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| Journal - 2007/01 & 02 |
| Handgeschmiedet. Kunsthandwerk im Mittelalter und Bergbauheilige bis 31. Oktober 2007 Bergbaumuseum Leogang Im Dorf Hütten bietet das aus dem Jahre 1593 stammende Gewerkenhaus als jetziges Bergbaumuseum Einblick in die jahrhundertelange und reiche Bergbaugeschichte Leogangs in Salzburg. Eindrucksvoll wird die harte Arbeit und das Leben der Bergknappen veranschaulicht. Die diesjährige Sonderausstellung zeigt Handwerkskunst aus Eisen von höchster Qualität, vorwiegend aus der Epoche der Gotik. [weiter...] Sehmaschinen 007. Künstler im Fokus #2: Alfons Schilling bis 30. September 2007 MAK Wien Im Rahmen der Reihe "KÜNSTLER IM FOKUS" präsentiert das MAK nach Arnulf Rainers "Überschriftungen" eine umfassende Ausstellung des 1934 in Basel geborenen Künstlers Alfons Schilling. Der Ankauf des gesamten Werkblocks Sehmaschinen für die Sammlung des MAK im Jahr 2006 ermöglicht es, diesen wichtigen Teil seines OEuvres zu zeigen. Ergänzt durch exemplarische Arbeiten anderer Werkphasen (Leihgaben des Künstlers) bietet die Schau "Sehmaschinen 007" einen Überblick über sein gesamtes Schaffen. [weiter...] Geister, Gold, Schamanen. Goldschätze aus Kolumbien bis 26. August 2007 Schlossmuseum Linz Die Oberösterreichischen Landesmuseen zeigen in Zusammenarbeit mit dem Museo del Oro del Banco de la República, Bogotá erstmals in Europa eine einzigartige Schau prähispanischer Goldarbeiten. Die Ausstellung würdigt in besonderer Weise die Pionierarbeit des aus Oberösterreich stammenden Forschers Gerardo Reichel-Dolmatoff, der durch seine mehrjährige Forschungstätigkeit einen zentralen Beitrag zur Dokumentation und Erforschung des Weltbildes der indigenen Kulturen leistete. [weiter...] Akrobaten der Tierwelt. Eine neue Erlebnistour durch die inatura! inatura, Dornbirn Auch bald vier Jahre nach der Eröffnung ist die inatura Erlebnis Naturschau in Dornbirn eines der modernsten Naturmuseen Europas. Im Zusammenhang mit Weltgymnaestrada in Dornbirn wird mit "Akrobaten der Tierwelt" eine neue spannende Erlebnistour durch die inatura eröffnet. Damit wird das einzigartige Konzept der inatura, sich ständig innerhalb des gegebenen Rahmens, weiterzuentwickeln, umgesetzt. [weiter...] Klosterneuburg stellt aus Josef Ferdinand Benesch, Maler und Radierer in Klosterneuburg bis 14. Oktober 2007 Stadtmuseum Klosterneuburg Die Architektur der Klosterneuburger Strandbäder und Wochenendkolonien bis Ende der Badesaison Strandbadrestaurant Klosterneuburg >Passion for Art< 35 Jahre Sammlung Essl bis 26. August 2007 Essl Museum und Schömer Haus [weiter...] Südtiroler Landesmuseen sind in der Sommersaison Die Südtiroler Landesmuseen dokumentieren in ihren zahlreichen Häusern neun verschiedene Aspekte aus der Geschichte Südtirols. [weiter...] Buchtipp: Der Bildhauer Thomas Schwanthaler (1634-1707) Im Jahr 2007 wird nicht nur das Jubiläum 150 Jahre Stadt Ried im Innkreis gefeiert, auch des vor 300 Jahren in Ried verstorbenen Barockbildhauers Thomas Schwanthaler wird gedacht. [weiter...] Verhütungsmuseum Der ewige Menschheitstraum: Fortpflanzung kontrollieren "Die Urkraft der Fortpflanzung ist für Menschen heute kaum noch richtig fühlbar", sagen die Protagonisten des Museumsvereins "Verhütung und Schwangerschaftsabbruch". "Viele Jahrhunderte lang hat sich die Menschheit bemüht, sie zu kontrollieren. Das scheint jetzt gelungen zu sein. Doch währenddessen ist das Wissen über die Natur der Fortpflanzung weithin verloren gegangen." [weiter...] Gold und Jade bis 1. November 2007 Kunsthalle Leoben Seit mittlerweile 10 Jahren präsentiert die Stadt Leoben kulturhistorische Großausstellungen auf höchstem Niveau. Bei der diesjährigen Ausstellung handelt es sich um die größte Chinaausstellung weltweit - ermöglicht durch die Kooperation mit der chinesischen Partnerstadt Xuzhou und dem Kunsthistorischen Museum Wien. [weiter...] 21. ICOM Generalkonferenz. Museen und Universelles Erbe 19. bis 24. August 2007 Wien Vom 19. bis 24. August 2007 ist die Generalkonferenz von "ICOM - International Council of Museums" des weltweiten, der UNESCO assoziierten Museumsverbandes, in Wien zu Gast. Zum ersten Mal in der 60-jährigen Geschichte von ICOM findet diese für Museen wichtigste, internationale Fachkonferenz, zu der ca. 2.500 Teilnehmer aus der ganzen (Museums-) Welt erwartet werden, in Österreich statt. Die Konferenz steht unter dem Ehrenschutz des Bundespräsidenten der Republik Österreich, Dr. Heinz Fischer. [weiter...]
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| Journal - 2006/04 |
| Museen im 21. Jahrhundert. Ideen, Projekte, Bauten bis 18. Februar 2007 Lentos Kunstmuseum Linz Weltweit entstehen in jüngster Zeit zahlreiche Museumsneubauten. Die Entwürfe international anerkannter Architekten werfen nicht zum ersten Mal die Frage nach der Funktion eines Museums und seinem Erscheinungsbild auf. Das Verhältnis zwischen Architektur und Kunst, die Beziehung zwischen den Gebäuden und den darin gezeigten Werken ist erneut in den Mittelpunkt der Diskussion gerückt. Die Antworten der Architekten auf die unterschiedlichen Herausforderungen sind ebenso einfallsreich wie vielfältig. [weiter...] This is not for you. Diskurse der Skulptur bis 30. März 2007 Thyssen-Bornemisza Art Contemporary, Wien Skulptur, Objekt und skulpturale Installation werden im Rahmen dieser Ausstellung als autonome Formen der zeitgenössischen künstlerischen Praxis ausdifferenziert. Skulptur im Kontext gegenwärtiger Ästhetik ist ein radikal expansiver Begriff, der die komplexe Verschränktheit von Objekt, Bild, Text, Rezeption und Kontext sowie die Notwendigkeit einer begrifflichen und theoretischen Verortung von aktuellen Praktiken voraussetzt. [weiter...] Angelika Kaufmann. Aus eigenen Beständen Die Neupräsentation der eigenen Bestände bildet den Auftakt des Angelika-Kauffmann-Jahres 2007. Bislang hingen die Ölgemälde der berühmten Malerin in allzu gedrängter Form im dritten Stock des Museums. Seit Dezember werden sie in neuer Hängung zusammen mit zahlreichen Zeichnungen und einer großzügigen Auswahl aus den ca. 350 Stichen in Museumsbesitz gezeigt. [weiter...] Working Class Hero. A Portrait of John Lennon bis 28. Februar 2007 Bawag Foundation, Wien Das jüngste Werk der südafrikanischen Künstlerin Candice Breitz untersucht den Einfluss kommerzieller Popkultur innerhalb eines globalen Kontexts. Entstanden ist das vom White Cube in London produzierte ?Working Class Hero? im Rahmen eines Residence-Programms am BALTIC Centre for Contemporary Art in Gateshead (GB). Candice Breitz hat eine bunte Schar von begeisterten John-Lennon-Fans versammelt, um ihrem Helden in einem Aufnahmestudio in Newcastle upon Tyne Tribut zu zollen. Jeder Fan bekam die Möglichkeit, seine Version von Lennons erstem Soloalbum ?John Lennon / Plastic Ono Band? (1970) zu präsentieren. Das Ergebnis, eine geloopte 25-Kanal-Videoinstallation mit einer dem ursprünglichen Album entsprechenden Länge von 39 Minuten und 55 Sekunden, hatte am 10. Oktober 2006 in Gateshead Premiere. [weiter...] Das Bildnis eines behinderten Mannes. Bildkultur der Behinderung vom 16. bis ins 21. Jahrhundert. Das Bildnis eines behinderten Mannes aus der Kunst- und Wunderkammer in Schloss Ambras bei Innsbruck wirft viele Fragen auf: Welche Rolle hatten behinderte Frauen und Männer im 16. Jahrhundert? Welche Blicke wurden damals auf sie gerichtet? Sind die Blicke auf behinderte Personen heute anders? Wie wollen sie selbst angeschaut werden? [weiter...] Buchtipp: Frielichtmuseen. Geschichte - Konzepte - Positionen Alle Museumsgründungen sind von dem Anliegen getragen, materielle Zeugnisse der Kunst, der Kultur und der Geschichte zu bewahren. Von den Anfängen der Museumsgeschichte, die ihre Wurzeln in kirchlichen Schatzkammern, fürstlichen Galerien und wissenschaftlichen Sammlungen hat, spannt sich der Bogen bis zu Museumskonzeptionen, die sich die Dokumentation ganzer Lebenswelten zum Ziel setzen. [weiter...] Eduard Thöny (1866-1950) 10. Februar bis 7. April 2007 Museum Kitzbühel Das Museum Kitzbühel präsentiert ab 10. Februar 2007 Arbeiten des Zeichners und genialen Karikaturisten Eduard Thöny. [weiter...] J. B. Fischer von Erlach bis 15. April 2007 stadtmuseumgraz Die von SPLITTERWERK gestaltete Ausstellung "Johann Bernhard Fischer von Erlach 1656-2006." über das Werk des in Graz geborenen, am 20. Juli 1656 in der Stadtpfarrkirche getauften und 1723 in Wien verstorbenen größten Baumeisters des österreichischen Barock stellt, wie der Direktor des stadtmuseumgraz Otto Hochreiter ausführt, "die Frage nach der heutigen Bedeutung des ungemein innovativen und visionären Bildhauer-Architekten." [weiter...] Museumspreis 2007 des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur Einreichungen bis 31. März 2007 "Der Österreichische Museumspreis ist mehr als eine Auszeichnung für die besonderen Leistungen eines individu-ellen Museums. Er ist auch ein Ausdruck der großen Wertschätzung der Öffentlichkeit für die Museen in unserem Land und als Dankeschön an die engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der österreichischen Museen und die vielen Österreicherinnen und Österreicher, die unser Museumswesen fördern und unterstützen, zu sehen. Der Museumspreis würdigt die mit großem Einsatz, Idealismus und Sachkenntnis geleistete Aufbauarbeit in den musealen Institutionen." [weiter...]
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| Journal - 2006/03 |
| Der beste Freund des Menschen Das Europäische Hundemuseum Im mittleren Burgenland beleuchtet das Europäische Hundemuseum im Kloster Marienberg als einzige öffentlich zugängliche Sammlung die gemeinsame Geschichte von Mensch und Hund. Ausschlaggebend dafür war die im Sommer 2001 gezeigte Sonderausstellung MENSCH & HUND - eine Beziehungsgeschichte. Aufgrund des großen Anklangs beim Publikum und den zahlreichen Angeboten von Privatsammlern entschied man sich zum Aufbau eines Museums. [weiter...] Ein zweiter Turm für die Münze Hall in Tirol Vor drei Jahren öffnete das wesentlich erweiterte und gänzlich neu aufgestell-te technische Münzmuseum - die Münze Hall - seine Tore. Noch im selben Jahr 2003 wurde es mit dem Österreichischen Museumsgütesiegel ausgezeichnet und von rund 30.000 Besuchern besichtigt. Seitdem ist der Besucherstrom nicht abgerissen, sondern steigt im Gegenteil deutlich an. Rückenwind genug, um eine weitere Ausbauphase der Burg Hasegg, in der sich das Museum befindet, anzugehen. [weiter...] Österreich im Spiegel der Zeit Das Heeresgeschichtliche Museum in Wien Militär- und Kriegsgeschichte, Technik und Naturwissenschaft, Kunst und Architektur verschmelzen im Heeresgeschichtlichen Museum in Wien zu einer einzigartigen Synthese. Zwischen 1850 und 1856 wurde das Bauwerk als Kernstück des Arsenals nach Plänen von Ludwig Foerster und Theophil Hansen errichtet, die damit den Stil der Wiener Ringstraße vorwegnahmen. Maurisch-byzantinisch und neugotisch sind die vorherrschenden Stilrichtungen. [weiter...] Buchtipp Versperrbare Kostbarkeiten. Kästchen und Kabinette aus aller Welt Die Hans Schell Collection in Graz umfasst zurzeit ca. 12.000 Exponate und ist auf dem Sammelgebiet von Schloss, Schlüssel, Kästchen, Kassetten, Truhen und Eisenkunstguss die umfangreichste Sammlung weltweit. [weiter...] Buchtipp Leitfaden Museum und Tourismus Der OÖ. Museumsverbund, die OÖ. Landesmuseen und der OÖ. Tourismus präsentierten kürzlich ihren gemeinsamen "Leitfaden für Museum und Tourismus". Diese neuartige Publikation widmet sich ganz dem Thema "Museum und Tourismus" und wendet sich an Museen jeder Art und Größe. Der Leitfaden beleuchtet v. a. die unteschiedlichen Besucher- und Gästegruppen, die mit ihren vielfältigen Bedürfnissen, Anforderungen und Erwartungshaltungen ein Museum besuchen und skizziert, in welcher Form Museen auf diese reagieren können. [weiter...] Stadtgeschichte Innsbruck geht in die Verlängerung Die Ausstellung zur Stadtgeschichte im Stadtmuseum Innsbruck wird verlängert und kann bis 12. Jänner 2007 besucht werden. Vielfältige Themen wie die besondere Lage der Stadt, die Stadtgründung aber auch das soziale und wirtschaftliche Leben in Innsbruck werden in der Ausstellung berücksichtigt. [weiter...] Bäume liefern Holz für Kulturdenkmäler Interkulturelles Projekt Kooperation des Tiroler Landesmuseums Ferdinandeum mit der Volksschule Innsbruck-Hötting. Im Rahmen des österreichweiten Schulprojektes "Kulturelles Erbe. Tradition mit Zukunft" war das Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum Partner der Volksschule Hötting im interkulturellen Projekt "Bäume liefern Holz für Kulturdenkmäler". [weiter...] Eine Stadterregung. Wiens erstes Hochhaus Wien Museum in der Stadt Herrengasse 6-8, 1010 Wien bis Frühjahr 2007 Auf Einladung der Eigentümer bespielt das Wien Museum ab sofort die 22 Quadratmeter große Vitrine beim Eingang des Hauses Herrengasse 6-8, dem ersten Hochhaus in Wien. Erstmals "geht das Wien Museum in die Stadt" und bietet Kulturgeschichte direkt vor Ort und mit Gegenwartsbezug, wie die aktuellen Hochhausdebatten zeigen. Der Clou: Die Dokumentation macht das Hochhaus erst "sichtbar", denn vom Straßenniveau aus ist die Dimension des Gebäudes aufgrund der Abtreppung des Wohnturmes nicht zu erkennen. [weiter...] Forum für innovative Ausstellungstechnik Innovative Ausstellungstechniken und Konzepte für Museen standen im Mittelpunkt des Kolloquiums "Zukunftsforum Museum". Es bot Museumsmitarbeitern die Chance, sich in einzelne Bereiche besucherorientierter Ausstellungspraxis zu vertiefen. [weiter...] Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim Die Stiftung Seit der Sonderausstellung "Wert des Lebens" des Landes Oberösterreich im Jahr 2003 besteht der Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim als Gedenkstätte für die Opfer der nationalsozialistischen Euthanasiemaßnahmen der Jahre 1940-1945 und als Museum zum Thema Gesellschaft und Behinderung. [weiter...] Lebensunwertes Leben? Neues mobiles Programm des Lern- und Gedenkortes Schloss Hartheim Euthanasie, die Tötung der als lebensunwert eingestuften Menschen, wurde während des Nationalsozialismus systematisch in sechs Kranken- und Pflegeeinrichtungen vollzogen. Das Renaissanceschloss Hartheim bei Alkoven in Oberösterreich war eines dieser Pflegeheime für geistig und mehrfach behinderte Menschen, das zur Tötungsanstalt umgewandelt wurde. In Folge wurden hier von 1940 bis 1944 fast 30.000 Menschen ermordet. [weiter...]
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| Journal - 2006/02 |
| Die Illyrer - Europas vergessenes Volk zwischen Griechen und Kelten Archäologische Schätze aus Albanien Nach Asparn/Zaya (2004) sind die "Illyrer" nun bis 15. August 2006 im Stadtmuseum Wels - Minoriten und von 15. September 2006 bis 15. Jänner 2007 im Landesmuseum Kärnten in Klagenfurt zu sehen. Die Sonderausstellung ist mit über 300 Objekten aus Gold, Silber, Bronze, Glas, Keramik und Stein bestückt, darunter Schmuckstücke, griechische Silbermünzen des Schatzfundes von Hollm, Beigaben eines Fürstengrabes, der Bronzehortfund von Torovica etc. [weiter...] Bildergeschichten von Wilhelm Busch bis 24. September 2006 im Karikaturmuseum Krems Anlässlich seines fünfjährigen Bestehens zeigt das Karikaturmuseum Krems als "Highlight" eine umfassende Ausstellung über das Werk von Wilhelm Busch (1832 - 1908), dem Vater und Altmeister der Bildergeschichte. [weiter...] Memories Are Made of This Lebensgeschichtliche Reflexion im (Wien) Museum Ausgehend von den Erfahrungen in der Sonderausstellung John F. Kennedy (2005), in deren Rahmen BesucherInnen Objekte einbringen und präsentieren konnten, initiierte das Wien Museum in Kooperation mit der Dokumentation lebensgeschichtlicher Aufzeichnungen an der Universität Wien im Kontext der Ausstellung "Die Sinalco-Epoche. Essen, Trinken, Konsumieren nach 1945" ein biografisches Gesprächscafé. Mit der Gründung eines Gesprächskreises zum Thema "Schöner Wohnen im Gemeindebau" wurde die biografisch orientierte Bildungsarbeit fortgesetzt. [weiter...] Kunst und Kultur des Islam bis 1. November 2006 Kunsthalle Leoben Seit Jahren vermittelt die Kunsthalle Leoben in ihren Ausstellungen Kunst und Kultur vergangener Zeiten und exotischer Länder. Heuer zeigt sie Kunst des Islam. Österreich hat Kultur und Religion dieser Länder seit langem erforscht und schließlich auch toleriert. [weiter...] Impulse und Herausforderungen für Museen und Bibliotheken Eine Nachlese zur Veranstaltung von MAIN_Medienarbeit Integrativ. "Kultur wird barrierefrei" lautete das Motto einer gut besuchten Veranstaltung von MAIN_Medienarbeit Integrativ Mitte Februar in Wien. Als Gast war dazu Marcus Weisen vom Museums, Libraries and Archives Council (MLA) in London eingeladen. In seinem Vortrag zum Thema "Kommunikationskultur für alle Sinne - Luxus oder Rechtsanspruch" am 16.2.2006 in der Hauptbücherei Wien gab M. Weisen einen fundierten Überblick über Gesetze und Initiativen zur barrierefreien Kunst- und Kulturvermittlung in Großbritannien und Europa. Bei einem Praxis-Workshop am 17.2.2006 erhielten rund 30 österreichische Fachleute aus Kulturvermittlung, Ausstellungsdesign und Bibliothekswesen durch den britischen Experten vielfältige Anregungen zur barrierefreien Gestaltung ihrer Einrichtungen. Im Rahmen des Workshops wurden auch erste österreichische Beispiele multisensorischer und barrierefreierer Kulturvermittlung vorgestellt. [weiter...] www.austausch-museen.de Internationales Austauschprogramm für historische Museen und Gedenkstätten zur Geschichte des 20. Jahrhunderts Ein Programm des Fonds "Erinnerung und Zukunft" in Kooperation mit dem Deutschen Museumsbund und ICOM-Deutschland Im Rahmen eines internationalen Austauschprogramms soll ein Beitrag zur Vermittlung europäischer Geschichte des 20. Jahrhunderts in Museen und Gedenkstätten geleistet werden. Ziel des Programms ist es, den internationalen Erfahrungsaustausch über die Geschichte demokratischer und antidemokratischer Bewegungen, Diktatur- und Besatzungserfahrungen zu fördern und die Vermittlung der Geschichte des Holocaust wissenschaftlich begründet, ethisch angemessen und pädagogisch wirkungsvoll zu gestalten. Junge Mitarbeiter/innen von Museen und Gedenkstätten aus Deutschland und den Ländern Mittel- und Osteuropas erhalten im Rahmen dieses Programms die Möglichkeit, im internationalen Austausch solche Fragen zu bearbeiten, um künftige Ausstellungsvorhaben anzuregen. [weiter...]
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| Journal - 2005/04 - 2006/01 |
| Winterlandschaften Ausgewählte Werke der Malerei des 16. - 20. Jhs. zur kalten Jahreszeit Die Ausstellung "Winterlandschaften" zeigt Gemälde, die sich v. a. der Beschreibung der Natur- und Milieustudien dieser speziellen Jahreszeit widmen: Die Schwerpunkte bilden dabei die barocke niederländische Malerei, mit der Darstellung von allerlei Vergnügungen auf dem Eis während der so genannten "Kleinen Eiszeit" (zwischen 1550 und 1800) und die Landschaften der Moderne des 19. und 20. Jahrhunderts mit dem beginnenden Wintertourismus. [weiter...] Museumsakademie Joanneum Kompetenzzentrum für Museologie und Kunst Im März 2005 hat das Landesmuseum Joanneum eine Museumsakademie, ein Kompetenzzentrum für Museologie und Kunst, eingerichtet. Die Museumsakademie Joanneum reflektiert als Ort des Diskurses und der Professionalisierung, der Weiterbildung und Forschung den dynamischen Wandel des Museums: Als Gegenstand geistes- und kulturwissenschaftlicher Forschung ist es zu einem Schlüsselphänomen der Moderne geworden, als kultureller und architektonischer Ort steht es mehr denn je im Zentrum öffentlichen Interesses, als Institution unterliegt es einem tief greifenden ökonomischen und funktionalen Wandel. [weiter...] www.ooemuseumsverbund.at neue Angebote und Features Der OÖ. Museumsverbund, als Interessens- und Servicestelle der rund 280 Museen und Sammlungen des Bundeslandes Oberösterreich betreibt zur Steigerung des Bekanntheitsgrades der Museen, zu Werbezwecken und zur umfassenden Vernetzung aller musealen Einrichtungen des Landes bereits seit 2002 die Internetplattform www.ooemuseumsverbund.at. Diese Plattform erfreut sich großer Beliebtheit und kann seit Dez. 2005 mit neuen Angeboten und Features aufwarten. [weiter...] Buchtipp ICOM-Education Nr. 19: Museum Education and Partnerships Partnerschaft und Kooperation sind für kulturpolitisch engagierte Institutionen grundlegend interessante und zudem hochaktuelle Themen, deren politische und soziale Brisanz alle Museen und deren MitarbeiterInnen weltweit betrifft. Diese Themen sind besonders in Zeiten von Kürzungen der Kulturbudgets, von unüberhörbaren Rufen nach Diversifikation, Nutzung der Informationstechnologie, Multikulturalität, Integration, deutlicherer Serviceorientierung und Effizienzsteigerung von größter Bedeutung. [weiter...] Buchtipp kulturmacherInnen 2005/06 das österreichische kulturhandbuch Ein Überblick über die Kultur- und Kunstszene Österreichs und Südtirols - auf 820 Seiten mit 3.500 einzeln recherchierten Adressen. Nun auch als Internet-Datenbank verfügbar! [weiter...] Viva! MOZART Die große Erlebnisausstellung zu W. A. Mozarts 250. Geburtstag im neuen Gebäude des SMCA "Viva! MOZART" heißt es in der Neuen Residenz am Mozartplatz vom 27. Jänner 2006 bis 7. Jänner 2007. Salzburg feiert mit dieser großen Erlebnisausstellung im künftigen Gebäude des Salzburger Museums Carolino Augusteum den 250. Geburtstag seines Genius loci. [weiter...] Mozarthaus Vienna Die renovierte Mozartwohnung in der Domgasse als Bestandteil des neuen "Mozarthaus Vienna" Das Mozartjahr hat begonnen - und das Wien Museum leistet einen authentischen Beitrag dazu. Die Mozartwohnung im sogenannten "Figarohaus" in der Domgasse Nr. 5 ist ab 27. Jänner Bestandteil des "Mozarthaus Vienna" - eines drei Stockwerke umfassenden Mozartzentrums. [weiter...] Experiment Aufklärung Mozart in der Albertina - eine Vergegenwärtigung der Mozartzeit 17. März bis 20. September 2006 Ab 17. März 2006 präsentiert die Albertina ihre große Wiener Mozart-Ausstellung. Das Konzept des Kurators Herbert Lachmayer wird vom Da Ponte Institut, das sich durch jahrelange Mozartforschung auszeichnet, umgesetzt und produziert. [weiter...] Museumsgütesiegel Verleihung 2005 in Salzburg Einreichfrist 2006: Ende Februar Am 18. November fand in der Salzburger Residenz die Verleihung der Museumsgütesiegel 2005 statt. 18 Museen aus sieben Bundesländern wurden dabei in den Kreis der "zertifizierten" Museen aufgenommen: [weiter...] Eingriff in die Sammlung des Kärntner Landesmuseums Der "Fürstenstein" verlässt auf Weisung von LH Haider die Aula des Kärntner Landesmuseums (LMK) und ist nun (zwischenzeitlich) im Stiegenhaus des Landesregierungsgebäudes in Klagenfurt untergebracht. Bereits 1990, als der Fürstenstein auf den provisorischen slowenischen Banknoten zu sehen war, gab es massive Proteste von Kärntner Seite. Die Sache schien längst vergessen, bis die Laibacher Notenbank im Oktober 2005 ihre geplante Euro-Münzserie vorstellte. Die Rückseite der slowenischen 2-Euro-Cent-Münze soll der Fürstenstein zieren. [weiter...]
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| Journal - 2005/03 |
| blau Die Erfindung der Donau Die Donau: eine Kulturgeschichte & eine Erkundung in der Gegenwart Der kulturhistorische Ausstellungsteil stellt den Fluss, seine Geschichte, seine Erschließung, seinen Ausbau zur europäischen Wasserstraße, aber auch seine kulturelle und ökonomische Bedeutung für Mittel- und Südosteuropa vor. Dabei ist der Blick vor allem ostwärts gerichtet. Im Längsschnitt und im Zeitschnitt bündelt die Donau bis heute europäische und österreichische Geschichte. Der zweitgrößte Strom des Kontinents durchquert oder säumt gegenwärtig von Westen nach Osten zehn Staaten. Er ist 2.860 Kilometer lang, 817.000 Quadratkilometer beträgt sein Einzugsbereich - ein Gebiet mit ca. 80 Mio. Menschen, viele davon leben in den neuen Staaten der EU. Die Donau als Brennpunkt: Sie erzählt von Industrie und Kultur, von Architektur und Natur, von Verkehr und Erholung. [weiter...] Sommerfrischen Winterfreuden Sommerfrischen und Winterfreuden - einst und jetzt Mährisch-Schlesisches Heimatmuseum in Klosterneuburg bis 14. März 2006 In dieses Jahr der bedeutenden österreichischen Jubiläen fällt auch der Jahrestag des EU-Beitritts der Tschechischen Republik. Jahrhunderte lang war unser Nachbarstaat mit seinen Kronländern Böhmen, Mähren und Schlesien ein Teil der Österreichischen Monarchie. Infolge von Nationalitätenstreit und Eisernem Vorhang lange Zeit von Österreich und der übrigen westlichen Welt getrennt, sind nun die Bemühungen groß, wieder zusammen zu finden. [weiter...] Rekonstruktionen Formale Experimente von Alexander M. Rodtschenko im MAK 26. Oktober 2005 bis 26. Februar 2006 Mit der Ausstellung Alexander Rodtschenko. Raumkonstruktionen präsentiert das MAK radikale Visionen für Raumbildung und Architektur von Alexander Michailowitsch Rodtschenko (1891-1956), einem der bedeutendsten Vertreter der russischen Avantgarde. Die Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit der Rodtschenko-Stiftung Moskau und dem Shusev State Museum of Architecture, Moskau (MUAR), entstanden ist, ist ab 26. Oktober 2005 in der MAK-Galerie zu sehen. [weiter...]
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| Journal - 2005/02 |
| KHM: Kunst- und Wunderkammer Meisterwerke aus der Habsburgischen Kunst- und Wunderkammer Kunsthistorisches Museum 12. Juli bis 18. September 2005 Die im Europa des 16. Jahrhunderts entstandenen Kunst- und Wunderkammern gelten als Vorläufer der heutigen Museen. In diesen komplexen, zumeist fürstlichen Sammlungen trug man nicht nur von Menschenhand geschaffene Kunstgegenstände zusammen, sondern auch Objekte, die aufgrund Ihres Materials oder Aussehens als fremdartig, außergewöhnlich oder auch einzigartig empfunden wurden. [weiter...] Entwurf und Objekt Zeichnungen Wiener Gold- und Silberschmiede bis 28. Mai 2006 im MAK Eine spannende Zusammenführung von Entwurf und Objekt zeigt die MAK-Studiensammlung Metall. Rund 55 Wiener Silberobjekte und Schmuckstücke der Empire- und Biedermeierzeit werden 38 zeitgleich entstandenen Meisterzeichnungen von Wiener Gold- und Silberschmieden gegenübergestellt. Aufschluss über die Personen, die diese Arbeiten geschaffen haben, gibt eine in der Ausstellung einsehbare CD-ROM, auf der die Grunddaten von 5.500 Wiener Gold- und Silberschmieden erfasst sind. [weiter...] Es ist besiegelt! Siegel und Stempel als Zeichen der Macht lebensspuren.museum, Wels bis 4. September 2005 Die Sonderaustellung Es ist besiegelt! erläutert anhand ausgewählter Schwerpunkte aus Geschichte und Zeitgeschichte die Bedeutung von Siegel und Stempel als Symbole der Macht. Zu den Ausstellungsstücken zählen neben Siegel- und Stempelexponaten unterfertigte Urkunden und Dokumente sowie Fotos und Abbildungen des jeweiligen Zeitgeschehens. Zum Teil noch nie gezeigte eindrucksvolle Prunksiegel geben Einblick in die reichhaltige Sammlung des lebensspuren. museums. Audiovisuelles Material ergänzt die in drei Themenbereiche gegliederte Schau. [weiter...] Das Meer im Zimmer Von Tintenschnecken und Muscheltieren. Landesmuseum Joanneum Museumsgebäude Raubergasse 10 bis 1. November 2005 Nautilus und Venusmuschel, Purpurschnecke und Tritonshörner: Die Molluskensammlung des Landesmuseum Joanneum ist in ihrem Umfang und ihrer Schönheit außergewöhnlich und zeigt sich in dieser Ausstellung in ihrer historischen Dimension aber auch in ihrer gegenwärtigen Präsenz. [weiter...] Legend eine Videoinstallation zu Bob Marley T-B A21 präsentiert eine neue Auftragsarbeit von Candice Breitz im Rahmen der Art Basel. Die 30-teilige Videoinstallation von Candice Breitz erforscht den Kontrast zwischen der "Marke", die der Name Bob Marley außerhalb Jamaikas darstellt, und den ehrfürchtigen, familiären und identitätsstiftenden Beschreibungen Bob Marleys, die Breitz während ihres ersten Besuchs von Jamaikanern zusammentrug. Legend ist ein Auftragswerk von Thyssen-Bornemisza Art Contemporary und wurde während eines Artists-In-Residence Aufenthalts im Frühjahr 2005 in Port Antonio, Jamaika, aufgenommen. [weiter...] Das Maß der Zeit Einzigartige Meisterwerke zur Zeitmessung: italienische Uhrmacherkunst vom 15. bis 18. Jh. Castello del Buonconsiglio, Trento bis 6. November 2005 "Die Zeit verhält sich zur Uhr so wie die Intelligenz zum Gehirn: Die Uhr, ob sie nun groß oder klein ist oder aus großen Pendeln oder nur kleinen Uhrenrädchen besteht, enthält in irgendeiner Weise die Zeit. Doch die Zeit lässt sich nicht festhalten ... Sie kann durch herabrieselnden Sand oder kleine Zahnräder gemessen werden: Wir können zwar zusehen, wie die Zeit vergeht, doch unaufhaltsam gleitet sie dahin Von einer Uhr kann man sich erwarten, dass sie das Gleiten der Zeit verfolgt, aber nicht mehr. Und da die Zeit ihren Rhythmus besitzt, so wie das Herz seinen Herzschlag oder das Meer die Gezeiten, können Uhren die Zeit nicht aufhalten. Sie können ihr nur folgen - wenn sie pünktlich gehen." Mit diesen Worten erzählt Dava Sobel die faszinierende Geschichte des Engländers John Harrison, der im 18. Jahrhundert raffinierte Uhren erfand, mit denen das Problem der Längengradmessung für die Schifffahrt gelöst werden sollte. [weiter...]
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| Journal - 2005/01 |
| Bernardo Bellotto, genannt Canaletto Europäische Veduten Kunsthistorisches Museum bis 19. Juni 2005 Bernardo Bellotto (1722 Venedig 1780 Warschau) ist einer der Hauptvertreter der Vedutenmalerei, der topographisch genauen Wiedergabe von Stadtansichten. Diese Sonderform der Landschaftsdarstellung entwickelte sich in Venedig im Lauf des 18. Jahrhunderts im Zusammenhang mit einer steigenden Zahl von Bildungs-reisenden. Hauptmeister dieser spezialisierten Gattung in Venedig war Antonio Canal, der Onkel und Lehrer Bellottos, von dem dieser den Beinamen Canaletto übernahm. [weiter...] Wiedereröffnung der Hermesvilla Nach Abschluss der Renovierungen ist die Hermesvilla im Lainzer Tiergarten, eine beliebte Außenstelle des Wien Museums, ab 22. März 2005 wieder für das Publikum geöffnet. Im Lauf des Winters wurden im Inneren des ehemaligen Jagdschlosses von Kaiserin Elisabeth und Kaiser Franz Joseph, das seit den 1970er Jahren für Ausstellungen verwendet wird, Restaurierungen der Fresken und substanzielle Verbesserungen für das Publikum durchgeführt. [weiter...] Bartholomäus Schnell und Aron Tänzer im Jüdischen Museum Hohenems bis 8. Mai 2005 Die Ausstellungen zum 100. Geburtstag der Vorarlberger Landesbibliothek und von Aron Tänzers Buch "Die Geschichte der Juden in Hohenems" präsentieren zugleich zwei eigenwillige Charaktere, die gegensätzlicher kaum denkbar erscheinen. [weiter...] SMCA-Spielzeugmuseum Bauklötze staunen! Von Anker, Matador & Co. bis 2. Oktober 2005 Die Ausstellung zeigt Baukästen aus verschiedenen Jahrhunderten, beginnend mit Fröbels Holzbaukasten der Biedermeierzeit über Anker-Steinbaukästen, Konstruktionsbaukästen aus Metall und Holz (Märklin und Matador) bis hin zum ewig jungen Lego. Die Objekte stammen größtenteils aus der umfangreichen Sammlung des Spielzeugmuseums und dokumentieren die Geschichte der Bau- und Konstruktionsbaukästen vom 19. bis in das 21. Jahrhundert. [weiter...] "Aufgesperrt" Die Hanns Schell Collection zu Gast im Technischen Museum Wien Bis 31. Dezember 2005 ist die Hanns Schell Collection aus Graz, Europas größtes Spezialmuseum für Schloss, Schlüssel, Kästchen und Eisenkunstguss mit 250 Exponaten zu Gast im Technischen Museum Wien. Ziel dieser Sonderausstellung ist es, dem Besucher zu vermitteln, welche technische Schönheit und welche Kunstfertigkeit einzelne Schlösser und Schlüssel durch die Hand von Meister und Gesellen erhalten können. [weiter...] Buchtipp: Tagungsbandes zum Internationaler Kongress "Katastrophen und Katastrophenmanagement in Museen", Sarajewo 2001 Proceedings of the International Congress Catastrophes and Catastrophe Management in Museums Das Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum veranstaltete im Jahr 2001 in Zusammenarbeit mit dem Zemaljski Muzej (Landesmuseum) in Sarajewo, dem heutigen Nationalmuseum von Bosnien-Herzegowina, einen internationalen Kongress, der sich als Meilenstein zum Thema Katastrophen(schutz) in Museen erwies. 150 Museumsleiter, Kustoden und Sicherheitsbeauftragte aus 17 Nationen trafen sich in Sarajevo und machten damit den Auftakt für den Problembereich Katastrophenschutz in der Museologie. Das große Interesse, das dem Tagungsthema und die Tatsache, dass Teilnehmer aus den vom Krieg erschütterten Ländern, Bosnien-Herzegowina, Kroatien, Slowenien sowie Serbien & Montenegro offen und vorurteilsfrei über ihre Probleme diskutierten, unterstreicht die Bedeutung dieser Veranstaltung. [weiter...]
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| Journal - 2004/04 |
| "Die Sankt Nikolaus Kapelle von Schloss Ambras" Die wechselhafte Geschichte der St. Nikolauskapelle von Schloss Ambras reicht bis ins 14. Jh. zurück. Nach ihrer ersten Weihe im Jahr 1330 folgten zahlreiche Umbauten. So wurde die Kapelle unter Erzherzog Ferdinand II. (1529-1595) im Zuge der Adaptierungen des Schlosses für seine nicht standesgemäße Ehefrau Philippine Welser nachhaltig umgestaltet. Das heutige Erscheinungsbild der Kapelle geht aber auf das 19. Jh. zurück, als der Statthalter von Tirol, Erzherzog Karl Ludwig (1832-1896), die schadhaften Wandmalereien des 16. Jhs. abschlagen ließ und eine allgemeine Neugestaltung in Auftrag gab. Der Innsbrucker Maler August Wörndle malte die Kapelle "al secco" aus. Dabei orientierte er sich stilistisch an den Nazarenern, ikonographisch an den ursprünglichen Malereien des 16. Jhs. Nach seinen Entwürfen schuf die Innsbrucker Glasmalereischule die bunt leuchtenden Glasfenster. Ebenfalls aus dieser Zeit stammen die Kirchenbänke und der neugotische Altar mit der Statue des Heiligen Nikolaus vom Bildhauer Michael Stolz. Mit ihrer neugotischen Ausstattung stellt die Kapelle im Schloss ein wichtiges Bindeglied vom Mittelalter über die Renaissance bis zur jüngeren Vergangenheit dar. [weiter...] Klosterneuburg: Krippen aus Böhmen, Mähren und Schlesien Der Heilige Franziskus von Assisi stellte im Jahre 1223 zum ersten Mal die Geburt Christi mit plastischen Figuren dar. Ab 1562 findet man erstmalig nördlich der Donau die Weihnachtskrippe in der Kirche St. Klement zu Prag. Besonders blühte die "Herrgottschnitzerei" als Missionsmittel der Jesuiten, die in der Zeit der Gegenreformation die ersten Krippen vom Mittelmeerraum nach Böhmen, Mähren und Schlesien brachten. [weiter...] Das "Büro der Erinnerungen" am Landesmuseum Joanneum Vom Erfolgsprojekt zur Institution Die Ausstellung "Berg der Erinnerungen" zählte zu den erfolgreichsten Projekten von "Graz 2003 - Kulturhauptstadt Europas". Das innovative kulturwissenschaftliche Konzept und die engagierte und begeisterte Beteiligung der Grazer Bevölkerung machten es möglich, ein einzigartiges Bild der jüngsten Geschichte von Graz zu schaffen. Die über 100.000 BesucherInnen sowie eine europaweite Berichterstattung ließen die Forderungen nach einer Weiterführung und Fortentwicklung des Projektes wiederholt laut werden. [weiter...] Sensationeller Fromiller-Ankauf durch das Landesmuseum Kärnten! Das Landesmuseum Kärnten konnte Ende November eine großartige Neuerwerbung tätigen. Bei den Wiener Kunstauktionen im Palais Kinsky wurde für die Fachwelt überraschend ein lange Zeit verschollen geglaubtes Ölgemälde des bekannten Kärntner Barockmalers Josef Ferdinand Fromiller (1693-1760), Die Heimkehr des verlorenen Sohnes (Erbsenessender Jüngling mit seinen Eltern), 93 x 127 cm, um 1755, aus Kärntner Privatbesitz angeboten und vom Landesmuseum mit großen finanziellen Anstrengungen angekauft. Museumsmanager Christian Waltl spricht von "einem geglückten Ankauf, der nur durch die sparsame Budgetgebarung des Landesmuseums in diesem Jahr möglich war". [weiter...] Frauenalltag-Gender-Perspektiven in der Europäischen Union. Im Rahmen der Auseinandersetzung zum Thema "Frauenalltag nach 1945", versuchte sich das Museumsforum-Steiermark dieser Thematik anzunähern, um eine Vorstellung zu bekommen, wie sich Frauenbilder im jeweiligen gesellschaftlichen Kontext entwickeln. [weiter...] Zwei Tiroler Museumspreise 2004! Auf Empfehlung des Kulturbeirats für Denkmalpflege und Museumswesen werden von Landeskulturreferentin Dr. Elisabeth Zanon zwei Hauptpreise im Rahmen des Tiroler Museumspreises 2004 zuerkannt. Je einen Hauptpreis in der Höhe von 6.000 Euro erhalten das Archäologische Museum Fließ sowie das Turmmuseum Ötz. Die Preise werden im Frühjahr 2005 übergeben. [weiter...] Ergebnisse einer Umfrage des Kunstmagazins "State Of The Art" Österreichs bildende Künstler zertrümmern das Image der vielbesungenen Mäzenaten. In einer aktuellen Umfrage der Kunstzeitschrift "State of the Art" apostrophieren nicht weniger als 86 Prozent der Künstler Mäzene in Österreich als "eigentlich nicht existent". Anstatt mit freigebigen Gönnern habe man es vielmehr mit knallhart berechnenden Sponsoren zu tun, die Steuervorteile und Imagetransfer für ihre Betriebe im Auge haben und auf günstige Einkaufsmöglichkeiten aus sind. Lediglich jeder siebente meint, Mäzene spielen eine wichtige Rolle für die Chancenerhöhung der Künstler. [weiter...]
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| Journal - 2004/03 |
| Stift Klosterneuburg: Straßenkinder - Hoffnungskinder Fotos des Staatspreisträgers für künstlerische Fotografie Harry Weber kombiniert mit Zeichnungen ehemaliger Straßenkinder geben ein ergreifendes Zeugnis von den Leistungen Pater Georg Sporschills in Rumänien. Im vergangenen Frühjahr war "Menschenfotograf" Harry Weber in den Kinderheimen der Aktion Concordia, die Pater Georg Sporschill mit Hilfe von zahlreichen Spendern aus Österreich errichtet hatte. 450 Kinder haben dort das gefunden, was ihnen gefehlt hat: ein schützendes Zuhause. Es sind Kleinkinder darunter und Jugendliche, Sozialwaisen, ehemals weggelegte Neugeborene und Jugendliche, die das Leben auf der Straße kennen gelernt hatten, die körperliche und seelische Gewalt erdulden mussten - bevor ihnen der österreichische Jesuitenpater die Chance auf eine Zukunft gab. [weiter...] Hans Moser 1880-1964 21. Oktober 2004 bis 16. Jänner 2005 Österreichisches Theatermuseum Er war einer der beliebtesten deutschsprachigen Komiker des 20. Jahrhunderts. Seine bis heute ungebrochene Popularität verdankt er vor allem seinen unzähligen Filmrollen. Moser begeisterte, nicht nur in seinen legendären Solonummern, als grantiger, nörgelnder , dennoch liebenswerter, typisch wienerischer Volkskomiker. In Gestik und Sprechweise unverwechselbar vermochte er als begnadeter Menschendarsteller ganze Stücke und Filme qualitativ aufzuwerten. [weiter...] Winter!Sport!Museum! Neueröffnung Mürzzuschlag Seit 29. September 2004 hat das neue Wintersportmuseum im Zentrum von Mürzzuschlag seine Türen geöffnet. Der Neueröffnung liegt ein einzigartiges Konzept zugrunde - die Begegnung mit der Welt des Wintersports und den erhabenen Welten majestätischer Gipfel. Ein erster großer Bereich ist dem Thema Eis und Schnee gewidmet. Die Vielfalt der Schneekristalle gibt einen interessanten Überblick über die Kristallografie. Vom ganz jungen zum ganz alten Schnee: Vorsicht ist geboten beim originalgetreu nachempfundenen Überqueren des Gletscherweges. In der Ferne lockt bereits der Eissee und weckt eissportliche Emotionen. [weiter...] Klimt, Schiele, Kokoschka, Kubin Graphiken aus einer österreichischen Privatsammlung Ausstellung im Linzer Schlossmuseum bis 21. November 2004 Den OÖ. Landesmuseen ist es gelungen, erstmalig einen zusammenfassenden Einblick in die renommierte Kunstsammlung eines aus Österreich stammenden Sammlers präsentieren zu können. Die Sammlung beinhaltet - entsprechend den vielfältigen Lebens- und Arbeitssituationen des vor allem in der Weltbank tätigen gewesenen internationalen Finanzfachmannes - umfassende Bestände an ostasiatischem Kunstgewerbe und Skulpturen, sowie europäische Gemälde und Zeichnungen. Besonderes Augenmerk legte der Sammler immer darauf, den Originalstrich des Künstlers möglichst direkt erlebbar zu machen, also Handzeichnungen zu erwerben. [weiter...] Peter Weibel. das offene werk 1964-1979 Neue Galerie am Landesmuseum Joanneum bis 21. November 2004 Die Ausstellung in der Neuen Galerie am Landesmuseum Joanneum zeichnet die künstlerische Entwicklung Peter Weibels von seinen Anfängen bis zur Mitte seines Werkverlaufs nach und legt das Hauptaugenmerk auf das 25-jährige Frühwerk des international anerkannten Medien- und Konzeptkünstlers. [weiter...] Bewegliche Teile Formen des Kinetischen Kunsthaus Graz in Kooperation mit dem Museum Tinguely, Basel bis 16. Jänner 2005 "Tatsächlich, die moderne Technik ist anonym, allumfassend und diskret geworden. Letzteres auch, indem sie das Rad und die zirkuläre Bewegung, etwa beim Computer, völlig zu verbergen vermag, während meine Plastiken gerade auf diesem Prinzip, auf Rad und Kreisbewegung, beruhen. Aber weil die Technik geräuschlos geworden ist und sich mit Design, mit der glatten Schale und der Stromlinienform maskiert, macht sie uns vergessen, dass wir von ihr beherrscht werden, dass wir in einem technischen Zeitalter leben, das übrigens gerade erst vor drei Generationen richtig begonnen hat. Meine Maschinenplastiken sollen diesen Tatbestand wieder ans Licht bringen. Das können sie aber nur, wenn zwischen ihnen und dem im Gebrauch stehenden technischen Apparat ein gewisses zeitliches Gefälle besteht. [...] Kunst müsste sich selbst aufgeben, wenn sie mit den neuesten technischen Erfindungen standhalten wollte. Als Plastiker muss ich mich um das gestalthafte, überschaubare Gebilde bemühen, während die Technik, wie ich eben ausgeführt habe, sich gerade davon weg in die immer undurchdringlichere Anonymität bewegt." (Fritz Billeter: Interview mit Jean Tinguely, in: Das Kunstwerk, XX, 9/10, 1966, S. 15f.). [weiter...] Batzen,Wuschel und Zapfen Witzzeichner besuchen das Wien Museum Intervention 2 in der Dauerausstellung, Wien Museum Karlsplatz 21. Oktober 2004 bis 20. Februar 2005 Das Wien Museum lud neun Zeichner und Zeichnerinnen dazu ein, die Dauerausstellung des Museums zu "begutachten" und in Reaktion darauf Arbeiten wie Comic Strips, Bilderzählungen, Reportagen und Humorzeichnungen anzufertigen. Die Arbeiten von Thomas Kriebaum, Ulli Lust, Nicolas Mahler, Much (Michael Unterleitner), Tex Rubinowitz, Jean Veenenbos, Sibylle Vogel, Heinz Wolf und Rudi Klein, der die Schau auch kuratierte, sind vom 21. Oktober 2004 bis 20. Februar 2005 in einer auf alle drei Stockwerke der ständigen Sammlungspräsentation verstreuten Ausstellung zu sehen. [weiter...]
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| Journal - 2004/02 |
| "15+10 Europäische Identitäten" im Museum für Volkskunde verlängert bis 26. September 2004 Können bunte Ostereier den Staat Tschechien repräsentieren? Denkt jeder bei Ungarn gleich an Paprika? Wie und woraus konstruieren sich nationale Identitäten? Welche Natur- oder Kulturmerkmale formen Mentalitäten? Welche Dinge der materiellen Kultur können repräsentativ dafür stehen? [weiter...] Max Reinhardt und Österreich. Ein ambivalentes Verhältnis Theatermuseum bis 19. September Wie kein anderer veränderte der Weltbürger und leidenschaftliche "Theatermacher" Max Reinhardt (1873-1943) das europäische Theater am Beginn des 20. Jahrhunderts. Mit visionärer Kraft formte er seine zukunftweisenden Inszenierungen, bei denen Darstellung, Schauplatz und Handlungsgeschehen eine geniale Symbiose bildeten. In diesem Sinne gilt er als Wegbereiter des modernen Regietheaters. [weiter...] Modesammlung Wien Museum Erstmalige Präsentation der Schenkungen an die Modesammlung des Wien Museums Besonders schöne und wertvolle Stücke, die der Modesammlung des Wien Museums im vergangenen Jahr gewidmet oder geschenkt wurden, werden ab dem 7. Juli 2004 temporär im 1. Stock der Dauerausstellung im Wien Museum Karlsplatz der Öffentlichkeit präsentiert. Auf diesem Wege soll auch all jenen Spenderinnen und Spendern gedankt werden, die immer wieder mit hervorragenden Stücken den Bestand der Modesammlung bereichern. Ohne die vielen Schenkungen und Widmungen würde es die Sammlung in dieser Form nicht geben. [weiter...] "Beredte Hände - die Bedeutung von Gesten in der Kunst vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart" Residenzgalerie Salzburg bis 1. November 2004 Hände - so sahen es bereits griechische Philosophen - stehen für das physische, sinnliche und intellektuelle Begreifen der Welt. Handgebärden gelten seit der Antike als weltweit verstandene Universalsprache. Unsere heutige Gesellschaft interessiert sich für die Geste als Ausdruckmittel vor allem des Unbewussten in seiner exaltierten, affektbezogenen und somit auch in der geschlechtsspezifischen Funktion. So ist die Hand und ihre Gestik ein wesentliches künstlerisches Element, indem sie die tragende Funktion der gesprochenen und geschriebenen Sprache vor allem im Bild als Symbol übernimmt. [weiter...] Claudia de´ Medici. Eine Italienerin als Landesfürstin von Tirol Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum bis 26. September 2004 Das Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum nimmt den 400. Geburtstag der Tiroler Landesfürstin Claudia de' Medici zum Anlass, um dieser interessanten Frauenpersönlichkeit aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts im Hinblick auf Familie, Politik, Wirtschaft, Musik und Kunst die diesjährige große Sommerausstellung zu widmen. Dabei stehen die kulturellen Beziehungen zwischen Tirol und der Toskana im Vordergrund und vermögen einen aktuellen, grenzüberschreitenden Aspekt zu vermitteln. [weiter...] "Herrlich Wild - höfische Jagd in Tirol" Schloss Ambras bis 31. Oktober 2004 Für die Tiroler Landesfürsten - von Herzog Friedrich IV. bis Sigismund Franz - stellte die Jagd sowohl ein wirkungsvolles Mittel zur Repräsentation als auch eine beliebte Form der körperlichen Ertüchtigung und Freizeitbeschäftigung dar, die bei Männern und Frauen gleichermaßen beliebt war. Im Kräftespiel zwischen Fürst und Untertanen spielte die Jagd eine nicht unwesentliche Rolle. Mit zahlreichen Jagdmandaten wurde versucht, das landesfürstliche Privileg der Jagd gegen die bäuerliche Bevölkerung durchzusetzen. [weiter...] Jüdisches Museum Hohenems Mehr als 100% Besucherwachstum Das Jüdische Museum in Hohenems erfreut sich eines rapide wachsenden Besucherzuspruches. Zum Ende des ersten Halbjahres hat das Jüdische Museum mit mehr als 6.000 Besuchern die Gesamtzahl des ganzen vergangenen Jahres deutlich überschritten. Mehr als 100% Besucherwachstum zeigen das große Potential des Museums. Zunehmende Besuche aus der Schweiz und Süddeutschland, wachsende Kommunikation mit jüdischen Gästen, aber auch eine massive Steigerung der Besuche von Schulklassen aus Vorarlberg belegen ein nachhaltiges öffentliches Interesse an den Themen des Museums - auch über ein regionales Publikum hinaus. Ein Museum, das Fragen zur jüdischen Gegenwart stellt, und das dabei auch den Kontext der Europäischen Migrationsgeschichte mit in den Blick nimmt, hat ein aufmerksames Publikum gefunden, nicht nur in Hohenems. [weiter...] "Graz-iella" Eine Frauenfigur aus dem 4. Jahrtausend v. Chr. "Graz-iella", eine während der Notgrabungen zum Tiefgaragenprojekt "Pfauengarten" in Graz gefundene Frauenplastik, zählt zu den bedeutendsten archäologischen Entdeckungen der letzten Jahre in der Steiermark und löst als älteste menschliche Darstellung in der Steiermark, das 1984 südöstlich von Graz gefundene "Idol vom Kögelberg" ab. Die ur- und frühgeschichtliche Sammlung des Landesmuseums Joanneum präsentiert nun erstmals beide Figuren zusammen in Schloss Eggenberg. [weiter...] Planetengarten Schloss Eggenberg Der neugestaltete "Planetengarten" von Schloss Eggenberg ist seit 1. Juli geöffnet. Die Neugestaltung des jahrzehntelang verwilderten "Extragartens" im Park von Schloss Eggenberg greift das uralte System planetarischer Signaturenlehre auf, das für die Ikonographie des gesamten Schlosses eine große Bedeutung hat. [weiter...] Kunsthaus Graz 150.000 BesucherInnen in 6 Monaten und ein eigenes Buch Zwischen Ende September 2003, der Eröffnung des Kunsthaus Graz und Ende Mai 2004 haben 150.000 BesucherInnen das neue Wahrzeichen der Stadt Graz besucht und somit ihr großes Interesse am neuen Wahrzeichen von Graz bezeugt. Nun hat das "Friendly Alien", auch sein eigenes Buch erhalten. [weiter...] Außenansicht / A View from Outside Clegg & Guttmann, Sha'at'nez oder die verschobene Bibliothek bis 19. September 2004 "Außenansicht / A View from Outside" setzt psychoanalytische Fragestellungen und aktuelle Kunst miteinander in Beziehung. Nach der Foto-Installation "Ansicht der Erinnerung" von Joseph Kosuth und der sechsteiligen Arbeit "The Reticent Child (Das verschlossene Kind)" von Louise Bourgeois ist Sha'at'nez oder die verschobene Bibliothek von Clegg & Guttmann das vorläufig letzte Projekt der Installationsreihe im ehemaligen Geschäftslokal des Hauses Berggasse 19. [weiter...] Buchtipp: Restaurierung und Konservierung - Ein Kleiner Praxisleitfaden Von der Geschäftsstelle des OÖ. Museumsverbunds wurde ein Praxisleitfaden zum Thema "Restaurierung und Konservierung" erstellt, der die Vorträge und Beiträge des OÖ. Museumstags 2003 widerspiegelt. [weiter...]
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| Journal - 2004/01 |
| Österreichischer Museumspreis 2003 Das Niederösterreichische Landesmuseum wurde am 17. Februar 2004 mit dem Österreichischen Museumspreis 2003 ausgezeichnet. Im Rahmen eines Festaktes in St. Pölten überreichte die für die Museen zuständige Bildungsministerin Elisabeth Gehrer Urkunde und Scheck über 7.300 Euro an Museumsdirektor Carl Aigner. [weiter...] Glasgravuren des Biedermeier. Dominik Biemann und Zeitgenossen 1800-1860 Landesmuseum Joanneum 7. Mai bis 25. Juli 2004 100 der besten Glasgravuren in Privatbesitz aus der Zeit von 1800-1860 werden zum ersten Mal in dieser Ausstellung gezeigt. Gemeinsam mit Leihgaben aus dem MAK, dem Technischen Museum in Wien und Gläsern aus dem Landesmuseum Joanneum in Graz wurde eine Auswahl von herausragenden Arbeiten in dieser Technik getroffen. [weiter...] Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum: Aus eigenen Beständen Das Tiroler Landesmuseum zeigt "Aus eigenen Beständen" Werke des bekannten Tiroler Malers Martin Knoller bzw. Holzskulpturen vom Mittelalter bis zur Gegenwart. [weiter...] Grünspan & Schildlaus. Meister der Residenzgalerie Salzburg und ihre Arbeitsweisen Residenzgalerie Salzburg bis 4. Juli 2003 "Vor dem Bedeuten kommt das Machen" (Sir Ernst Gombrich) Zum Ausstellungsthema: "Wie die Bilder gemacht wurden" ist das Thema dieser Sonderpräsentation der Residenzgalerie Salzburg, die 1996 erstmals gezeigt worden ist und wegen des anhaltend großen Interesses nun neuerlich zu sehen ist. Der schöpferische Akt beginnt mit der Auswahl des Werkstoffes. Die Sinnlichkeit des Materials und die Spuren des Werkzeugs sind Bestandteil des künstlerischen Ausdrucks. Keine systematische oder umfassende Auseinandersetzung mit Maltechnik wird in dieser didaktischen Schau angestrebt, sondern die Betrachtung der wichtigsten Arbeitsweisen der Künstler des 16. bis 19. Jahrhunderts an ausgewählten Gemälden aus dem Bestand der Salzburger Landessammlung. Vorrangige Beachtung haben vor allem die Gemälde aus dem 17. Jahrhundert gefunden. Der Großteil davon ist 1980 aus der altösterreichischen Adelssammlung Czernin vom Land Salzburg erworben worden. [weiter...]
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| Journal - 2003/04 |
| Landesmuseum Kärnten: Wertvolle Nachlassschenkung Dr. Paul Mildner, Leiter der Abteilung Zoologie im Landesmuseum Kärnten konnte sich im November 2003 besonders freuen, als ihm vom Kärntner Tierschutzverein Villach ein wertvolles Geschenk überreicht wurde. [weiter...] Der Goldene Westen? Eindrücke von der Fachtagung ICOM-Deutschland 2003 "Amerikas Museen -Besucherorientiert!", Washington D.C., 12.-16. Nov. 2003 Die zunehmende Krise der öffentlichen Haushalte führt zu einem Rückgang öffentlicher Fördermittel an Museen in Deutschland und Österreich. Die Museen werden dadurch gezwungen, einerseits ihre Ausgaben zu optimieren und andererseits ihre Einnahmensituation durch Sponsoren, Spender, Eintrittserlöse, Vermietungen, Shops etc. zu verbessern. In diesem Zusammenhang werden vielfach die amerikanischen Museen als positive Beispiele herangezogen, weshalb sich rund 60 deutsche und österreichische Museumskolleginnen und -kollegen nach Washington aufmachten, um die Strukturen der dortigen Museen vor Ort zu erkunden und zu hinterfragen, inwiefern Entwicklungen und Prozesse an amerikanischen Museen auf europäische übertragbar sind bzw. unweigerlich auf diese zukommen werden. [weiter...] Das Jenbacher Museum: Anerkennungspreis 2003 Das Museum ist in einem ehemaligen Fuggerhaus aus dem 15. Jh. untergebracht und umfasst 19 Ausstellungsräume mit ca. 700 qm Ausstellungsfläche sowie ca. 200 qm Büro- und Archivräume. Die Ausstellung wurde ausschließlich von ehrenamtlichen Mitarbeitern und Helfern des Museumsvereines gestaltet und den drei Schwerpunkten des Museums und seiner Sammlung entsprechend aufgeteilt: Industrie, Natur, Sport. [weiter...] Tiroler Museumspreis 2003 Tiroler Museumspreis 2003 an das Haus der Fasnacht Imst Anerkennungspreis für das Heimatmuseum Forsterhaus in Neustift Projektpreis für das Madersperger-Museum in Kufstein [weiter...] Buchtipp: Entdeckungsreisen. Kulturvermittlung in Salzburger Museen 22 Museen aus Stadt und Land Salzburg präsentieren sich selbst und jeweils ein Vermittlungsmodell im Detail. Dazu kommen Vorschläge "Für den Unterricht", Grundsatzartikel zur Vermittlungsarbeit, zur Praxis der Regionalmuseen und eine Chronik der Salzburger Entwicklung. [weiter...]
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