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21. ICOM Generalkonferenz: Museen und Universelles Erbe |
| 19. bis 24. August 2007 Wien Vom 19. bis 24. August 2007 ist die Generalkonferenz von "ICOM - International Council of Museums" des weltweiten, der UNESCO assoziierten Museumsverbandes, in Wien zu Gast. Zum ersten Mal in der 60-jährigen Geschichte von ICOM findet diese für Museen wichtigste, internationale Fachkonferenz, zu der ca. 2.500 Teilnehmer aus der ganzen (Museums-) Welt erwartet werden, in Österreich statt. Die Konferenz steht unter dem Ehrenschutz des Bundespräsidenten der Republik Österreich, Dr. Heinz Fischer. Unter dem Titel "Museen und Universelles Erbe" stehen Museen, deren Selbstverständnis, Bildungsauftrag und Zukunft im Mittelpunkt der interessierten Öffentlichkeit und der Fachpresse. Die verschiedenen Konferenzbeiträge befassen sich insbesondere mit dem Spannungsfeld zwischen individueller und universeller Verantwortung für das gesamthumane kulturelle Erbe der Menschheit. Gleich zu Beginn der Konferenz, am 19. August 2007, im Anschluss an die Eröffnungszeremonie, erörtern fünf international renommierte Festredner aus verschiedenen musealen und kulturpolitischen Bereichen unterschiedliche Aspekte des Themas: Elaine Heumann Gurian (USA), Prof. Jyotindra Jain (Indien), Prof. Peter Kampits (Österreich), Prof. Christoph Stölzl (Deutschland) und Prof. Susan Legêne (Niederlande) . Die darauf folgende Paneldiskussion moderiert Prof. Hans Belting. Die Festredner nähern sich dem Konferenzthema unter folgenden Aspekten (Hierbei handelt es sich um vorläufige Arbeitstitel.): Besucher als Lehrer - Museum als Ermöglicher Museum - Objekt, Gedächtnis, Historiographie Museen - Werte zwischen Erbe und Zukunft Erbe und die Politik des nationalistischen Diskurses Museen als kulturpolitische Orte In den folgenden Konferenztagen, erarbeiten 31 internationale Arbeitsgruppen (ICOM International Committees), die sich aus Fachleuten unterschiedlicher musealer Sparten und Arbeitsfelder zusammensetzen, fachspezifische Aspekte des Themas. Im internationalen Museumskontext ausgewiesene Koryphäen und Experten beleuchten Fragestellungen z.B. aus den Bereichen Internet und neue Medien, Sammlungspolitik, Leadership, Sicherheit, Ressourcenmanagement. Hierbei wird die gesamte museale Bandbreite von Kunst über Geschichte, Völkerkunde, sowie Spezialsammlungen wie z.B. Musikinstrumente und Textilien, bis hin zu Universitäts- und Architektursammlungen und Geldmuseen abgedeckt. Ergänzend zu den 31 Tagungen der Arbeitskreise, die dem Fachpublikum vorbehalten sind, gibt es ein umfangreiches Rahmenprogramm. Neben Spezialführungen und abendlichen Fachvorträgen in Wiener Museen bietet "Meet the Muse" allabendlich in der Aula der Akademie der bildenden Künste einen entspannten Ausgangs-, Treff- und Sammelpunkt. Darüber hinaus wird am Exkursionstag und im Rahmen der Post-Konferenz den Teilnehmern mannigfaltige Gelegenheit gegeben, Museen in ganz Österreich zu entdecken. Besonderes Highlight während der Generalkonferenz wird die erste Wiener Museumsfachmesse ICOM 2007 - vom 20. bis 22. August 2007 im Arkadenhof der Universität Wien - sein. Die Messe soll exklusiv den KonferenzteilnehmerInnen die Möglichkeit bieten, Innovationen in der musealen Betriebsführung und im Ausstellungswesen kennen zu lernen und von den Erfahrungen und Angeboten der internationalen Aussteller zu profitieren. Zum Programm der Konferenz ist eine umfangreiche Broschüre erschienen. Die Ergebnisse der Konferenz werden im Anschluss publiziert werden. Information: ICOM 2007 Organisationsbüro F +43/ 1/ 52524/ 353 icom2007[@]khm.at www.icom2007.com
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