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  • Call for Paper
    Datum
    08.01.2018
    Titel
    DAS INTERRELIGIÖSE MUSEUM
    Institution
    neues museum 18/3
     

    Während sich viele Angehörige der Museumsgemeinschaft in einem säkularisierten Zeitalter wähnten, in dem Religion Privatsache ist, religiöse Traditionen und Bräuche im Museum studiert werden, erleben Glaube und Religion fast so etwas wie eine Renaissance. Religion spielt wieder eine Rolle, in den Medien, in den sozialen Foren – im Museum? Gerne sehen wir uns als Mittler zwischen Disziplinen und Kulturen, sind wir es auch im religiösen Dialog?
    Ethnografische Objektbestände zu Glaube und Volksfrömmigkeit finden sich in vielen Museen. Inwiefern werden diese Sammlungen weitergeführt, ihre Gegenstände dialogfördernd eingesetzt? Ist Glaube überhaupt Thema für Museen? Und wie gehen Museen und Sammlungen, die einer Religion gewidmet sind, mit der zunehmenden Pluralität der Religionen um? Sehen sie sich als Auf- und Erklärer des Fremden und des Eigenen? Wie viele Perspektiven kann eine religiöse Erzählung haben?

    Wir suchen offene Worte und neue Fragestellungen, diskussionswürdige Projekte und Einblicke in religiöse Sammlungen.

    Wir freuen uns über Ihre Beitragsvorschläge zu diesem Themenkomplex. Obwohl unsere Zeitschrift auf den österreichischen Raum fokussiert, sind uns überregionale und internationale Beiträge willkommen. Schreiben Sie uns an info@museumsbund.at und legen Sie in max. 1000 Zeichen dar, worum es in Ihrem Beitrag gehen soll. Sie haben für Ihren Vorschlag bis 8. Jänner 2018 Zeit.
    Erscheinungstermin der Ausgabe ist Juni 2018.



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  • Call for Paper
    Datum
    12.01.2018
    Titel
    MUSEUM AND THE INTERNET
    Institution
    MAI-Tagung Museum and the Internet, 14./15. Mai 2018, Potsdam
     

    Auch 2018 wird sich die MAI-Tagung mit neuen und innovativen Entwicklungen im Bereich internetbasierter Museumspräsentationen und -dienste beschäftigen und aktuelle Informationen und Sachstandsberichte über museale Internetprojekte aus dem In- und Ausland vorstellen. Anhand von Fachvorträgen und Praxisbeispielen soll veranschaulicht werden, welche Möglichkeiten Museen haben, auf bestehender Medienkompetenz und -ausstattung aufzusetzen, um kulturelle Inhalte via Internet an ihr Publikum zu vermitteln oder untereinander zu kommunizieren und kooperieren.

    Mögliche Schwerpunkte der Tagung 2018 könnten sein:

    • Serious-Games und Gaming: Theorie und Praxis, Modelle und Umsetzungen
    • Crowdfunding: Grundsätzliches zu und Beispiele von alternativen Finanzierungsformen
    • Podcasting für Museen: Formate, Strategien, Best-Practice-Beispiele

    Weitere wünschenswerte Themenbereiche für die MAI-Tagung 2018 sind:

    • Neue Projekte, Initiativen, Forschungsansätze und Internetpräsenzen (von z.B. Museen, Archiven, Bibliotheken, Universitäten, Fachhochschulen)
    • Digitale Sammlungsrepräsentationen online (z.B. Datenbanken, Content-Management-Systeme, Guided Tours)
    • Strategien zum Suchen und Gefunden werden im Internet (z.B. Portale, Suchmaschinen, Suchstrategien)
    • Projekte an der Schnittstelle Museen und Schule (z.B. Initiativen, Partnerschaften)
    • Kooperationen von Kulturerbe-Einrichtungen mit Universitäten, Fachhochschulen und andereForschungsinstitutionen (Projekte mit Museumsinformationen und –daten / Ausbildung- oder Forschungsvorhaben)
    • Applikationen und Projekte zur medial-musealen Vermittlungsarbeit (Museumspädagogik, eLearning, Blended-Learning)
    • Umsetzungen von barrierefreiem Internet im kulturellen Bereich (z.B. Projekte, Tools, Qualitätsmanagement)
    • Online-Marketing- und Kommunikationsmöglichkeiten (z.B. RSS, Newsletter, Banner-Werbung)
    • Neue technische und konzeptionelle Umsetzungen im Bereich "Web 2.0" und SocialMedia / Kollaborative und kollektive Anwendungen (z.B. Facebook, Instagramm, Google+, Wikis, Blogs, Social-Bookmarks, Tagging, MashUps, Selfies)
    • Vermarktungsstrategien für Museen (z.B. Online-Shops, Ticketing, eCommerce)
    • Urheber- und Nutzungsrechte im Internet - Problemfelder und Lösungen (z.B. OpenAccess, Creative Commons)
    • Mobile-Computing und Mobile-Phones und deren Einsatz im musealen/kulturellen Sektor (z.B. Apps, Multimedia- und Audio-Guides, PDA, Handy-Führungen, georeferenzierte Angebote, Augmented Reality, Downloads)
    • Screen-Design und Usability für kulturelle WebSites (z.B. Studien, Best-Practice)
    • Serious-Games, Online-Games, Gamification (z.B. Theorien, praktische Beispiele)
    • Digitale Strategien von Museen (Überlegungen, Konzepte, Vorgehensweisen, Umsetzungen)
    • Video-Einsatz in Online-Repräsentationen von Museen (praktische Beispiele, technische Lösungen, Machbarkeitsüberlegungen, Zielgruppenplanungen)
    • Virtual-Reality- und Augmented-Reality-Anwendungen (technische Lösungen und praktische Beispiele)

    Formarte
    Die Einreichungen können sich auf Vorträge, Kurzvorträge, ShortCuts, Poster und Workshops beziehen.
    Die Vorträge sollten 30 Minuten nicht überschreiten (inkl. Diskussion).
    Darüber hinaus sind auch kürzere Beiträge in Form von Fallbeispielen (ShortCuts) möglich (15 min, ohne Diskussion).
    Das Format der Poster umfasst eine entsprechende Poster-Präsenz während der Tagung sowie eine Kurzvorstellung im PechaKucha-Format (6:40 min).
    Die Workshops haben eine Dauer von 3 bis 4 Stunden und finden üblicherweise am Nachmittag des zweiten Veranstaltungstages statt.

    Senden Sie bitte einen Abstract im Umfang von etwa einer DIN A4-Seite und weitere Informationen zu Ihrem Themenbeitrag (sowie zusätzlich die vollständigen Adressdaten und einige biographische Angaben zu den Vortragenden) an mai-tagung@lvr.de.

    Eine Mitteilung über die Aufnahme der Einreichungen erfolgt bis spätestens Mitte März 2018.
    Die Referentinnen und Referenten werden gebeten, im Nachgang der Veranstaltung ein (Kurz-) Manuskript oder eine aufbereitete Präsentationsunterlage zur Verfügung zu stellen, welche/s als downloadbare PDF-Datei auf die Internetseite der Tagung eingestellt wird.



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  • Call for Paper
    Datum
    31.01.2018
    Titel
    ARCHIVE UND MUSEEN DES EXILS
    Institution
    Jahrestagung der Gesellschaft für Exilforschung, Deutsche Nationalbibliothek, Frankfurt/Main, 13.–15.9.2018
     

    Exil, Flucht und Migration sind meist grenzüberschreitende Ortsveränderungen, die unweigerlich mehr als einen Staat betreffen. Migrationsbewegungen beziehen sich dabei nicht nur auf die Menschen, die gehen, sondern auch auf die materialen Zeugnisse, die sie mit sich führen, die auf den Wegen des Exils entstehen, angeeignet, verloren oder zurückgelassen werden. Die Zerstreuung der Überlieferung der Emigrant/innen und die Rekonstruktion von Exilwegen und -leben stellt die Forschung vor große Herausforderungen. Fragen und Methoden der Provenienzforschung, die in den vergangenen Jahren zu einem prominenten Forschungsfeld mit z.T. neu eingerichteten Professuren geworden ist, werden gerade auch in Bezug auf Institutionen verhandelt, die ausdrücklich auf die Sammlung von Zeugnissen des Exils ausgerichtet sind. Archive und Museen haben als sammelnde, bewahrende und ausstellende Institutionen und Erinnerungsorte eine besondere Bedeutung und Verantwortung im Kontext der Exil- und Migrationsgeschichte. Überlieferungen des Exils werden von vielen unterschiedlichen Institutionen bewahrt. Auch die Deutsche Nationalbibliothek mit ihrem Deutschen Exilarchiv 1933-1945 oder das Deutsche Literaturarchiv Marbach haben die Sammlung und Sicherung materialer Zeugnisse des Exils zu einer ihrer Aufgaben erklärt.

    Kennzeichen ihrer Exil-Sammlungen bleibt dabei die Spannung zwischen dem nationalen Charakter der Institution und den Brüche und transnationale Bewegungen reflektierenden Charakter der Exildokumente. Neuere Konzepte international vernetzter (digitaler) Archive werden erprobt und erweisen sich als Prüfstein, inwiefern diese Alternativen tatsächlich umsetzbar sind. Das Deutsche Exilarchiv 1933–1945 der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt/Main hat auf die dem Exil unweigerlich inhärente Transnationalität auch mit einem virtuellen Museum der Künste reagiert. Dieses führt im digitalen Raum zusammen, was in verschiedenen Institutionen verwahrt wird. Ein anderes Konzept verfolgt das Deutsche Exilarchiv mit seiner physischen Ausstellung „Exil. Erfahrung und Zeugnis“ zum deutschsprachigen Exil 1933-1945, die 2018 in Frankfurt/Main eröffnet wird. Weitere Konzepte werden aktuell diskutiert, z.B. die Errichtung eines Exilmuseums in der Hauptstadt Berlin. In Publikationen zur Theorie und Geschichte des Archivs wird auf die Doppelsemantik des Begriffs und die „zwei Körper des Archivs“ hingewiesen, die es sowohl als Institution wie als Konzeption erscheinen lassen (Ebeling/Günzel 2009: 10). Kulturwissenschaftliche „Archivologien“ stützen sich dabei nicht zuletzt auf Ausführungen Jacques Derridas, der die politische Dimension des Archivs akzentuiert, indem mit der Einrichtung und Regulierung eines Gedächtnisspeichers an einem bestimmten Ort die dort geltende Ordnung wesentlich mitgeprägt werde, ohne dass doch von einem einfachen Entsprechungsverhältnis die Rede sein könne (Mal d’Archive, Paris 1995; Dem Archiv verschrieben 1997).

    Michel Foucault beschäftigte sich in seinen Texten (u.a. L’Archéologie du savoir, Paris 1969) vor allem mit der geschichtsbildenden Macht sammelnder Institutionen wie dem Archiv, die eine Ordnung der Vergangenheit produzieren, anstatt diese zu repräsentieren. So ist das Archiv eine Institution, die Material und Wissen sammelt, jedoch zugleich für das Vergessen und Entsorgen einsteht, da der Aufnahme von Objekten in den Archivkörper ein Prozess des Selektierens vorangeht. Dies führt zu Fragen des Auslassens und der Leerstellen. Denn so wie das Gesammelte zu Aussagen über ein Leben und Schaffen im Exil führen kann, so kann auch das verlorene, entsorgte und zerstörte Material zumindest mitgedacht werden. Digitalisierungsprojekte, mit denen Archivalien global zugänglich gemacht werden sollen – eine zentrale Institution ist das Getty Research Institute – leiten zu weiteren Fragen: in welchem Verhältnis steht das originale Objekt zu seinem digital verbreiteten und verfügbaren Bild? Was passiert mit den musealisierten Dingen, die Krzystof Pomian als „Semiophoren“ (Pomian 1998: 49) bezeichnet, wenn sie in den digitalen Raum gelangen? Und geht mit der Digitalisierung nicht ein erneuter Prozess des Selektierens und des Vergessens einher?

    Die Tagung ist interdisziplinär ausgerichtet und soll es ermöglichen, (archiv-)geschichtliche Fallbeispiele im Horizont allgemeinerer kulturwissenschaftlicher Archivtheorien sowie neuerer Konzepte digital vernetzter Archive oder Exilmuseen und -ausstellungen vorzustellen und zu diskutieren. Zur Bewerbung eingeladen sind daher Wissenschaftler/innen verschiedener Disziplinen wie auch Vertreter/innen einschlägiger Institutionen. Kosten für Fahrt oder Unterkunft können leider nicht übernommen werden.
    Eingereicht werden können Abstracts (max. 1.000 Zeichen + biobibliografische Angaben) für Beiträge von 30 Minuten bei Dr. Sylvia Asmus (s.asmus@dnb.de).

    Konzeption und Organisation: Dr. Sylvia Asmus (Frankfurt/Main), Prof. Dr. Doerte Bischoff (Hamburg), Prof. Dr. Burcu Dogramaci (München)



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  • Call for Paper
    Datum
    09.04.2018
    Titel
    DAS BENUTZEROPTIMIERTE MUSEUM
    Institution
    neues museum 18/4
     

    Das Museum als öffentlicher Raum erarbeitet sukzessive neue Strukturen für Besucher/innen – nicht selten werden Menschen aus anderen Disziplinen dazu eingeladen, das Museum von der Seite der möglichen Nutzer/innen aus zu betrachten und für diese bestmöglich zu gestalten. Gerne greift man auch auf Design-Thinking-Methoden zurück, die das Museum möglicherweise zu sehr aus der Warte der Marketer zu einem Point of Sale optimieren. Oder ist die Perspektive der Besucher/innen und Nutzer/innen die einzig wahre? Welche Disziplinen sehen eigentlich welche Probleme im Museum und was sind deren Ansprüche und Forderungen an das Museum? Dürfen „alle“ Ansprüche an das Museum haben? Was ist eigentlich der Anspruch des Museums und seiner Mitarbeiter/innen an sein zukünftiges Publikum? Ist das partizipative Museum, an dem alle teilhaben können, etwas, was wir uns wirklich wünschen?

    Wir suchen Best-Practise-Beispiele, Meinungen und Gegenentwürfe.

    Wir freuen uns über Ihre Beitragsvorschläge zu diesem Themenkomplex. Obwohl unsere Zeitschrift auf den österreichischen Raum fokussiert, sind uns überregionale und internationale Beiträge willkommen. Schreiben Sie uns an info@museumsbund.atund legen Sie in max. 1000 Zeichen dar, worum es in Ihrem Beitrag gehen soll. Sie haben für Ihren Vorschlag bis 9. April 2018 Zeit.
    Erscheinungstermin der Ausgabe ist Oktober 2018.



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