Veranstaltungsübersicht 2026
- Klimakorridor: Annäherung in der Praxis
3. März 2026, 14–16 Uhr, Wien - Launch des CO2-Rechners für Museen in Österreich 12. März 2026
12. März, 16 Uhr, Naturhistorisches Museum Wien oder online - Zukunft gestalten im Museum – Das „Museum Innovation Network“ am Fraunhofer IAO
16. März 2026, 14–16 Uhr, Online - Green Museum in Practice: Anette Hansen, Louisiana Museum of Modern Art, Humlebæk
14. April, 11 bis 13 Uhr, online
Klimakorridor: Annäherung in der Praxis
Netzwerkveranstaltung, 3. März 2026, 14–16 Uhr, Wien
Die Veranstaltungsreihe von ARC Austrian Registrars, Berufsverband Österreichischer Restauratorinnen und Restauratoren sowie Wien Museum und Museumsdbund Österreich möchte einen offenen Austausch der Klimawerte fördern.
Das nächste Treffen findet am 3. März 2026, 14–16 Uhr, im Wien Museum, Atelier A+B (3. Stock, Zugang über Haupteingang).
Klimawerte jenseits des „Klimakorridors“.
Ein Erfahrungsaustausch zu niedrigen Temperaturen im Winter und sommerlicher Überhitzung.
Mit einem Input von
Bauphysiker Johannes Stockinger, S&P energydesign e.U., Herzogenburg
sowie
Bärbl Schrems, Leiterin Ausstellungsproduktion, Wien Museum, Wien
Pasqual Querner, IPM im Museum, Wien
Eleonora Weixelbaumer, Leitung Konservierung & Restaurierung, Niederösterreichisches Landessammlungen, St. Pölten
Launch des CO2-Rechners für Museen in Österreich 12. März 2026
12. März, 16 Uhr, Naturhistorisches Museum Wien oder online
Das Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport und das Naturhistorische Museum Wien laden alle Museen in Österreich herzlich zum Launch des CO2-Rechners für Museen in Österreich ein!
Im Auftrag des BMWKMS hat die Universität für Bodenkultur Wien einen maßgeschneiderten CO2-Rechner für Museen in ganz Österreich entwickelt. Das Instrument wird am 12. März 2026 der Öffentlichkeit präsentiert und steht dann allen Museen in Österreich kostenfrei zur Verfügung.
Wie das Tool funktioniert, welche Erfahrungen die Bundesmuseen mit dem Vorläufermodell gesammelt haben, und wie das BMWKMS die Museen in Österreich auf ihrem Weg zur ökologischen Nachhaltigkeit begleitet, wird beim Launch des Rechners mit den Teilnehmer:innen und Expert:innen diskutiert.
Die Teilnahme ist vor Ort und online möglich!
Donnerstag, 12. März 2026, 16 Uhr
Im Vortragssaal des Naturhistorischen Museums Wien oder online
Zielgruppe: Interessierte Museen in Österreich
Nähere Infos demnächst!
Zukunft gestalten im Museum – Das „Museum Innovation Network“ am Fraunhofer IAO
16. März 2026, 14–16 Uhr, online
Wie können Museen den gesellschaftlichen Wandel aktiv mitgestalten?
Welche Rolle spielen Nachhaltigkeit, soziale Verantwortung und neue Formen der Kollaboration für die Museumsarbeit von morgen?
Die Teilnehmenden erhalten Einblicke in zentrale Fragestellungen:
- Wie können Museen gesellschaftliche Verantwortung übernehmen?
- Welche Co-Creation-Ansätze stärken ihre Rolle im kulturellen Ökosystem?
- Wie lassen sich Transformationsprozesse praktisch und kollaborativ gestalten?
Außerdem wird das Konzept des „musealen Ökosystems“ erläutert, das Museen als vernetzte Akteur:innen im Zusammenspiel mit Gesellschaft, Politik und Wirtschaft versteht.
Green Museum in Practice: Anette Hansen, Louisiana Museum of Modern Art, Humlebæk
14. April, 11 bis 13 Uhr, online
Das Louisiana Museum verfolgt eine umfassende Nachhaltigkeitsstrategie mit Blick auf 2050, die sowohl Klimaschutz, Kreislaufwirtschaft, Biodiversität als auch soziale Verantwortung umfasst. Die Ziele zur Reduktion von Treibhausgasemissionen in den eigenen Betrieben und entlang der Wertschöpfungskette wurden im Rahmen der anerkannten Science Based Targets Initiative (SBTi) überprüft – ein Meilenstein für die Museumsbranche. Das Museum wurde zudem als Green Attraction ausgezeichnet, was seine umfassenden umwelt- und klimaschonenden Initiativen würdigt.
In der Praxis zeigt sich das Engagement in vielen Bereichen: Durch technische Optimierungen wie flexibles Klima- und Lüftungsmanagement konnte der CO₂-Ausstoß deutlich gesenkt werden; die Zusammenarbeit mit dem Louisiana Café führt zu einer signifikanten Reduktion von CO₂-Emissionen im Gastronomiebereich; und verschiedene Abfall- und Recyclingmaßnahmen sorgen für eine stärkere Kreislaufwirtschaft im Betrieb. Zudem beteiligt sich das Museum an Biodiversitätsprojekten und setzt sich für soziale Verantwortung innerhalb der lokalen Gemeinschaft ein.
Die Präsentation findet in Englisch statt.