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    Titel
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    Institution
    Deutscher Museumsbund
     

    Hier bietet der Deutsche Museumsbund Museen und anderen Kultureinrichtungen die Möglichkeit, Jobangebote online zu veröffentlichen.



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  • Jobs
    Titel
    STELLENANGEBOTE
    Institution
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  • Jobs
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    Institution
    Museums Association
     

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  • Call for Applications
    Datum
    30.09.2018
    Titel
    LEHRGANG KLEINDENKMALE
    Institution
    Museumsmanagement NIederösterreich, ab Herbst 2018
     

    Kleindenkmale prägen unsere Kulturlandschaft. Sie sind Orte des Innehaltens, des Gedenkens, der Erinnerung und der Mahnung. Ab Herbst 2018 wird ein neuer Lehrgang angeboten, der sich speziell an jene richtet, die sich in ihrer Gemeinde für die Erhaltung, Erforschung und Vermittlung von Kleindenkmalen einsetzen. In mehreren Fortbildungsmodulen werden Grundlagen zur Erfassung, Benennung und zum fachgerechten Umgang vermittelt.

    Kursdauer
    6 halbtägige Module (jeweils Samstagvormittage)

    Kursorte
    verschiedene Orte in Niederösterreich, jeweils mit Besichtigungen

    Inhalte

    • Grundlagen der Kleindenkmalforschung I und II: Bautypen, Material, Setzungsgründe, Stilkunde u.v.m.
    • Ikonografie: Heiligenattribute, Symbole, Zunftzeichen
    • Datenbank www.marterl.at: Erfassung und Bildmaterial
    • Erhaltung: Restaurierung, Konservierung und Denkmalschutz
    • Vermittlung: Grundlagen der Kulturvermittlung, Zielgruppen

    Kurskosten
    300 € inkl. umfangreichem Skriptum und Lehrgangsabschluss



    >>> weitere Informationen
  • Jobs
    Datum
    19.10.2018
    Titel
    LEITER/IN DES FORSCHUNGSCAMPUS DHLAME UND STV. DIREKTOR/IN DES ETHNOLOGISCHEN MUSEUMS UND MUSEUMS FÜR ASIATISCHE KUNST
    Institution
    Staatliche Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
     

    Bei den Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz ist voraussichtlich zum 1. Januar 2018 die Stelle des/der

    Leiters/Leiterin des Forschungscampus Dahlem und stellvertretenden Direktors/Direktorin des Ethnologischen Museums und Museums für Asiatische Kunst
    Besoldungsgruppe A 16 BBesO
    Kennziffer: SMB-EM/AKu-1-2018

    unbefristet zu besetzen.

    Im Falle der Besetzung der Stelle mit einer/einem Tarifbeschäftigten wird eine vergleichbare übertarifliche Vergütung gezahlt.

    Das Ethnologische Museum und das Museum für Asiatische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin sind mit über einer Million Objekten die größten Museen zu den außereuropäischen Kulturen und gehören zu den bedeutendsten Spezialmuseen weltweit. Sie bewahren international bedeutende Sammlungen materieller und immaterieller Kunst- und Kulturgüter aus Amerika, Afrika, dem Islamischen Orient, Süd-, Südost-, Zentral- Nord- und Ostasiens, der Südsee und Australien. Im Bestand der Sammlung der Musikethnologie befindet sich das Berliner Phonogrammarchiv, das 1999 in das UNESCO-Programm "Memory of the World" aufgenommen wurde.

    Beide Museen werden ab 2020 im Humboldt Forum die außereuropäischen Kulturen präsentieren. Die dort vertretenen Sammlungen werden sich dem Dialog zwischen den Kulturen der Welt und aktuellen Themen von globaler Relevanz aus ganz unterschiedlichen Perspektiven widmen.

    Die Sammlungen der beiden Museen verbleiben in Dahlem und werden dort gemeinsam mit dem Museum Europäischer Kulturen und dem Institut für Museumsforschung der Staatlichen Museen zu Berlin sowie externen Partnern den Forschungscampus Dahlem bilden. Hier wird die Idee eines aktiven, interdisziplinären Forschungsverbundes mit der genuin an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit verorteten Museumsarbeit und mit den musealen Kerntätigkeiten Sammeln, Bewahren, Forschen sowie Ausstellen und Vermitteln zusammengebracht werden.

    Aufgabengebiet:
    Leitung des Forschungscampus Dahlem in enger Zusammenarbeit mit dem Museum Europäischer Kulturen, dem Institut für Museumsforschung und der Generaldirektion der Staatlichen Museen zu Berlin:

    • Aufbau der organisatorischen Struktur incl. der technisch-organisatorischen Voraussetzungen für den Betrieb
    • Erarbeitung und Umsetzung einer Strategie für die wissenschaftliche Arbeit des Forschungs-Campus Dahlem
    • Initiierung und Steuerung nationaler und internationaler Forschungsprojekte mit folgenden Schwerpunkten
    > kontextbasierte Sammlungs- und Objektforschung in enger Kooperation mit Herkunftskulturen
    > Provenienz-Forschung mit dem Schwerpunkt von Objektbiographien
    > ethnologische und kunstwissenschaftliche Forschung
    > Vorort-Forschung unter dem Gesichtspunkt einer Wissenskommunikation
    > Ausstellungsprojekte Dahlem „Wirkungsforschung“

    Stellvertretende Leitung des Ethnologischen Museums und des Museums für Asiatische Kunst und Leitung der Abteilung „Forschung“ der beiden Museen. Zentrale Aufgabe der nächsten beiden Jahre ist die Mitwirkung an der Realisierung der Neuaufstellung und der Neuausrichtung der Sammlungen im Humboldt Forum unter Berücksichtigung der besonderen Anforderungen an eine moderne Museumsarbeit und in Zusammenarbeit mit dem Generalintendanten des Humboldt Forums. Die Auseinandersetzung mit der Globalisierung und der Dialog zwischen den Kulturen nehmen zusammen mit der traditionellen Museumsarbeit der Präsentation, des Erforschens, Dokumentierens, Bewahrens, Sammelns und Vermittelns einen besonderen Stellenwert ein. Der Schwerpunkt der Aufgaben liegt in der Koordinierung und Steuerung der Forschungsleistungen der Museen, hier insbesondere in der sammlungsbezogenen Objektforschung wie der Provenienzforschung.

    Anforderungen:

    • mit Promotion abgeschlossenes Hochschulstudium der Ethnologie, Kulturwissenschaften, Regionalwissenschaften, Kunstwissenschaften und/oder verwandter Fachgebiete
    • Führungspersönlichkeit mit nachgewiesenen umfassenden Kenntnissen und Erfahrungen im Management von Kultur- oder Wissenschaftseinrichtungen
    • nachgewiesene herausragende wissenschaftliche Leistungen
    • mehrjährige Erfahrungen in der praktischen Museumsarbeit oder vergleichbare Tätigkeiten
    • nachgewiesene Kenntnisse und Erfahrungen im modernen Kultur-, Wissenschafts- und Projektmanagement sowie in der interdisziplinären Auseinandersetzung mit aktuellen, globalen Themen im Kulturbereich
    • nachgewiesene Erfahrungen in der erfolgreichen Einwerbung von Drittmitteln und in der Organisation größerer Forschungsprojekte und -verbünde
    • sehr gute nationale und internationale Vernetzung im Forschungs- und Museumsbereich
    • universitäre Lehrerfahrung
    • kooperativer und integrierender Führungsstil
    • sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse bzw. die Bereitschaft, sich die notwendigen deutschen Sprachkenntnisse anzueignen
    • überdurchschnittliche konzeptionelle und organisatorische Fähigkeiten

    Erwünscht:

    • Habilitation oder vergleichbare Leistungen
    • Bereitschaft zur Beteiligung an der universitären Lehre

    Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz begrüßt Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten. Als interdisziplinäre Kultur- und Forschungseinrichtung bietet die SPK familienfreundliche Arbeitsbedingungen und gewährleistet die Gleichstellung von Frauen und Männern. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung besonders berücksichtigt.

    Eine Besetzung mit Teilzeitbeschäftigten ist grundsätzlich möglich.

    Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen schicken Sie bitte ausschließlich in schriftlicher Form (keine Email und keine elektronischen Datenträger) unter Angabe der Kennziffer SMB-EM/AKu-1-2018 bis zum 19. Oktober 2018 an:
    Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Personalabteilung, Sachgebiet I 1 b, Von-der-Heydt-Str. 16-18, 10785 Berlin

    Beamtinnen und Beamte legen bitte eine aktuelle (nicht älter als zwölf Monate) dienstliche Beurteilung vor.

    Bewerbungen können grundsätzlich nur zurückgesandt werden, wenn ein frankierter Rückumschlag beiliegt.

    Ansprechpartner für Fragen zum Aufgabengebiet: Herr Prof. Dr. Koch (Tel.: 030 - 83 01 226)
    Ansprechpartnerin für Fragen zum Bewerbungsverfahren: Frau Dr. Lang (Tel.: 030 - 266 41 1600)



    >>> weitere Informationen
  • Call for Applications
    Datum
    31.10.2018
    Titel
    MUSEUMSKUSTODE/IN
    Institution
    Ausbildungslehrgang, Verbund OÖ. Museen, ab 24. November
     

    In Kooperation mit der Akademie der Volkskultur bietet der Verbund Oberösterreichischer Museen einen Ausbildungslehrgang für Museumskustodeninnen und Museumskustoden bzw. alle an, die an der Museumsarbeit interessiert sind.

    Zielsetzungen
    Ziel dieses zertifizierten Lehrgangs ist die praxisnahe Aus- und Weiterbildung vor allem für ehrenamtlich tätige Personen in Regionalmuseen. Im Mittelpunkt des elf Module umfassenden Ausbildungslehrgangs stehen einerseits die Vermittlung grundlegender Kompetenzen in der Museumsarbeit und andererseits die Vernetzung der ehrenamtlichen Museumsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter.

    Module
    Die Module umfassen neben einem Startseminar u. a. die Themen Umgang mit dem Objekt (Depot, Konservierung, Inventarisierung), Gestaltung, Texte und Medien, Vermittlung, finanzielle Förderungen für Museumsprojekte, Projektmanagement und Pressearbeit. Eine Exkursion zu innovativen Museumsprojekten sowie ein Abschlussseminar runden den Lehrgang ab. Neben den neun fixen Modulen müssen zudem zwei Wahlmodule absolviert werden. Der Lehrgang 2017/18 wurde wiederum weiterentwickelt. So findet der Bereich der Präventiven Konsverierung nunmehr umfassender Berücksichtigung bei den Lehrgangsinhalten.

    Modalitäten
    Zur Erlangung des Zertifikats sind eine Anwesenheit von 80% sowie das Verfassen einer Lehrgangsarbeit, die gleichzeitig als individuelles Handbuch zur Museumsarbeit genutzt werden soll, notwendig. Die Kosten des Lehrgangs belaufen sich auf 665 € (inkl. Seminarunterlagen).

    Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Mitgliedsmuseen des Verbundes Oberösterreichischer Museen erhalten nach Vorlage des Abschlusszertifiktas eine finanzielle Unterstützung in der Höhe von 100 €.



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  • Call for Paper
    Datum
    09.11.2018
    Titel
    UMGANG MIT MUSEUMSOBJEKTEN AUS UNRECHTSKONTEXTEN
    Institution
    neues museum 19/1-2, März 2019
     

    Haltung des Museums und seiner Direktorinnen und Direktoren sowie Mitarbeiter/innen zum Zeitgeschehen ist allerorten Diskussionsthema. Von mutigen Museen ist die Rede, von Museen als Akteuren der Zivilgesellschaft. Innerhalb der Community wird erwartet, dass Museen sich der Gegenwart kritisch annähern und widerständig für ein diverses und vielfältiges Miteinander eintreten.
    Wie mutig sind wir aber im Umgang mit der Institutionenvergangenheit, mit Zeiten, wo die Haltung eher opportun als oppositionell war? Wie verschwiegen sind die Archive und wie viel sind wir bereit, aus der Vergangenheit preiszugeben? Wie viel wissen wir überhaupt? Wie lange reichen die Schatten der Vergangenheit noch in Gegenwart oder jüngste Vergangenheit? Was tun mit Objekten aus Unrechtskontexten? Wie ausstellen? Wie viel zeigen? Wie viel kommentieren? Wie viele Perspektiven können wir vermitteln? Was restituieren wir in einer historisch stets sich wandelnden Umgebung?

    Wir freuen uns über Ihre Beitragsvorschläge zu diesem Themenkomplex. Obwohl unsere Zeitschrift auf den österreichischen Raum fokussiert, sind uns überregionale und internationale Beiträge willkommen. Schreiben Sie uns an info@museumsbund.at und legen Sie in max. 1.000 Zeichen dar, worum es in Ihrem Beitrag gehen soll. Sie haben für Ihren Vorschlag bis 9. November 2018 Zeit.

    Erscheinungstermin der Ausgabe ist März 2019.



    >>> weitere Informationen
  • Call for Applications
    Datum
    23.11.2018
    Titel
    AUSBILDUNGSLEHRGANG HEIMATFORSCHUNG
    Institution
    Akademie der Volkskultur, Linz, ab 23. November 2018
     

    Was tun eigentlich Heimatforscher? Sie sammeln, suchen, lesen. Das ist etwas Besonderes. Sie haben ein Faible fürs Alte und für Geschichten aus der Vergangenheit. Sie finden Dinge, die andere übersehen, und verlieren nie die Überzeugung, dass auch das Geringste noch einen Wert hat. Mit ihrem Forschen bauen sie eine Brücke in die Vergangenheit. Sie dokumentieren damit einen Teil der Geschichte: von einem Dorf oder einer Region, von einer Familie oder einem Hof, von einer Tradition oder einem Handwerk. Neugierde und Interesse an der Geschichte sind die einzigen Voraussetzungen für diesen zweisemestrigen Ausbildungslehrgang.

    In einer theoretischen Phase erlernen die Teilnehmer das wesentliche Handwerkszeug für ihre historischen Forschungen. Im praktischen Teil verfassen sie ihre persönliche Abschlussarbeit, schreiben nieder, womit sie sich forschend beschäftigt haben und was sie schon immer anderen weitergeben wollten. Im Kurs finden alle die richtige Unterstützung für ihr Anliegen. Der Lehrgang schließt mit der Präsentation der Arbeit und einem Prüfungsgespräch vor einer Kommission ab. Bei der Zertifikatsverleihung im Rahmen des OÖ. Museumstages wird den Absolventen das Zertifikat „Geprüfter Heimatforscher“ bzw. „Geprüfte Heimatforscherin“ überreicht.

    Lehrgangsleiter
    Mag. Siegfried Kristöfl, Historiker, OÖ. Volksbildungswerk

    Kosten
    595 €

    Module

    • Auftakt: Willkommen in der Heimatforschung
    • Immer tiefer graben: das Einmaleins der Heimatforschung
    • Die Bibliothek: Suchen, Finden, Lesen - Online und in Regalen
    • Das Archiv: OÖLA – das Gedächtnis des Landes
    • Verborgene Schätze im Diözesanachiv Linz
    • Steine und Erinnerung: Einführung in die Kleindenkmalforschung
    • Sprache und Namen - Erzählen und Benennen
    • Meine Ordnung, mein Speicher: Privatarchiv & EDV-Einsatz
    • Zum Ende kommen: Tipps für die Abschlussarbeit



    >>> weitere Informationen
  • Call for Paper
    Datum
    11.01.2019
    Titel
    SOCIAL ENGAGEMENT: DAS MUSEUM ALS SOZIALES WESEN?
    Institution
    neues museum 19/3, Juni 2019
     

    Museums Change Lives heißt die Kampagne, die die britische Museums Association 2013 gestartet hat. Drei Hauptziele sind darin formuliert: Museen sollen lebenswertere Ort schaffen und werden, Wohlbefinden steigern, Diskussion und Nachdenken fördern. Insbesondere das soziale Engagement („social impact“) wird großgeschrieben. Museen werden motiviert, in ihren Veranstaltungen besonders auf sozial benachteiligte Gruppen einzugehen, sich an Menschen zu wenden, die Diskriminierung erfahren oder von gesellschaftlicher Teilhabe ausgeschlossen werden: von sozialer Isolierung bedrohte Pensionisten, Langzeitarbeitslose und Menschen mit Depressionen. Programme für Menschen mit Demenz zählen schon zum Standard. Aber zum einen ist das vielgeliebte „Museum für alle“ nicht doch schon längst als Utopie zu den Akten gelegt? Und schließlich: Nicht jedes Museum und jedes Thema kann für alle aufbereitet und genussfertig serviert werden. Und vielmehr: Braucht das Museum in Zukunft tatsächlich ausgebildete Sozialarbeiter und Gesundheitspersonal, um diesen Anforderungen des sozialen Engagements gerecht zu werden?

    Wir freuen uns über Ihre Beitragsvorschläge zu diesem Themenkomplex. Obwohl unsere Zeitschrift auf den österreichischen Raum fokussiert, sind uns überregionale und internationale Beiträge willkommen. Schreiben Sie uns an info@museumsbund.at und legen Sie in max. 1.000 Zeichen dar, worum es in Ihrem Beitrag gehen soll. Sie haben für Ihren Vorschlag bis 11. Jänner 2019 Zeit.

    Erscheinungstermin der Ausgabe ist Juni 2019.



    >>> weitere Informationen
  • Call for Paper
    Datum
    12.04.2019
    Titel
    WAHRHEITSANSPRUCH? AUTHENTIZITÄT IM MUSEUM UND WER SPRICHT ÜBERHAUPT?
    Institution
    neues museum 19/4, Oktober 2019
     

    Eines der wesentlichen Alleinstellungsmerkmal im Museum ist das Zeigen von Originalen, deren Bedeutung und Einzigartigkeit den Besucherinnen und Besuchern vermittelt wird. Authentizität ist ein viel beschworener Begriff im Museum. Und doch – hinter Glas sicher in Vitrinen verstaut, wer kann da schon eine Replik vom Original unterscheiden oder gar eine Fälschung beim bloßen Hinsehen erkennen? Aber nicht nur am Objekt lässt sich über Wahrheit und Authentizität debattieren, die oft diskutierte Frage „Wer spricht?“ ist leicht erweiterbar um „Welche Wahrheit wird eigentlich erzählt?“ und vor allem von wem?
    Das Museum wird von seinen Besucherinnen und Besuchern als besonders glaubwürdige Institution eingeschätzt, allerdings agieren die Museumsmacher/innen aus ihrer Perspektive, in ihrer Zeit, in ihren Möglichkeiten, mit ihrem Wissensstand. Und solange die Autorenschaft bei Ausstellungstexten nicht transparent ist, wie kann man dann prüfen, wer hier spricht und wie vertrauenswürdig dieser ist? Was erfahren wir über die Autorin/den Autor der vielen Textebenen im Medium Ausstellung? Warum sind diese so selten sichtbar?

    Wir freuen uns über Ihre Beitragsvorschläge zu diesem Themenkomplex. Obwohl unsere Zeitschrift auf den österreichischen Raum fokussiert, sind uns überregionale und internationale Beiträge willkommen. Schreiben Sie uns an info@museumsbund.at und legen Sie in max. 1.000 Zeichen dar, worum es in Ihrem Beitrag gehen soll. Sie haben für Ihren Vorschlag bis 12. April 2019 Zeit.

    Erscheinungstermin der Ausgabe ist Oktober 2019.



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