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Forum für innovative Ausstellungstechnik

Innovative Ausstellungstechniken und Konzepte für Museen standen im Mittelpunkt des Kolloquiums "Zukunftsforum Museum". Es bot Museumsmitarbeitern die Chance, sich in einzelne Bereiche besucherorientierter Ausstellungspraxis zu vertiefen.

"Museen sind mit stetig wachsenden Ansprüchen der Besucher an Präsentationstechnik und die originelle Vermittlung immer komplexerer Inhalte konfrontiert", so Alfred Zoubek, Geschäftsführer der Beratergruppe Imago und Veranstalter des Kolloquiums, das am 18. Juli 2006 im Kunsthistorischen Museum Wien über die Bühne ging. Wie dieser Anforderung Rechnung getragen werden kann, darüber referierte eine Reihe von Spezialisten für das Ein- und Ausrichten von Ausstellungen.

Imago versteht sich als Ansprechpartner für die Konzeption von Veranstaltungen und Ausstellungen und verfügt über ein breites Netzwerk an Herstellern von Ausstellungstechnik.

Ein modulares Stellwand-Programm, das den wechselnden Anforderungen temporärer Ausstellungsbereiche gerecht wird, zeigte Markus Militzer von MBA Design & Display Reutlingen. Logisches Handling mit fertigen Wandmodulen, kurze Montagezeiten und die Verminderung der Transport- und Lagerkosten seien hier die Erfolgsfaktoren der Marke mila-wall. Auf zeitgemäße Sicherungstechnik ohne störendes Beiwerk ging Hans-Georg Rode von der Rode Melder GmbH Hamburg ein. Feldänderungsmelder sind für den Museumsbesucher unsichtbar hinter dem Objekt oder in die Wand integriert angebracht und rufen bei unzulässiger Annäherung das Personal auf den Plan.

Wirtschaftliche und effiziente Besucherinformationssysteme erläuterte Hans Freunberger von Grothusen Audio Video.
Einblicke in die Möglichkeiten moderner Lichtgestaltung gab Peter Gawlik von ERCO Österreich. Die Lichttechnik müsse die oft konträren Ansprüche von Besuchern und Konservatoren hinsichtlich des Schutzes der Exponate erfolgreich integrieren.

Am Beispiel eines Media-Books zeigte Roland Syndicus von bluelemon Interactive Köln, wie permanente und temporäre Ausstellungskonzepte durch interaktive Module sinnvoll ergänzt werden können. Der Besucher löst dabei durch das Umwenden einer Buchseite eine mediale Präsentation aus.
Otto Jolias Steiner - gefragter Ausstellungsmacher und kreativer Kopf von Steiner Sarnen Schweiz - stellte Gestaltungsprinzipien für die Inszenierung fern ab der ausgetretenen Museums-Pfade vor und unterstrich die Bedeutung eines dramaturgischen Spannungsbogens von Begeisterungselementen, Interaktion und Einbezug des Publikums.

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Abb.: Kupferstich Kabinett in Dresden

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