. Während sie oft als unpolitische Lifestyle-Magazine erscheinen, formen sie dennoch wirkungsvoll Sehnsuchtsräume, die sich auf das kulturelle Erleben ihrer Leser:innen und auf potenzielle Museumsbesucher:innen auswirken. 
Besucher:innen kommen nicht mehr nur mit Vorstellungen von Folklorismus oder Heimatromantik, sondern mit einem durch Land-Magazine geprägten Lifestyle-Verständnis, das das Museum als Schauplatz ihrer medialen Wünsche nutzt. Damit verschiebt sich das Problemfeld: Nicht mehr die Gefahr der folkloristischen Überhöhung allein prägt die museale Vermittlungsarbeit, sondern die Tatsache, dass das Museum zunehmend als authentische Verlängerung eines konsumierten Landlebensbildes gelesen wird. Es wird zum Projektionsraum für idealisierte Alltagsformen, die im realen ländlichen Leben kaum mehr existieren.
 
11:50   Diskussion in Kleingruppen
 
12:05   Reflexion
 
12:15   Martin Hochleitner, Direktor, Salzburg Museum, Salzburg: Kulturerlebnis als Leitthema im Tourismus. Wo stehen Museen zwischen Tourismus, Heimat, Identität und Geschichte?
 
Touristische Strategien sind zunehmend mit Erwartungen an Authentizität, Regionalität, Lebensqualität und Identitätsangebote verbunden. Diese Erwartungen treffen Museen unmittelbar: Sie werden zu Projektionsflächen, auf denen Gäste und Einheimische ihre Vorstellungen von „Heimat“, „Natur“ und „Geschichte“ verhandeln.
Museen sind genau an diesen Schnittstellen positioniert. Sie können nicht nur touristische Nachfrage bedienen, sondern vor allem als gesellschaftliche Resonanzräume wirken, in denen Fragen von Heimat, Identität, Geschichte und Zugehörigkeit kritisch verhandelt werden. Als vertrauenswürdige Orte kollektiver Selbstverständigung können Museen Authentizität nicht nur darstellen, sondern deren Konstruktion sichtbar machen, kulturelle Narrative öffnen und Besucher:innen zu reflektierten Formen des Natur- und Kulturerlebens anleiten. 
 
12:25   Diskussion in Kleingruppen
 
12:35   Reflexion
 
12:45   Fazit
 
13:00   Gemeinsames Mittagessen

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