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  • Call for Paper
    Datum
    12.12.2018
    Titel
    VERNETZTES SAMMELN. KLOSTERMUSIKARCHIVE IM KONTEXT
    Institution
    Tagung, Donau-Universität Krems10.–12. April 2019
     

    Die Musikbestände der Kirchen und Klöster leisten einen bedeutenden Beitrag zur Musiküberlieferung in Mitteleuropa. Über Jahrhunderte auf vergleichsweise stabilen Strukturen beruhend, haben sie in Kombination von Tradition und Innovation sukzessive ihre Bestände und Sammlungen – und nicht nur im Bereich der Musik – aufgebaut, wobei musikalische Tradition und das Reagieren auf Notwendigkeiten des musikpraktischen Alltags leitend waren.

    Bislang wurden diese Bestände meist getrennt nach Institutionen, oft auch nach Ordensgemeinschaften, bearbeitet, wobei der Notenbestand Ausgangs- und oft auch Endpunkt der Überlegungen war, d. h. die klassische Katalogisierung im Vordergrund stand. Bestandaufbau, Ankaufs- und Erwerbspolitik sowie die Geschichte der Bestände und der Bestandspflege wurden meist nur am Rande behandelt.
    Das FTI-Projekt Kloster_Musik_Sammlungen (Donau-Universität Krems) geht hingegen von den historischen und bis heute nachwirkenden Vernetzungen zwischen Klöstern aus. Diese Idee eines „Netzwerk-Mappings“ gilt es auf mehreren Ebenen transparent zu machen, wobei aktuelle Entwicklungen auf dem Gebiet der Digital Humanities bei der Visualisierung und Strukturierung großer Datenmengen diesen Ansatz unterstützen. Dies bedarf neuer methodischer Zugänge, die in dem Projekt Kloster_Musik_Sammlungen am Beispiel von ausgewählten Beständen der Stifte Göttweig, Klosterneuburg und Melk entwickelt werden. Daraus entstanden weiterführende Fragestellungen, die auf der geplanten Tagung in breiterem Rahmen diskutiert werden sollen. Im Vordergrund sollen die Kontextualisierung der Musikbestände, v.a. auch über Disziplinengrenzen hinweg, sowie Hypothesenbildungen stehen, auf Basis derer in Zukunft weiter gearbeitet werden kann.

    Themenkreis 1 – Begriffe und Kontext:
    Zur Begriffsbestimmung: Bestand – Sammlung – Archiv. Können diese Begriffe für den Bereich Kloster/Kirche überhaupt klar getrennt werden? Welche historischen Definitionen gibt es, was sagen die Inventare dazu aus? Inventare werden um circa 1820 fast flächendeckend in den Klöstern angelegt. Was führte zu diesem „Inventarisierungsboom“? Gab es Vorläufer? Gibt es Unterschiede zu anderen Inventaren (je nach Region, Orden, Bestand/Inhalt)? Werden Musikalien-Inventare anderen Sammlungs-Inventaren (Naturalien-, Münz- oder Kunstsammlungen) nachgebildet?

    Themenkreis 2 – Einzelbestände im Vergleich:
    Was können Inventare und Musikbestände zu Musizierpraxis und Vernetzung der Klöster bzw. der Akteure untereinander aussagen? Welche Unterschiede in Struktur und Aufbau der Bestände sind nachweisbar? Untypische und typische „Bestandsgeschichten“ (ungebrochener Aufbau versus Umsiedlung, Verlust, Neuaufbau), Lokale Traditionen und Vernetzungen, Beziehungsnetzwerke von Künstlern, Komponisten und Regentes chori etc.

    Themenkreis 3: Wissenschaftsgeschichte – Erschließungsgeschichte:
    Entwicklung eines Bewusstseins für „Historisches“ [von der Kunstkammer zur Sammlung/zum Archiv] – ideengeschichtliche Hintergründe um 1800? Warum erhält früher für wertlos Erachtetes (wie zerfetzte Gebrauchsnoten) nun einen Wert? Wie entwickeln sich Musikarchive/-sammlungen – ideengeschichtlich und physisch ab 1800? Die großen Brüche/Verwerfungen des 20. Jahrhunderts und ihre Auswirkungen auf Sichtung und Bearbeitung der Bestände (z.B. Guido Adlers Katalogisierungsprojekt um 1880, RISM- Gründung nach dem 2. Weltkrieg, umfangreiche Verlagerung von Beständen durch totalitäre Regime etc.). Vom Buch-Inventar zum open access-Portal – welche Möglichkeiten bieten die Digital Humanities? Welche Gefahren sind zu bedenken (Rechtliches, Folgekosten durch Migration auf neue Server und Software etc.). Sind Citizen Science, Open Society und die Möglichkeiten einer vernetzten Gesellschaft in Hinblick auf das kulturelle Erbe für vernetzte Bestände eine besondere Herausforderung und/oder eine besondere Chance?

    Bewerbungen mit einem kurzen Abstract (ca. 250 Wörter, max. 2.000 Zeichen inklusive Leerzeichen) und kurze Biographie (Name, Adresse, wissenschaftliche Laufbahn, eventuelle institutionelle Anbindung, E-Mail – maximal 650 Zeichen) schicken Sie bitte an: info@klostermusiksammlungen.at.

    Kloster_Musik_Sammlungen ist ein Forschungsprojekt der Donau-Universität Krems in Kooperation mit den Stiften Göttweig, Klosterneuburg, Melk, der Masaryk Universität in Brünn/Brno und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.



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  • Call for Paper
    Datum
    11.01.2019
    Titel
    MUSEUMS AND THE INTERNET
    Institution
    MAI-Tagung 2019, 13./14. Mai, Düsseldorf
     

    Auch 2019 wird sich die MAI-Tagung mit neuen und innovativen Entwicklungen im Bereich internetbasierter Museumspräsentationen und -dienste beschäftigen und aktuelle Informationen und Sachstandsberichte über museale Internetprojekte aus dem In- und Ausland vorstellen. Anhand von Fachvorträgen und Praxisbeispielen soll veranschaulicht werden, welche Möglichkeiten Museen haben, auf bestehender Medienkompetenz und -ausstattung aufzusetzen, um kulturelle Inhalte via Internet an ihr Publikum zu vermitteln oder untereinander zu kommunizieren und kooperieren.

    Mögliche Schwerpunkte der Tagung 2019 könnten sein:

    • Visualisierung:
      Visualisierung von Forschungs- und Objektdaten und die Darstellung ihrer Relationen und Verteilungen
    • Crowdfunding und -sourcing:
      Grundsätzliches zu und Beispiele von offenen Beteiligungen und alternativen Finanzierungsformen: Strategien, Projekte und Kampagnen
    • Provenienforschung Online
      Projekte, Verfahren, Institutionen und Services zur Recherche, Identifikation, Dokumentation, Kommunikation und Präsentation
    • Weitere wünschenswerte Themenbereiche für die MAI-Tagung 2019 sind:

      • Neue Projekte, Initiativen, Forschungsansätze und Internetpräsenzen
        (von z.B. Museen, Archiven, Bibliotheken, Universitäten, Fachhochschulen)
      • Digitale Sammlungsrepräsentationen online
        (z.B. Datenbanken, Content-Management-Systeme, Guided Tours)
      • Strategien zum Suchen und Gefunden werden im Internet
        (z.B. Portale, Suchmaschinen, Suchstrategien)
      • Projekte an der Schnittstelle Museen und Schule
        (z.B. Initiativen, Partnerschaften)
      • Kooperationen von Kulturerbe-Einrichtungen mit Universitäten, Fachhochschulen und andere Forschungsinstitutionen
        (Projekte mit Museumsinformationen und –daten / Ausbildung- oder Forschungsvorhaben)
      • Applikationen und Projekte zur medial-musealen Vermittlungsarbeit
        (Museumspädagogik, eLearning, Blended-Learning)
      • Umsetzungen von barrierefreiem Internet im kulturellen Bereich
        (z.B. Projekte, Tools, Qualitätsmanagement)
      • Online-Marketing- und Kommunikationsmöglichkeiten
        (z.B. Podcasting, RSS, Newsletter, Banner-Werbung)
      • Neue technische und konzeptionelle Umsetzungen im Bereich "Web 2.0" und SocialMedia / Kollaborative und kollektive Anwendungen
        (z.B. Facebook, Instagram, Google+, Wikis, Blogs, Social-Bookmarks, Tagging, MashUps, Selfies)
      • Vermarktungsstrategien für Museen
        (z.B. Online-Shops, Ticketing, eCommerce)
      • Urheber- und Nutzungsrechte im Internet - Problemfelder und Lösungen
        (z.B. OpenAccess, Creative Commons)
      • Mobile-Computing und Mobile-Phones und deren Einsatz im musealen/kulturellen Sektor
        (z.B. Apps, Multimedia- und Audio-Guides, PDA, Handy-Führungen, georeferenzierte Angebote, Augmented Reality, Downloads)
      • Screen-Design und Usability für kulturelle WebSites
        (z.B. Studien, Best-Practice)
      • Serious-Games, Online-Games, Gamification
        (z.B. Theorien, praktische Beispiele)
      • Digitale Strategien von Museen
        (Überlegungen, Konzepte, Vorgehensweisen, Umsetzungen)
      • Video-Einsatz in Online-Repräsentationen von Museen
        (praktische Beispiele, technische Lösungen, Machbarkeitsüberlegungen, Zielgruppenplanungen)
      • Virtual-Reality- und Augmented-Reality-Anwendungen
        (technische Lösungen und praktische Beispiele)

      Formate
      Die Einreichungen können sich auf Vorträge, Kurzvorträge/ShortCuts, Poster und Workshops beziehen.

      Die Vorträge sollten 30 Minuten nicht überschreiten (inkl. Diskussion).
      Darüber hinaus sind auch kürzere Beiträge in Form von Fallbeispielen (ShortCuts) möglich (15 min, ohne Diskussion). Das Format der Poster umfasst eine entsprechende Poster-Präsenz während der Tagung sowie eine Kurzvorstellung im PechaKucha-Format (6:40 min).
      Die Workshops haben eine Dauer von 3 bis 4 Stunden und finden üblicherweise am Nachmittag des zweiten Veranstaltungstages statt.

      Abstracts
      Senden Sie bitte einen Abstract im Umfang von etwa einer DIN A4-Seite und weitere Informationen zu Ihrem Themenbeitrag (sowie zusätzlich die vollständigen Adressdaten und einige biographische Angaben zu den Vortragenden) an mai-tagung@lvr.de.

      Die Einreichungen werden bis zum 11. Januar 2019 entgegengenommen.

      Eine Mitteilung über die Aufnahme der Einreichungen erfolgt bis spätestens Mitte März 2019. Die Referentinnen und Referenten werden gebeten, im Nachgang der Veranstaltung ein (Kurz-) Manuskript oder eine aufbereitete Präsentationsunterlage zur Verfügung zu stellen, welche/s als downloadbare PDF-Datei auf die Internetseite der Tagung eingestellt wird.



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  • Call for Paper
    Datum
    11.01.2019
    Titel
    SOCIAL ENGAGEMENT: DAS MUSEUM ALS SOZIALES WESEN?
    Institution
    neues museum 19/3, Juni 2019
     

    Museums Change Lives heißt die Kampagne, die die britische Museums Association 2013 gestartet hat. Drei Hauptziele sind darin formuliert: Museen sollen lebenswertere Ort schaffen und werden, Wohlbefinden steigern, Diskussion und Nachdenken fördern. Insbesondere das soziale Engagement („social impact“) wird großgeschrieben. Museen werden motiviert, in ihren Veranstaltungen besonders auf sozial benachteiligte Gruppen einzugehen, sich an Menschen zu wenden, die Diskriminierung erfahren oder von gesellschaftlicher Teilhabe ausgeschlossen werden: von sozialer Isolierung bedrohte Pensionisten, Langzeitarbeitslose und Menschen mit Depressionen. Programme für Menschen mit Demenz zählen schon zum Standard. Aber zum einen ist das vielgeliebte „Museum für alle“ nicht doch schon längst als Utopie zu den Akten gelegt? Und schließlich: Nicht jedes Museum und jedes Thema kann für alle aufbereitet und genussfertig serviert werden. Und vielmehr: Braucht das Museum in Zukunft tatsächlich ausgebildete Sozialarbeiter und Gesundheitspersonal, um diesen Anforderungen des sozialen Engagements gerecht zu werden?

    Wir freuen uns über Ihre Beitragsvorschläge zu diesem Themenkomplex. Obwohl unsere Zeitschrift auf den österreichischen Raum fokussiert, sind uns überregionale und internationale Beiträge willkommen. Schreiben Sie uns an info@museumsbund.at und legen Sie in max. 1.000 Zeichen dar, worum es in Ihrem Beitrag gehen soll. Sie haben für Ihren Vorschlag bis 11. Jänner 2019 Zeit.

    Erscheinungstermin der Ausgabe ist Juni 2019.



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  • Call for Paper
    Datum
    15.01.2019
    Titel
    LIMINALITÄT IN THEORIE UND KUNSTHISTORISCHER PRAXIS
    Institution
    20. VöKK Tagung, Verband österreichischer Kunsthistorikerinnen und Kunsthistoriker, 3.–5. Oktober 2019
     

    An der Schwelle. Liminalität in Theorie und kunsthistorischer Praxis

    Welche Rolle spielt Liminalität in der kunsthistorischen Forschung? Welche künstlerischen Formen repräsentieren paradigmatisch liminale Situationen? Welche rites de passage überwinden Kunstwerke auf dem Weg ins Museum oder in eine Sammlung? Inwiefern ist der Erhalt des Schwellenzustandes eines Objekts geradezu sinnbildlich für die Denkmalpflege? Oder: Eröffnen bestimmte kuratorische Praxen Schwellenräume zwischen künstlerischer Produktion und Rezeption?

    Die 20. VöKK Tagung fragt unter dem Titel „An der Schwelle. Liminalität in Theorie und kunsthistorischer Praxis“ nach Zwischenräumen und Übergängen sowohl als Thema in der Forschung als auch als Herausforderung in diversen kunsthistorischen Berufsfeldern. Somit wendet sich dieser Call explizit an Mitglieder aller Kurien des VöKK sowie internationale Kolleg_innen aus Forschung, Denkmalpflege, Museen, freien Berufen und an fortgeschrittene Studierende. Der Begriff der Liminalität ist hier bewusst breit gefasst, um neben theoretischen Diskursen auch Raum für Beispiele aus der kunsthistorischen Praxis zu öffnen und so den Austausch zwischen den unterschiedlichen Berufsbildern zu intensivieren.

    Seit der Prägung des Begriffs der Liminalität durch den Kulturanthropologen Victor Turner in den späten 1960er Jahren wurde dieser in verschiedenen Forschungsfeldern immer wieder diskutiert und adjustiert und scheint gegenwärtig wieder aktueller denn je zu sein. Signifikante Analysen von sich derzeit verändernden politischen und soziokulturellen Konstellationen lesen sich, wenig überraschend, mitunter wie direkte Beschreibungen des Phänomens von Liminalität: Gesellschaftliche Umwälzungen und individuelle Statusänderungen verbinden sich mit Irritationen und Herausforderungen, Gefährdungen oder gar Bedrohungen von individuellen Situationen und sozialer Ordnung. Damit eröffnen sich labile Zwischenräume außerhalb der gewohnten Strukturen, wovon ganze Gesellschaftsgruppen in diversen Kulturen betroffen sind. Inzwischen etablierte sich der Begriff der Liminalität in verschiedenen Ansätzen der Kulturwissenschaften, etwa neben der Anthropologie besonders in den Literatur- und Medienwissenschaften und wurde zum Angelpunkt in diversen propagierten turns, wie z.B. im performative turn, im postcolonial turn und im spatial turn. Für die Kunstwissenschaften sollen an der Tagung sowohl grundlegende Aspekte des Konzeptes von Liminalität, als auch spezifische Bereiche auf ihr Potential hinsichtlich von Schwellenerfahrungen thematisiert werden.

    Folgende Fragestellungen und Themenbereiche können diskutiert werden: Inwiefern ist das von der Ritualforschung entwickelte Konzept der Liminalität auf die Analyse künstlerischer Objekte oder Strategien übertragbar? Wäre nicht die Kunstproduktion selbst bzw. die aktuelle Disziplin des künstlerisch-wissenschaftlichen Forschens, die an unterschiedlichen Wissensformen partizipiert und gewissermaßen im „Dazwischen“ agieren muss, zwischen etablierten und zukünftigen Ausdrucksformen zu verorten? Welche Arten von Grenzüberschreitungen werden durch Kunstwerke exemplarisch thematisiert? Und: Lassen sich Avantgarden, historische und zeitgenössische, als ein Weiterdenken in liminalen Kategorien beschreiben? Welche künstlerischen Positionen stehen hierfür exemplarisch? Inwiefern können subversive künstlerische Akte Grenzen in der Gesellschaft verschieben? Wenn Liminalität einen Schwellenzustand zwischen der gewohnten soziokulturellen Struktur und einer neuen, zunächst noch unbekannten Umgebung bedeutet, kann Kunst diese zukünftige Umgebung visionär antizipieren?

    • Theorien der Liminalität/Liminal Theories
    • Ikonographien der Liminalität/ Iconography of Liminality
    • Ästhetiken der Liminalität/Aesthetics of Liminality
    • Kunst als Erfahrung des Liminalen/Art as experience of liminality
    • Künstlerisches Forschen als liminales Forschen/Artistic Research as liminal experience
    • Liminale Körper/Liminal bodies
    • Liminale Räume/Liminal spaces
    • Liminale Objekte/Liminal objects

    Wir freuen uns auf Bewerbungen für 20minütige Beiträge (auf Deutsch oder Englisch) aus allen Berufsfeldern bis 15. Jänner 2019.
    Die Zusage der Teilnahme erfolgt bis spätestens Ende Februar 2019.
    Reisekosten und Unterkunft der Referent_innen können – nach Maßgabe der eingeworbenen Förderungen – vom VöKK unterstützt werden. Die Beiträge sollen als online-Publikation herausgegeben werden.

    Bitte senden Sie Abstract (max. 400 Wörter) und Kurzbiografie an liminalitaet@voekk.at.



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  • Call for Paper
    Datum
    24.01.2019
    Titel
    TATE EXCHANGE PAPERS
    Institution
    Tate Modern
     
    Tate Exchange is a platform at Tate Modern and Tate Liverpool that explores how art makes a difference in society. It does this through collaboration with a cohort of Associate organisations and the public, in response to an annual theme, and through a participative, process-led and socially engaged art.

    For its fifth anniversary year, Tate Exchange will be publishing a group of papers in the Tate Papers online journal.
    Tate Papers is an open access online research journal that publishes scholarly articles on British and modern international art, and on museum practice today. Leading specialists from around the world contribute to Tate Papers, as do researchers working at Tate, and the journal aims to showcase a range of disciplinary approaches to the study of art and museums. Tate Papers has over 209,000 unique visits annually.

    More on Tate Exchange can be foundhere.
    More on Tate Papers can be found here.

    Tate Exchange and Tate Papers is issuing this Call for Abstracts for consideration by its Editorial Project Group’s to progress to written papers.
    The issue seeks to include theoretical, research and practice-based voices and topics that may be considered include, though not exhaustively:

    • institutional/practice/sector theories of change
    • space/place/pedagogical/teaching and learning practice
    • civic space/identity
    • critical museology
    • art and activism
    • thematic programming and investigation

    It is expected, though not a prerequisite, that those submitting an abstract will have some level of experience and knowledge of Tate Exchange. Abstracts will be accepted from academics, researchers and practitioners.
    Abstracts should be no more than 400 words and submitted by 5 pm, 24th January 2019, to Tate Exchange Team Coordinator, Harald den Breejen. Responses will be communicated by the end of February 2019 for a first submissions date of August 2019, with publication in the Autumn of 2020.



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  • Call for Paper
    Datum
    28.02.2019
    Titel
    VISIONEN FÜR DIE VERMITTLUNGSARBEIT
    Institution
    Deutscher Museumsbund, Jahrestagung, 5. bis 8. Mai 2019, Dresden
     

    Die Jahrestagung des Deutschen Museumsbundes bietet mit Referenten aus dem In- und Ausland sowie rund 600 Tagungsteilnehmern eine jährliche Plattform, um gemeinsam museumsrelevante Fragestellungen und aktuelle Entwicklungen zu diskutieren.
    Unter dem Titel Bildungsplattform Museum!? spannt die Tagung 2019 einen Bogen von der gegenwärtigen Bildungsdiskussion zur Frage des Selbstverständnisses von Museen als Bildungsorte im 21. Jahrhundert bis hin zu best-practice Beispielen und aktuellen Ergebnissen zur Besucherforschung.

    In nahezu allen Lebensbereichen unserer Gesellschaft ist Bildung der Schlüssel zu sozialer und gesellschaftlicher Teilhabe, die museale Vermittlungsarbeit bildet dabei einen wesentlichen Bestandteil. Um ein zunehmend diverses Publikum und Menschen mit geringerem Bildungshintergrund anzusprechen, muss Vermittlungsarbeit im Museum heute ganzheitlich gedacht werden.

    Im Rahmen des Ideen-Slams „Visionen für die Vermittlungsarbeit“ ruft der Deutsche Museumsbund dazu auf, Vorschläge für Kurzbeiträge zu folgenden Themenkreisen einzureichen:

    • 1. Bildungsarbeit ganzheitlicher denken
      Ausstellungen sind das zentrale Vermittlungsangebot der Museen. Welches Potential bieten Ausstellungen für Bildung im Museum? Wie können Dauerausstellungen besser in die Vermittlungsarbeit von Museen integriert werden?
    • 2. Change Management im Museum
      Im Zusammenhang mit einer Öffnung der Museen gegenüber ihrem Publikum wird oft darüber gesprochen, dass Museen ihre internen Arbeitsweisen überdenken müssen. Wie müssen Museen personell aufgestellt sein um ein heterogenes Publikum zu erreichen? Wie können innovativen Organisationsstrukturen und Arbeitsmethoden – auch mit geringen Mitteln - implementiert werden?
    • 3. Auf Augenhöhe mit den Besuchern
      Um Angebote mit Relevanz für die Besucher zu entwickeln, müssen diese in die museale Arbeit eingebunden werden. Welchen Mehrwehrt bietet die Zusammenarbeit mit Besuchern bei der Erarbeitung von Ausstellungen, Bildungsangeboten und Veranstaltungen? Wie kann professionelle Zusammenarbeit mit Besuchern gelingen?
    • 4. Soziale Kohäsion im Museum
      Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhaltes statt immer mehr Spezialprogramme für verschiedenste Zielgruppen. Wie kann es gelingen unterschiedlichste oder scheinbar gegensätzliche gesellschaftliche Gruppen im Museum zusammen zu führen und einen Dialog zu Fragen der Gegenwarte zu initiieren?

    Art des Beitrags:

    • Ideen, Vorzeigeprojekte, Anstöße
    • Praxisnah
    • Visionär

    Beitragsform:

    • Freier Vortrag
    • 5 Minuten, max. 3 Folien

    Einreichung und Termine:

    • Eine Beschreibung des Beitragsthemas (max. 1.500 Zeichen inkl. Leerzeichen) und eine kurze Information zur Person/zu den Personen (max. 500 Zeichen inkl. Leerzeichen) reichen Sie bitte unter dem Stichwort Ideen-Slam bis zum 28. Februar 2019 per E-Mail an office@museumsbund.de ein.
    • Eine Rückmeldung über die Annahme Ihres Beitrags erhalten Sie bis zum 31. März 2019.
    • Abgabe der Präsentationen (max.3 Folien) bis spätestens 18. April 2019
    • Präsentieren der Beiträge im Rahmen der Jahrestagung am Dienstag, 7. Mai 2019
    • Die Tagungsbeiträge werden in der Regel in der Zeitschrift Museumskunde dokumentiert. Hierfür sollte Ihr Beitrag (max. 8.000 Zeichen inkl. Leerzeichen) bis spätestens 31. Mai schriftlich vorliegen.



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  • Call for Paper
    Datum
    12.04.2019
    Titel
    WAHRHEITSANSPRUCH? AUTHENTIZITÄT IM MUSEUM UND WER SPRICHT ÜBERHAUPT?
    Institution
    neues museum 19/4, Oktober 2019
     

    Eines der wesentlichen Alleinstellungsmerkmal im Museum ist das Zeigen von Originalen, deren Bedeutung und Einzigartigkeit den Besucherinnen und Besuchern vermittelt wird. Authentizität ist ein viel beschworener Begriff im Museum. Und doch – hinter Glas sicher in Vitrinen verstaut, wer kann da schon eine Replik vom Original unterscheiden oder gar eine Fälschung beim bloßen Hinsehen erkennen? Aber nicht nur am Objekt lässt sich über Wahrheit und Authentizität debattieren, die oft diskutierte Frage „Wer spricht?“ ist leicht erweiterbar um „Welche Wahrheit wird eigentlich erzählt?“ und vor allem von wem?
    Das Museum wird von seinen Besucherinnen und Besuchern als besonders glaubwürdige Institution eingeschätzt, allerdings agieren die Museumsmacher/innen aus ihrer Perspektive, in ihrer Zeit, in ihren Möglichkeiten, mit ihrem Wissensstand. Und solange die Autorenschaft bei Ausstellungstexten nicht transparent ist, wie kann man dann prüfen, wer hier spricht und wie vertrauenswürdig dieser ist? Was erfahren wir über die Autorin/den Autor der vielen Textebenen im Medium Ausstellung? Warum sind diese so selten sichtbar?

    Wir freuen uns über Ihre Beitragsvorschläge zu diesem Themenkomplex. Obwohl unsere Zeitschrift auf den österreichischen Raum fokussiert, sind uns überregionale und internationale Beiträge willkommen. Schreiben Sie uns an info@museumsbund.at und legen Sie in max. 1.000 Zeichen dar, worum es in Ihrem Beitrag gehen soll. Sie haben für Ihren Vorschlag bis 12. April 2019 Zeit.

    Erscheinungstermin der Ausgabe ist Oktober 2019.



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