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Klosterneuburg stellt aus |
| Josef Ferdinand Benesch: "Maler und Radierer in Klosterneuburg" bis 14. Oktober 2007 Stadtmuseum Klosterneuburg Im April 2005 konnte der Museumsverein für das Stadtmuseum Klosterneuburg den Nachlass eines Künstlers erwerben, der sich schlicht als "Maler und Radierer in Klosterneuburg" bezeichnete. Die Rede ist von Josef Ferdinand Benesch, der am 4. Jänner 1875 in Klein-Mariazell bei Brünn geboren wurde. Nach dem Schulbesuch in Kummrowitz und Brünn veranlasste ihn seine Liebe zur Kunst, im Alter von 16 Jahren nach Wien zu gehen. Hier war der junge Benesch zunächst als Büroangestellter, später als Grafiker im Modeverlag Bachwitz AG tätig. Daneben besuchte er bei den Professoren Brenek und Büchler Abendkurse in Aktzeichnen und Perspektive. Weitere Studien absolvierte er in Paris, wo er sich schon aus beruflichen Gründen regelmäßig aufhielt. 1905 übersiedelte Benesch mit seiner Familie nach Klosterneuburg. Hier knüpfte er schon bald Kontakte zur heimischen Kunstszene, die im beginnenden 20. Jahrhundert gerade eine Blütezeit erlebte. Benesch gehörte dem ?Verein heimischer Künstler? spätestens ab 1911 an. Überdies war er Mitglied des Albrecht Dürer-Bundes, des Mährischen Kunstverbandes und des Hagenbundes. Vielen Klosterneuburgern ist Josef Ferdinand Benesch noch heute als genialer Radierer, aber auch als exzellenter Zeichner und Maler ein Begriff. Da er viele Jahre bevorzugt ?rund um das Stift" arbeitete, wie sich seine Tochter Herta erinnerte, existieren von ihm zahlreiche Darstellungen bekannter, aber auch verborgenster Winkel und Ecken Klosterneuburgs. In der Ausstellung im Stadtmuseum wird neben diesem ?populären Benesch" auch seine kaum bekannte Seite als Fotograf und Modzeichner gezeigt. Als "Highlights" der Exposition wird eine Diashow "aus den Skizzenbüchern", die bisher kaum bekannt sind, gezeigt. Weiters wurden mit der Unterstützung der Firma Textil Müller aus Kritzendorf zwei Kleider nach Entwürfen von Benesch nachgearbeitet. Schließlich wurden dem Museum von Beneschs Familie noch einige Utensilien - Stichel, eine Farbwalze, Tampons zum Einfärben der Platten etc. - zur Verfügung gestellt, die einen Hauch von Beneschs Vergangenheit ins Museum bringen. "Die Architektur der Klosterneuburger Strandbäder und Wochenendkolonien"? bis Ende der Badesaison Strandbadrestaurant Klosterneuburg Diese Ausstellung entstand in Kooperation der Stadtgemeinde Klosterneuburg mit dem Institut für Kunstgeschichte, Bauforschung und Denkmalpflege der Technischen Universität Wien. Bereits 2005 begannen Studentinnen und Studenten unter der Leitung der Professorinnen Caroline Jäger-Klein und Sabine Plakolm-Forsthuber die Strandbäder und Wochenendkolonien Klosterneuburgs (inklusive Kritzendorf) - auch bekannt als "Weekendparadiese an der Donau" - zu erforschen. Ziel war die Rekonstruktion der Entstehungs- und Baugeschichte dieser knapp vor und nach dem Ersten Weltkrieg entstandenen, einzigartigen Pfahlbauten aus Holz. Pläne sowie Foto- und anderes Material - zum Teil noch aus dem 19. Jahrhundert - sind in der Bäderverwaltung, aber auch im Bau- und Stadtarchiv reichlich vorhanden. So konnte die Geschichte von ihren Anfängen mit längst nicht mehr vorhandenen Badeplattformen und Schwimmschiffen bis hin zum modernen Erlebnisbad, von privaten Badehäuschen der Marke "Eigenbau" über stilbildende Strandvillen namhafter Architekten bis hin zu zukunftsweisenden Modellen der Jetztzeit nahezu lückenlos nachgezeichnet werden. Was zunächst als einfache Lehrveranstaltung begann, wurde daher alsbald zu einem umfassenden, mehrjährigen Projekt. So vereinbarten Stadtamtsdirektor und Museumsleiter Mag. Michael Duscher, der Leiter der Bäderverwaltung Ing. Andreas Fuchshuber und die beiden Professorinnen, die auch stadtgeschichtlich außerordentlich interessanten Ergebnisse im Rahmen einer größeren Sonderschau "vor Ort" - also im Städtischen Strandbad - zu präsentieren. Zur Ausstellung erscheint ein umfassender Katalog. Dieser enthält unter anderem einen kurzen Abriss der Geschichte der Strandbäder im Allgemeinen und die Biografien der Architekten, die in den Klosterneuburger Wochenendkolonien tätig waren und sind. Stadtmuseum Klosterneuburg Kardinal-Pfiffl-Platz 8 A-3400 Klosterneuburg Sa 14-18 Uhr, S0 & Fei 10-18 Uhr www.klosterneuburg.at/stadtmuseum >PASSION FOR ART< 35 Jahre Sammlung Essl bis 26. August 2007 Essl Museum und Schömer Haus Agnes und Karlheinz Essl präsentieren anlässlich des 35-jährigen Bestehens ihrer Sammlung diese einzigartige Jubiläumsschau. Aus den über 6.000 Kunstwerken hat der Kurator Karlheinz Essl über 400 Kunstwerke von 160 international renommierten Künstlerinnen und Künstlern ausgewählt - von Hauptwerken der Sammlung bis zu noch nie gezeigten Neuankäufen. Beide Ausstellungshäuser, das Essl Museum und das Schömer-Haus, mit insgesamt 4.500 m² werden bespielt. Damit ist die Ausstellung die größte seit der Eröffnung des Essl Museums im November 1999. Essl Museum - Kunst der Gegenwart An der Donau-Au 1 A-3400 Klosterneuburg Di-So 10-18 Uhr, Mi 10-21 Uhr Schömerhaus Aufeldstraße 17-23 , A-3400 Klosterneuburg Di-So 10-18 Uhr www.sammlung-essl.at
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