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  • Call for Paper
    Datum
    06.11.2017
    Titel
    DAS MUSEUM ALS TEIL SEINES POLITISCHEN UMFELDS
    Institution
    neues museum 18/1-2
     

    Die Institution Museum ist im höchsten Maß politisch: Vielfach mit identitätsstiftender Agenda gegründet, verwaltet sie das Kunst-, Kultur- und Naturerbe für die Gesellschaft und wird zu einem überwiegenden Teil durch Subventionen und Förderungen auch von dieser finanziert – selbst wenn sie eine aus den Gebietskörperschaften ausgegliederte, privatrechtliche Gesellschaft ist. Wie entzieht man sich politischer Einflussnahme und verhindert, dass parteipolitische Interessen den Museumsalltag dominieren? Was haben die Ausgliederungen verbessert, wo ist der unternehmerische Druck aber dem Kreativprozess hinderlich? Wie viel unternehmerisches Denken ist einem Museum zuträglich? Ist es als Multiplikator nicht auch Gastgeber eines Ortes, einer Stadt, einer Region, eines Landes und sollte es deswegen nicht seine Räume ungeachtet von der Generierung von Einnahmen zur Verfügung stellen dürfen? Ist es als Labor nicht auch Ermöglicher von Experiment und Scheitern und keine „cleane“ Institution? Lassen sich Wirtschaftlichkeit und Kreativität verbinden, ohne dass Überbürokratisierung, politische Interessen und betriebswirtschaftliche Messung Ideen im Keim ersticken? Und wie viel Haltung und Kritik dürfen sich das Museum und seine Mitarbeiter/innen leisten? Nehmen wir den Verlust von Fördermitteln in Kauf, um Haltung zu zeigen? Muss das Museum überhaupt politisch sein?

    Wir suchen kritische Betrachtungen, Willensbekundungen, Klagen und neue Sichtweisen auf alte Probleme.

    Wir freuen uns über Ihre Beitragsvorschläge zu diesem Themenkomplex. Obwohl unsere Zeitschrift auf den österreichischen Raum fokussiert, sind uns überregionale und internationale Beiträge willkommen. Schreiben Sie uns an info@museumsbund.at und legen Sie in max. 1000 Zeichen dar, worum es in Ihrem Beitrag gehen soll. Sie haben für Ihren Vorschlag bis 6. November 2017 Zeit.
    Erscheinungstermin der Ausgabe ist März 2018.



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  • Call for Paper
    Datum
    08.01.2018
    Titel
    DAS INTERRELIGIÖSE MUSEUM
    Institution
    neues museum 18/3
     

    Während sich viele Angehörige der Museumsgemeinschaft in einem säkularisierten Zeitalter wähnten, in dem Religion Privatsache ist, religiöse Traditionen und Bräuche im Museum studiert werden, erleben Glaube und Religion fast so etwas wie eine Renaissance. Religion spielt wieder eine Rolle, in den Medien, in den sozialen Foren – im Museum? Gerne sehen wir uns als Mittler zwischen Disziplinen und Kulturen, sind wir es auch im religiösen Dialog?
    Ethnografische Objektbestände zu Glaube und Volksfrömmigkeit finden sich in vielen Museen. Inwiefern werden diese Sammlungen weitergeführt, ihre Gegenstände dialogfördernd eingesetzt? Ist Glaube überhaupt Thema für Museen? Und wie gehen Museen und Sammlungen, die einer Religion gewidmet sind, mit der zunehmenden Pluralität der Religionen um? Sehen sie sich als Auf- und Erklärer des Fremden und des Eigenen? Wie viele Perspektiven kann eine religiöse Erzählung haben?

    Wir suchen offene Worte und neue Fragestellungen, diskussionswürdige Projekte und Einblicke in religiöse Sammlungen.

    Wir freuen uns über Ihre Beitragsvorschläge zu diesem Themenkomplex. Obwohl unsere Zeitschrift auf den österreichischen Raum fokussiert, sind uns überregionale und internationale Beiträge willkommen. Schreiben Sie uns an info@museumsbund.at und legen Sie in max. 1000 Zeichen dar, worum es in Ihrem Beitrag gehen soll. Sie haben für Ihren Vorschlag bis 8. Jänner 2018 Zeit.
    Erscheinungstermin der Ausgabe ist Juni 2018.



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  • Call for Paper
    Datum
    09.04.2018
    Titel
    DAS BENUTZEROPTIMIERTE MUSEUM
    Institution
    neues museum 18/4
     

    Das Museum als öffentlicher Raum erarbeitet sukzessive neue Strukturen für Besucher/innen – nicht selten werden Menschen aus anderen Disziplinen dazu eingeladen, das Museum von der Seite der möglichen Nutzer/innen aus zu betrachten und für diese bestmöglich zu gestalten. Gerne greift man auch auf Design-Thinking-Methoden zurück, die das Museum möglicherweise zu sehr aus der Warte der Marketer zu einem Point of Sale optimieren. Oder ist die Perspektive der Besucher/innen und Nutzer/innen die einzig wahre? Welche Disziplinen sehen eigentlich welche Probleme im Museum und was sind deren Ansprüche und Forderungen an das Museum? Dürfen „alle“ Ansprüche an das Museum haben? Was ist eigentlich der Anspruch des Museums und seiner Mitarbeiter/innen an sein zukünftiges Publikum? Ist das partizipative Museum, an dem alle teilhaben können, etwas, was wir uns wirklich wünschen?

    Wir suchen Best-Practise-Beispiele, Meinungen und Gegenentwürfe.

    Wir freuen uns über Ihre Beitragsvorschläge zu diesem Themenkomplex. Obwohl unsere Zeitschrift auf den österreichischen Raum fokussiert, sind uns überregionale und internationale Beiträge willkommen. Schreiben Sie uns an info@museumsbund.atund legen Sie in max. 1000 Zeichen dar, worum es in Ihrem Beitrag gehen soll. Sie haben für Ihren Vorschlag bis 9. April 2018 Zeit.
    Erscheinungstermin der Ausgabe ist Oktober 2018.



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