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des Bundesministeriums für
Bildung, Wissenschaft und Kultur
"Der Österreichische Museumspreis ist mehr als eine Auszeichnung für die besonderen Leistungen eines individuellen Museums. Er ist auch ein Ausdruck der großen Wertschätzung der Öffentlichkeit für die Museen in unserem Land und als Dankeschön an die engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der österreichischen Museen und die vielen Österreicherinnen und Österreicher, die unser Museumswesen fördern und unterstützen, zu sehen. Der Museumspreis würdigt die mit großem Einsatz, Idealismus und Sachkenntnis geleistete Aufbauarbeit in den musealen Institutionen.
Etablierte, von der öffentlichen Hand getragene Einrichtungen, Kunstmuseen und wissenschaftliche Sammlungen beteiligten sich bisher ebenso, wie neu gegründete und private Institutionen, die das reiche Kulturleben in den verschiedenen Regionen Österreichs dokumentieren und so die Identität unseres Landes mitgestalten. Allen Kulturschaffenden, den Sponsoren und Förderern und jenen, die ihre Arbeitskraft ehrenamtlich einsetzen, soll der Österreichische Museumspreis Anerkennung und Ansporn sein, den kulturellen Reichtum unserer Heimat weiterhin möglichst vielen Menschen nahe zu bringen", so Bundesministerin Elisabeth Gehrer.
Die Ausschreibung
Die Bundesministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur stiftet den Österreichischen Museumspreis mit dem Ziel, österreichische Museen unterschiedlicher Rechtsträger anzuregen, ihre Inhalte, Präsentation und Vermittlung ansprechend und zeitgemäß zu gestalten.
Der Preis
Der Österreichische Museumspreis ist mit insgesamt 35.000 Euro dotiert. Er setzt sich zusammen aus einem Hauptpreis in Höhe von 20.000 Euro, einem Förderungspreis zum Österreichischen Museumspreis in Höhe von 10.000 Euro und einem allfälligen Würdigungspreis zum Österreichischen Museumspreis in Höhe von 5.000 Euro. Die Geldsumme wird an die Museumsleitungen überwiesen und ist zweckgebunden für Belange der Museen zu verwenden.
Die Jury
Der Jury gehören die Bundesministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur oder ein/e von ihr entsandte/r Vertreter/in und sieben weitere Personen an, die von ihr nach Anhörung des Österreichischen Nationalkomitees ICOM bestellt werden: Besuchervertreter/innen, Journalist/innen sowie in Museen unterschiedlicher Rechtsträger tätige Personen. Je zwei Jurymitglieder besuchen und beurteilen unabhängig voneinander die Museen.
Die Bewertungskriterien
Die Jury berücksichtigt bei der Bewertung der Museen vor allem folgende Aspekte:
- Die Originalität der dem Museum zugrunde liegenden Idee (Leitbild, Sammelkonzept)
- Den Erhaltungszustand der Sammlungsbestände
- Die ausstellungstechnische Umsetzung und Gesamtatmosphäre
- Die Intensität, Kreativität und den Einfallsreichtum der gesamten Vermittlungsarbeit
- Die Umsetzung eines adäquaten sammlungsbezogenen Sicherheitkon-zeptes (safety und security)
- Die wissenschaftliche Aufarbeitung
- Die Verhältnismäßigkeit der aufgewendeten Mittel
Die Teilnahme
Bewebungsblatt und Beilagen unter:
www.bmbwk.gv.at/museumspreis
Einreichungen
Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Abt. IV/4
Minoritenplatz 5
A-1014 Wien
bis spätestens 31. März 2007
Nach Ablauf von acht Jahren nach der ersten Bewerbung ist eine neuerliche Bewertung möglich.
Information
MR Dr. Silvia Adamek
T +43/ 1/ 531 20 -3612
silvia.adamek[@]bmbwk.gv.at
Museumspreis 2005
Für seine in die barocke Bausubstanz eingebettete neue Museumslandschaft mit einem Schwerpunkt moderner Kunst erhielt das traditionsreiche Benediktinerstift Admont im April 2006 aus der Hand von Kulturministerin Elisabeth Gehrer den Österreichischen Museumspreis 2005.
Mit dieser Auszeichnung steht Admont in einer Reihe mit renommierten Museen etwa in Wien und Salzburg. In der Begründung der Jury für die Vergabe des Preises an das im steirischen Ennstal gelegene Stift heißt es u.a.:
"Das Museum des Stiftes Admont hat, weit über das in Stiftsmuseen übliche Maß, neue Wege beschritten. Die Sammlung spannt einen Bogen über die Disziplinen und Epochen. Der naturhistorische Teil der Schau ist in seiner ursprünglichen Form erhalten und somit selbst ein wichtiges Zeugnis der Österreichischen Museumsgeschichte. Die Sammlung ist in tadellosem Zustand. Neue Medien finden in angemessener Weise ihren Platz in der Gesamtkonzeption der Ausstellungen. Großartig ist vor allem auch die Verbindung moderner Kunst mit altem Kulturgut, die unerwartete Akzente in der spannenden Ausstellungsgestaltung setzt. Dies ist ein neuer Ansatz zur Auseinandersetzung mit und der Vermittlung von zeitgenössischer Kunst. Damit ist das Stiftsmuseum Admont beispielgebend für andere österreichische Museen."
Für die Verantwortlichen des Stiftes kam die Verleihung des Preises in der Jury saßen Vertreter von Besucherorganisationen, Medien- und Museumsfachleute überraschend: "Ich habe nicht vermutet, dass ein Klostermuseum einen Staatspreis erhalten könnte. Umso mehr freue ich mich für unser Haus, für unsere klösterliche Gemeinschaft und für alle, die an diesem Projekt mitgearbeitet haben", betont Abt Bruno Hubl.
Museum des Stiftes Admont
A-8911 Admont 1
www.stiftadmont.at
1. April bis 4. November 2007
tgl.10-17 Uhr
Ich fühle was, was du nicht siehst.
Kunst zum Begreifen.
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