Werkstattgespräch "Kooperationsausstellungen: Ausstellungskonzept, -planung und -umsetzung" mit Lisa Noggler-Gürtler im Tiroler Volkskunstmuseum in Innsbruck, Foto: Johanna Böhm
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Gemeinsam stärker: Die neuen Servicestellen für Museen in Tirol und Vorarlberg

Museen sind Erfahrungsorte des kulturellen Gedächtnisses und zugleich lebendige Räume für Austausch, Bildung und Begegnung. Damit sie auch künftig diesen Aufgaben gerecht werden können, brauchen sie starke Netzwerke und ein tiefes Verständnis für die spezifischen Herausforderungen ihres Alltags. In Vorarlberg wie in Tirol wurden in den vergangenen Monaten neue Servicestellen für Museen geschaffen, die genau hier ansetzen: Sie unterstützen Museen aller Größen und Trägerschaften, fördern den kollegialen Austausch und machen es leichter, Wissen und Ressourcen zu teilen. Aufbauend auf bestehenden Vernetzungsinitiativen und inspiriert von erfolgreichen Modellen anderer Bundesländer, entsteht so ein zeitgemäßes Angebot, das die Vielfalt der Museumslandschaft nicht nur erhält, sondern gezielt stärkt und erweitert. Mit diesem Beitrag wollen wir – Anna Bertle (vorarlberg museum, Bregenz) und Johanna Böhm (Abteilung Kultur, Land Tirol, Innsbruck) – einen Einblick in die Entwicklung der neuen Strukturen geben und zeigen, welche Perspektiven sich dadurch für die Zukunft eröffnen.
 

Mit der neuen Servicestelle zur Museumsvernetzung in Vorarlberg

Mehr als 60 Museen in Vorarlberg engagieren sich täglich für die Geschichte und das kulturelle Erbe des Landes und ihrer jeweiligen Regionen. Doch trotz des hohen Einsatzes stehen viele von ihnen im Arbeitsalltag oft vor großen Herausforderungen. Diese können ganz unterschiedlicher Art sein, zum Beispiel, weil die Institution überwiegend ehrenamtlich geführt wird, weil die finanziellen Mittel knapp sind oder weil administrative Aufgaben überhandnehmen. Aus diesem Grund gibt es in Vorarlberg seit dem Frühjahr 2025 eine Servicestelle für Museumsvernetzung, die als Auskunftsgeberin, Hilfestellerin und brückenschlagendes Element zwischen den Vorarlberger Museen agiert. 
 
Kooperation statt Isolation: Museen verbinden
 
Der Museumsalltag zeigt, dass viele Häuser vor ähnlichen Herausforderungen stehen oder mit vergleichbaren Problemen kämpfen, doch allzu oft suchen die meisten Institutionen für sich nach Lösungen. Dabei liegt der Schlüssel zum Erfolg häufig im Austausch. 
 
Wenn Museen eines Bundeslandes gezielt ihr Wissen und ihre Erfahrung mit anderen Häusern teilen, eröffnen sich nicht nur schnellere und praktischere Lösungswege, sondern unter Umständen auch neue Möglichkeiten zur Zusammenarbeit. Ein Netzwerk an Museen steigert nicht nur die Effizienz, sondern kann auch neue Impulse für gemeinsame Ziele setzen. Diese Brücken zu bauen, die die Häuser zusammenführt und die Hemmschwelle der Kontaktaufnahme senkt, ist ein Ziel, dem sich die Museumsvernetzung Vorarlberg stellt.
 
Dieses neue Museumsnetzwerk ist eine freiwillige Kooperation von Museumsmitarbeiter:innen, soll aber auch für interessierte Partner:innen aus anderen Bereichen, wie etwa aus Kultur, Bildung, Wirtschaft oder Tourismus offen stehen. Es basiert auf den gemeinsamen Visionen und Interessen der Vorarlberger Museen, denn alle Häuser eint die große Begeisterung dafür, die Kultur und Geschichte des Landes zu bewahren und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Um sich nicht in Problemen alltäglicher Art zu verlieren, will das Netzwerk gezielt den direkten Austausch von Fachwissen fördern. Dabei geht es nicht nur um die klassischen Aufgaben Sammeln, Bewahren, Forschen und Vermitteln, sondern um alle relevanten Themen und Fragestellungen. Das heißt, die Servicestelle für Museumsvernetzung kann bei allen Fragen zu musealen Angelegenheiten kontaktiert werden.
 
Durch die Servicestelle und das Netzwerk soll die Stellung der Museen in der Kulturlandschaft Vorarlbergs  werden. Im Verbund können die Häuser eine größere Sichtbarkeit erreichen und dadurch anders agieren. Zum Beispiel können bestimmte Förderungen in Zusammenschlüssen wesentlich einfacher erlangt werden als allein. Interreg ist ein gutes Beispiel für ein solches Prinzip, das viele Möglichkeiten für neue Projekte eröffnet.
 
Um entsprechende Leute untereinander zu vernetzen und Herausforderungen im Museumsalltag zu lösen, wurde die zentrale Servicestelle im vorarlberg museum eingerichtet. Diese richtet sich ausdrücklich an ehrenamtliches und angestelltes Museumspersonal gleichermaßen. 
 
Orientierung und Vorbilder: starke Netzwerke für starke Museen
 
Die meisten Museen Vorarlbergs sind bereits Teil eines nationalen oder internationalen Netzwerkes wie dem Museumsbund Österreich, dem Österreichischen Museumsgütesiegel oder ICOM Österreich. Diese Netzwerke tragen auf unterschiedliche und vielfältige Weise zur Verbesserung und Förderung der Museumsarbeit in Österreich bei. Doch manchmal hilft es mehr, wenn man sich bei Fragen an Kolleg:innen aus derselben Region wenden kann, die vielleicht sogar an derselben Aufgabe arbeiten. 
 
Andere Bundesländer wie Niederösterreich, Salzburg, Oberösterreich, Steiermark – und Tirol – gehen diesen Weg schon seit Jahren. Sie sind mit ihrer Erfahrung und den Angeboten für das neue, in Entstehung begriffene Museumsnetzwerk in Vorarlberg Orientierung und Vorbilder. Es zeigt sich, dass starke Netzwerke sowohl kleinen als auch großen Museen helfen können, ihre Arbeit sichtbarer zu machen, sich weiterzuentwickeln und sich gegenüber der Politik, Förderstellen oder der Öffentlichkeit besser zu positionieren. Sie tragen auch wesentlich zur Qualitätssicherung und zur langfristigen Stärkung der kulturellen Infrastruktur bei.
Dabei geht es nicht darum, Prozesse zu vereinheitlichen oder Arbeitsweisen vorzuschreiben. Im Gegenteil, die Museumsvernetzung ist ein Angebot zur Zusammenarbeit, denn sie will die Individualität und die Vielfalt der Vorarlberger Museumslandschaft erhalten, stärken und das leider bestehende Konkurrenzdenken abbauen. 
 
Offenheit schafft Möglichkeiten: erste Perspektiven
 
Ein solches Netzwerk lebt von der Offenheit und der Bereitschaft, voneinander zu lernen. Durch das Öffnen der Häuser und das Verbinden mit Kolleg:innen anderer Häuser, können für die einzelnen Museen des Netzwerkes viele Vorteile erwachsen. Unterstützung erhalten sie dabei über die Servicestelle, mit deren Hilfe viel erreicht werden kann, wie:
 
  • Über die Servicestelle können Weiterbildungen organisiert werden, wenn mehrere Häuser Bedarf an Schulungen oder Workshops zu einem bestimmten Thema anmelden.
  • Wenn sich Menschen aus der Öffentlichkeit mit Fragen oder Schenkungen an ein Museum wenden, wird der Verweis oder die Weiterleitung an andere Häuser und Stellen einfacher und schneller.
  • Erfahrungswerte zu bestimmten Problematiken, seien es z. B. Umbauten historischer Gebäude oder das Fehlen von Barrierefreiheit, könnten direkt an Museumsgebäuden oder Projekten besprochen werden. 
  • In Zukunft könnten gemeinsame Ausstellungsprojekte mit gemeinsamer Werbung und zentraler Kommunikation zu einem übergeordneten Thema entstehen.
  • Parallel dazu soll die Pflege und Vermittlung von Kontakten innerhalb der jeweiligen Fachbereiche sowohl national als auch international über die Servicestelle forciert werden, damit Museen eingebunden werden können, wenn sie es brauchen.
  • Im Rahmen der vorhandenen Ressourcen sollen auch Beratungen zu Neu- oder Umgestaltungen von Ausstellungen oder zur Herausgabe von Handreichungen angeboten werden.
  • Ein zentraler Punkt wird außerdem die Information und der Austausch zu Förderprogrammen und Förderstellen sein.
 
Die Servicestelle ist beim vorarlberg museum angesiedelt, da sie die einzige Institution in Vorarlberg ist, die die nötigen Kapazitäten dafür bereitstellen kann. Wichtig ist zu betonen, dass die Museumsvernetzung keine Konkurrenz zu bestehenden Stellen oder Strukturen darstellen soll. Vielmehr versteht sie sich als verbindende Ergänzung. Deshalb arbeitet die Servicestelle auch in enger Abstimmung mit der Kulturabteilung des Landes Vorarlberg, die seit vielen Jahren die Museen Vorarlbergs vernetzt und in ihrer Arbeit unterstützt und fördert.
 
Noch befindet sich die Museumsvernetzung Vorarlberg in einer Art Konzeptphase, daher wird sich bei manchem erst zeigen, wer für bestimmte Anliegen zuständig ist oder wie Hilfe angeboten werden kann. Auch für uns im vorarlberg museum ist dieser Weg neu und wir sind gespannt, wohin er uns führt. Ich bin sicher es kann daraus etwas entstehen, von dem alle profitieren können! 
 

Die Servicestelle für Museen und regionale Kulturarbeit Tirol

Seit Juli 2025 gibt es in Tirol ein neues Zentrum für Vernetzung, Austausch und Kompetenz: Die Servicestelle für Museen und regionale Kulturarbeit der Abteilung Kultur im Amt der Tiroler Landesregierung. Sie versteht sich als Anlaufstelle für Museen, Sammlungen und museale Initiativen im ganzen Land – unabhängig von Größe, Ausrichtung oder Trägerschaft – und möchte deren Arbeit nachhaltig unterstützen, Professionalität fördern und den gegenseitigen Erfahrungsaustausch stärken.
 
Dass Tirols Museumslandschaft vielfältig, lebendig und engagiert ist, zeigt sich nicht zuletzt an der großen Freude über die Wiederbesetzung der Stelle. Erstmals nach zwei Jahren Vakanz ist diese zentrale Beratungs- und Unterstützungsstelle wieder besetzt – ein Umstand, der in der Tiroler Museumslandschaft vielerorts Erleichterung und Vorfreude auslöste. Gleichzeitig eröffnen sich dadurch Möglichkeiten, Themen neu zu denken, Kooperationen zu intensivieren und gemeinsam frische Impulse zu setzen und kreative Lösungen zu entwickeln, um die Museumscommunity in Tirol in eine zukunftsgewandte Richtung zu begleiten.
 
Kooperationen und Community-Building als Kern unserer Arbeit
 
Vorbild ist dabei die erfolgreiche Arbeit der regionalen Museumsservicestellen in Niederösterreich, Oberösterreich und der Steiermark: Sie zeigen seit Jahren, wie stark Austausch, Weiterbildung und Beratung Museen voranbringen können. Für Tirol entsteht nun ein vergleichbares Rhizom, das Museen serviceorientiert begleitet und ihre wechselseitige Verbindung stärker in den Mittelpunkt rückt. Unsere Arbeit knüpft hier vor allem auch an die Tätigkeiten des 2021 gegründeten Verbands tiMus – Tiroler Museen an, der sich zu einer wichtigen Plattform für die Tiroler Museen und das Miteinander im Tun entwickelt hat. 
 
Herzstück unseres Ansatzes sind Kooperationen; die Vernetzung und gegenseitige Unterstützung stehen im Zentrum. Besonders die Zusammenarbeit mit tiMus sowie weiteren regionalen und überregionalen Partnern wird künftig noch stärker in den Vordergrund rücken. Wir fördern Formate, die den Erfahrungsaustausch stärken und gegenseitiges Lernen ermöglichen – sei es zwischen großen und regionalen Museen, zwischen Stadt und Land oder zwischen bereits etablierten Akteur:innen und Neueinsteiger:innen.
 
Ein besonderer Fokus liegt dementsprechend auf den Werkstattgesprächen, einem Format, das durch tiMus etabliert wurde und künftig gemeinsam mit der Servicestelle organisiert und weiterentwickelt wird. Werkstattgespräche stehen für informelle, offene Best-Practice-Exkursionen und kollegialen Austausch; sie ermöglichen Museumsmitarbeitenden durch Vor-Ort-Besuche, innovative Projekte und konkrete Lösungswege kennenzulernen und gemeinsam zu reflektieren. Hier geht es nicht um statische Präsentationen oder Frontalunterricht von oben herab, sondern um ein dialogisches Erfahrungslernen im Peer-to-Peer-Format und damit der Stärkung besagter Netzwerke – auf freiwilliger Basis und offen für alle, die sich inspirieren lassen möchten.
 
Um die Professionalisierung weiter voranzutreiben, setzen wir zusätzlich auf ein vielseitiges Fortbildungsangebot, das gezielt auf die Bedürfnisse der Tiroler Museen eingeht. In praxisorientierten Workshops können Teilnehmende konkrete Fähigkeiten erlernen und direkt anwenden – etwa in Objektfotografie, Notfallmanagement oder Inventarisierung. Ergänzend dazu bieten Webinare ortsunabhängige digitale Seminare, die aktuelle Themen wie Museumsregistrierung, Fördermöglichkeiten oder dem ICOM Code of Ethics verständlich und flexibel vermitteln. Darüber hinaus ermöglichen Mentoring-Programme eine individuelle und persönliche Begleitung durch erfahrene Fachleute, die gezielt bei der Entwicklung spezieller Kompetenzen unterstützen – zuletzt im Museum im Metzgerhaus in Kirchdorf oder etwa in der Handwerksmühle Ritzenried. Neu eingeführt wurde auch der Museumsstammtisch „KulturKontakt“, eine offene Gesprächsplattform, die einmal im Monat online zum kollegialen Austausch einlädt und Raum für Fragen, Herausforderungen und persönliche Anliegen bietet. Das Ziel all dieser verschiedenen Formate ist die Vernetzung und Professionalisierung der Tiroler Museumslandschaft – insbesondere die Stärkung regionaler Museen und das Lernen voneinander.
 
Kommunikation und Sichtbarkeit: Der neue Newsletter und das neue Museumsportal

Der monatliche Newsletter der Servicestelle startete im November 2025. Er verbindet Museen, Kulturschaffende und Interessierte und bietet zudem Veranstaltungshinweise, Rückblicke sowie Impulse für die Museumsarbeit. Die Aufmachung ist modern und einladend, Beiträge und Fotos werden aktiv von den Tiroler Museen geliefert. Falls Sie sich dafür interessieren und am Laufenden bleiben möchte, was sich in Tirols Museumslandschaft bewegt, finden Sie hier den Link zur Anmeldung: www.tirol.gv.at/museumsnewsletter 
 
Ein umfangreiches Projekt, das bis Ende 2026 umgesetzt werden soll, ist der Relaunch des „Museumsportal Tirol“ und damit dem wichtigsten Bereich der neuen Homepage der Servicestelle. Dieses aktualisierte Verzeichnis der Tiroler Museen bildet die Grundlage für eine ansprechend gestaltete „Museen in Tirol“-Karte; diese Karte entsteht nach dem Vorbild der vom Verbund Oberösterreichischer Museen initiierten Print- und Digitalversion. Sie soll zur öffentlichkeitswirksamen Bekanntmachung regionaler Museen beitragen, die Vernetzung mit den Tourismusverbänden fördern, für mehr Sichtbarkeit sorgen und „Dåige“ sowie Besucher:innen über die vielfältige und stolze Tiroler Museumslandschaft informieren.
 
Qualitätsentwicklung und Digitalisierung als zentrale Ziele

Die Felder der Museumsarbeit – von der Inventarisierung und Digitalisierung über Fördermanagement bis hin zur Qualitätssicherung – sind so vielfältig und herausfordernd wie nie. Gerade in Zeiten wachsender rechtlicher und administrativer Anforderungen sehen sich Museen immer stärker mit Fragen der Organisation und Verbürokratisierung konfrontiert, wie sie in dieser Ausgabe des neuen museums thematisiert werden. Insbesondere kleine und mittlere Häuser sind hier gefordert, vieles unter einen Hut zu bringen. Mit der Servicestelle möchten wir gezielt unterstützen, entlasten und Möglichkeiten schaffen, die Verwaltungs- und Gestaltungsprozesse gemeinsam effektiv zu bewältigen.
 
Die Qualität der Museumsarbeit soll dabei durch gezielte Initiativen gehoben werden – von der einfachen Museumsregistrierung bis zum Museumsgütesiegel über eine museologische Ringvorlesung und weitere Projekte, die sich bereits in Planung befinden. Die Aktualisierung des Tiroler Museumsregisters und die geplanten Fortbildungsformate schaffen Standards und Orientierung. Ein Schlüsselprojekt ist dabei auch die langersehnte „Datenbankverbundlösung“: Durch fachgerechte Inventarisierung und Digitalisierung wird das kulturelle Erbe sichtbar, zugänglich und nachhaltig für die Öffentlichkeit und wissenschaftliche Recherche bereitgestellt. Gleichzeitig muss klar sein: Digitale Vermittlung ersetzt nicht das Erlebnis vor Ort. Museen bleiben Erlebnis- und Lernorte, an denen Geschichte und Identität idealerweise spürbar und erfahrbar werden.
 
Zukunftsvision: Gemeinsam für die Tiroler Museumslandschaft
 
Die Servicestelle versteht sich dementsprechend als Ermöglicherin, Impulsgeberin und verlässliche Ansprechpartnerin für Museen und museale Kulturvereine – mit offenem Ohr für die Bedürfnisse der Kolleg:innen und dem Ziel, ein starkes Netzwerk zu fördern. Nur gemeinsam können wir den Herausforderungen der zunehmenden Anforderungen selbstbewusst und gestaltend begegnen. Mir ist es demensprechend ein großes Anliegen, dass sich die Tiroler Museumslandschaft zu einer lernenden, solidarischen Community entwickelt – offen für Kooperationen mit verschiedenen Akteur:innen und neuen Zielgruppen. Besonders auch die jüngere Generation gilt es hier anzusprechen und einzubinden, um Museen als Orte zeitgemäßer Selbstreflexion, Begegnung und gesellschaftlichen Teilhabe nachhaltig zu verankern.
 
Die Servicestelle für Museen und regionale Kulturarbeit ist damit ein wiederaufgenommener Startpunkt und Motor für diese Entwicklungen. Gemeinsam können wir die Vielfalt der Tiroler Museumswelt sichtbar machen – und zwar qualitativ, visionär und stets im Dialog miteinander. Die neue Servicestelle möchte deshalb keine „klassische Behörde“ sein, sondern ein Ort des Dialogs, der Inspiration und des gegenseitigen Lernens. Tirols Museen sollen sich als Teil einer Gemeinschaft fühlen: groß und regional, städtisch und ländlich, bewahrend und experimentierfreudig zugleich. Wie in der Kultur generell gilt auch hier: Die Zukunft liegt im Miteinander.

Credits und Zusatzinfos: 

Empfohlene Zitierweise:
Anna Bertle, Johanna Böhm, Gemeinsam stärker: Die neuen Servicestellen für Museen in Tirol und Vorarlberg, in: neues museum 26/1-2, www.doi.org/10.58865/13.14/2612/2.
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