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Angelika Kauffmann. Aus eigenen Beständen |
| Neupräsentation Vorarlberger Landesmuseum VLM Die Neupräsentation der eigenen Bestände bildet den Auftakt des Angelika-Kauffmann-Jahres 2007. Bislang hingen die Ölgemälde der berühmten Malerin in allzu gedrängter Form im dritten Stock des Museums. Seit Dezember werden sie in neuer Hängung zusammen mit zahlreichen Zeichnungen und einer großzügigen Auswahl aus den ca. 350 Stichen in Museumsbesitz gezeigt. Das Vorarlberger Landesmuseum besitzt die umfangreichste Angelika-Kauffmann-Sammlung weltweit. Sie umfasst 26 Ölgemälde, zahlreiche Zeichnungen und Stiche von und nach Angelika Kauffmann. Der Grundstock geht auf die von Angelika Kauffmann (1741-1807) zeitlebens gepflegten Beziehungen zu ihrer Verwandtschaft in Schwarzenberg im Bregenzerwald zurück. Ein weiterer Teil der Sammlung gründet im testamentarischen Nachlass der Künstlerin. Als Ausdruck der besonderen Verbundenheit des Vorarlberger Landesmuseums mit Angelika Kauffmann gilt die Gedächtnisausstellung 1907. Daran knüpft im Sommer 2007 die große Ausstellung zum 200. Todestag im Vorarlberger Landesmuseum an. Im Sommer nächsten Jahres, vom 14. Juni bis 5. November 2007, wird das VLM gemeinsam mit dem Angelika-Kauffmann-Museum in Schwarzenberg die lange erwartete Großausstellung "Angelika Kauffmann - Leben und Werk" aus Anlass des 200. Todestages der Malerin zeigen. Zu diesem Zweck werden die besten Werke der Künstlerin als Leihgaben nach Vorarlberg kommen. Gleichzeitig soll ihr Werk in Verbindung mit ihrem Leben und ihrer Zeit gesetzt werden. Angelika Kauffmann, die "vielleicht kultivierteste Frau Europas" (J. G. Herder) machte eine für eine Frau ungewöhnliche Karriere. Sie galt als eine der reichsten bürgerlichen Frauen ihrer Zeit, die dank ihrer nicht nachlassenden Ausdauer bis in die letzten Jahre ein umfangreiches Oeuvre hinterließ. Als Kosmopolitin, mit Wohnsitzen in den kulturellen Zentren London und Rom, fand ihre Kunst schon zu Lebzeiten einen internationalen Verbreitungsgrad. Kauffmanns künstlerisches Schaffen umfasst verschiedene Genres und Medien wie Historiengemälde mit allegorischen, mythologischen und religiösen Inhalten, Radierungen, Entwürfe für dekorative Gemälde und zahlreiche druckgraphische Arbeiten. Daneben verschaffte ihr die Porträtmalerei Zugang zu einer internationalen, aristokratischen und großbürgerlichen Klientel. Ab 1782 ließ sie sich ständig in Rom nieder, wo ihr gastliches Haus ein geschätzter Treffpunkt von zahlreichen Künstlern, Schriftstellern und Romreisenden wie Canova, Brun, Tischbein, Goethe, Herder u.a. wurde. Am 5. November 1807 starb Angelika Kauffmann kinderlos in Rom und wurde in der Kirche San Andrea delle Fratte beigesetzt. Vorarlberger Landesmuseum VLM Kornmarktplatz 1, A-6900 Bregenz T +43/ 5574/ 460 50 Di-So 9-12 & 14-17 Uhr www.vlm.at
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