MUSEUMSNEWS

  • FIND US ON FACEBOOK

  • MUSEUMS CHANGE LIVES

    Die Kolleginnen und Kollegen der britischen Museums Association haben ihre 2012ff. begonnene Kampagne „Museums Change Lives“ weiterentwickelt. Sie soll dazu anregen, Museen zu sozial- und gesellschaftspolitisch verantwortlichen Institutionen zu machen, die zu einem relevanten Ort für Menschen aus der unmittelbaren Umgebung werden können.

  • KULTUR ÖFFNET WELTEN

    In Deutschland – wie auch bei uns – entstehen zahlreiche Vorhaben, die Kultur für alle zugänglich machen.

    Jeder Mensch kann einen eigenen Zugang zu Kunst und Kultur finden. Es braucht lediglich den Raum und die Zeit dafür – und die richtige Einladung. Die Initiative Kultur öffnet Welten sammelt innovative Beispiele und bietet nützliche Handreichungen, Dokumente und Links rund um das Thema kulturelle Teilhabe.

  • BUCHTIPP: FORMATE BESTIMMEN DIE INHALTE

    Stefan Kraus: Formate bestimmen die Inhalte. Kunstbetrieb, Kunst und Kunstvermittlung, Alexander Verlag 2016

    Formate bestimmen die Inhalte ist der Versuch einer Positionsbestimmung in einem gigantisch aufgeblasenen und restlos ökonomisierten Kunstbetrieb, der mit der völligen Kommerzialisierung von Kunst sich zunehmend selbst aufgibt.

    Stefan Kraus, Leiter des Kolumba-Museums in Köln, analysiert auf der Grundlage eigener Erfahrungen das Verhältnis von Kunstbetrieb, Kunst und Kunstvermittlung.
    Überzeugt davon, dass die Institution Museum nur als Ort von Originalität und Authentizität überleben wird, hält Kraus ein radikales Plädoyer für die Subjektivität und eine Ästhetik des Humanen.

  • TAGUNGSBAND: BERÜHMTE PERSONEN IM MUSEUM

    "Zwischen Wissenschaft und Kult – Berühmte Personen im Museum" – unter diesem Motto stand die 24. Tagung bayerischer, böhmischer, oberösterreichischer und sächsischer Museumsfachleute (BBOS) von 20. bis 22. September 2015.
    Der Tagungsband steht auf der Webseite der Veranstaltern, der Landesstelle für nichtstaatliche Museen zur Verfügung.

    >>> zum Download
  • NEUE ISO-NORM: QUALITÄTSMANAGEMENT ALS FÜHRUNGSINSTRUMENT

    Das Dokument ist als ONR 41000 verfügbar, das Konzept in diesem Buch nachlesbar: Irene Knava, Thomas Heskia ISO FOR CULTURE Qualitätsmanagement als Führungsinstrument, 48 €.

    Irene Knava und Thomas Hesikia, Audiencing, haben den internationale Standard ISO 9001:2015 in einem Komitee des Austrian Standards Institute von 60 Führungskräften von Kulturbetrieben aus Österreich und Deutschland für Kulturbetriebe spezifiziert.

  • HANDBUCH MUSEUMSPÄDAGOGIK ERSCHIENEN

    Beatrix Commandeur, Hannelore Kunz-Ott, Karin Schad (Hrsg.) Handbuch Museumspädagogik. Kulturelle Bildung in Museen, 29,80 €.

    In über 50 Beiträgen stellen renommierte Fachleute aus Wissenschaft, Forschung und Praxis umfassend die kulturelle Bildungs- und Vermittlungsarbeit in Museen dar. Beatrix Commandeur, Hannelore Kunz-Ott, Karin Schaf haben dieses Handbuch herausgegeben. Sie beschäftigen sich mit ihrer Entwicklung, ihrem Selbstverständnis und ihren Aufgaben, Adressaten, Formaten, Methoden, Fachkräften und Strukturen.

  • OPEN GLAM & CULTURAL COMMONS

    Helene Hahn: Kooperativ in die digitale Zeit - wie öffentliche Kulturinstitutionen Cultural Commons fördern, 2016

    Die vorliegende Handreichung "Kooperativ in die digitale Zeit - wie öffentliche Kulturinstitutionen Cultural Commons fördern" gibt eine Einführung in offene Kulturdaten und zeigt Möglichkeiten auf, wie Kultureinrichtungen von der offenen Bereitstellung ihrer digitalen Bestände profitieren und durch neue Kooperationen kulturinteressierte Menschen stärker an sich binden können.

  • VISITING THE VISITORS

    Ann Davis, Kerstin Smeds: Visiting the Visitors. An Enquiry Into the Visitor Business in Museums, transcript 2016

    Ann Davis und Kerstin Smids zeigen in diesem Sammelband nternationale Best-Practise-Beispiele und hinterfragen den aktuellen Stand der Besucherforschung, u. a. mit Beiträgen von John Falk.
  • BUCHTIPP: HANDBUCH MUSEUM

    Markus Walz (Hg): Handbuch Museum: Geschichte, Aufgaben, Perspektiven.

    Das Handbuch Museum setzt mit einer Klärung des Begriffs und des Aktionsfelds ein und bietet einen museumsgeschichtlichen Überblick, bevor es wichtige Typen des Museums und der museumsverwandten Institutionen vorstellt.

    Der größte Umfangsanteil gehört den sog. Kernaufgaben des Museums als Anforderungsprofile und als Handlungsfelder – sammeln, dokumentieren, forschen, konservieren, ausstellen und vermitteln. Den Abschluss geben drei größere Zusammenhänge: Museum und Gesellschaft, Ökonomie des Museums, Museumswesen und Wissenschaft.

  • MUSEUMSTAG 2015 ZUM NACHLESEN

    Tagungsreportage zum Nachlesen

    Heidrun Wenzel, Zeit Kunst Niederösterreich, berichtet vom Museumstag 2015. Heuer sind wir vom 6.–8. Oktober im Landesmuseum Burgenland, Eisenstadt zum Schwerpunktthema "Museum und Migration".

  • MUSEUM AS TOOLBOX

    Langweilig, kompliziert und nur für Fachleute interessant: Zeitgenössische Kunst gilt als exklusiv und „schwer verdaulich“ – was hat das mit mir zu tun? Vor allem junge Menschen zwischen 15 und 25 Jahren finden oft schwer darin eine Verbindung zu ihrer eigenen Lebenswelt.

    Das EU_Projekt "Translocal: Museum as Toolbox" des Kunsthaus Graz hinterfragt die Möglichkeiten und Wege der Kommunikation des Museums. Das Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, gemeinsam mit jungen Menschen herauszufinden, wie in ihren Augen ein Museum zeitgenössischer Kunst aussehen kann, was es mit dem gegenwärtigen Leben an sich zu tun haben könnte.
    Kooperationspartner sind KUMU Tallinn, MSU Zagreb, Museion Bozen und MS Łódź.

  • #MuseumWeek – 7 TAGE, 7 THEMEN

    Von 28. März bis 7. April ist es wieder soweit: 7 Tage, 7 Themen, 7 Hashtags!

    Wir twittern wieder für Sie und euch!

    Schickt uns Bilder zu Museumsgeheimnissen, Menschen, die für euer Museum wichtig sind oder waren, Architekturfotos, überregional bedeutende Kultur- und Naturgüter, Zukunftsperspektiven, Detailaufnahmen oder euer Lieblingsobjekt … und einen kurzen Text (max. 136 Zeichen).

  • JAHRESPROGRAMM DER MUSEUMSAKADEMIE JOANNEUM

    Die Museumsakademie Joanneum fragt auch 2016 wieder kritisch nach: Wie kann es gelingen, die eigene Institution in Zeiten politischer, wirtschaftlicher, gesellschaftlicher oder medialer Umbrüche zu positionieren? Wie kann es glücken, die Sammlungen von gestern mit der Gesellschaft von heute in Verbindung zu bringen? Wie kann man inhaltlich und ästhetisch zeitgemäß, wie medial und öffentlich sichtbar bleiben?

    • Verdichtete Wahrheit. Das Diorama, 25./26. Februar, Halle (Saale)
    • In die Jahre gekommen? Museen zwischen Anpassung und Erneuerung, 7./8. April 2016, Berlin
    • Warschau. Erinnerungspolitik, 12. bis 14.05.2016, Warschau
    • Museen im Netz. Dimensionen digitaler Museumsarbeit im WWW, 19./20. Mai 2016, Wien
    • Das vergessene 20. Jahrhundert. Zeitgeschichte sammeln, 16./17. Juni 2016, Wien
    • Auftrag zur Berichterstattung. Öffentlichkeitsarbeit im Museum, 23./24. Juni 2016, Bregenz
    • Landschaftsplanung. Strukturwandel am Beispiel des DomQuartiers Salzburg, 29./30. September 2016, Salzburg
    • Köln. Stadt und Stadtgeschichte im Museum, 13./14. Oktober 2016, Köln
    • Johannesburg. Vergangenheit Gegenwart Zukunft, 9. bis 11. November 2016, Johannesburg
    • Massenbilder anders ausstellen. Zum Umgang mit historischem Bildmaterial, 1./2. Dezember 2016, Wien

  • LESETIPP: NICHT-BESUCHERFORSCHUNG

    Thomas Renz: Nicht-Besucherforschung Die Förderung kultureller Teilhabe durch Audience Development, transcript 2015

    Trotz des politischen Anspruchs einer »Kultur für alle« besucht nur ein kleiner Teil der Bevölkerung in Deutschland regelmäßig öffentlich geförderte Kultureinrichtungen. Wie kann es mithilfe kulturpolitischer und kulturmanagerialer Strategien gelingen, neue Besucher_innen zu gewinnen?

  • MONUMENTO SALZBURG, 28.–30. Jänner 2016

    Die publikumsoffene Fachmesse für Denkmalpflege, Restaurierung und Konservierung ist eine internationale Plattform für Wissens- und Erfahrungsaustausch rund um aktuelle Entwicklungen und bewährte Restaurierungsmethoden.

    Rund 170 (inter-)nationale Aussteller zeigen aktuelle Techniken zur Restaurierung und Konservierung. Im Vordergrund steht der Erfahrungsaustausch, nicht nur zu Neuerungen und Innovationen auf diesem Gebiet, sondern auch zu altbewährten und bestehenden Methoden und Materialien. Begleitet wird die Messe von Vorträgen renommierter Wissenschaftler und Experten sowie Podiumsdiskussionen und einer Sonderausstellung.

  • CHILDREN IN MUSEUM AWARD FÜR ZOOM KINDERMUSEUM

    Seit 2011 wird der Children in Museum Award von der European Museum Academy und Hands On! vergeben.

    Heuer ging der Preis ans ZOOM Kindermuseum und ans Boston Children's Museum. Es gab über 40 Einreichungen aus der ganzen Welt. Die Jurybegründung lautete: "the museum’s concern and understanding of children is exemplary and their work with special needs groups is outstanding.“

  • CULTURE CONNECTED AUSGESCHRIEBEN

    „culture connected“ ist eine österreichweite Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Frauen.

    Ziel der Initiative ist die Unterstützung von Kooperationsprojekten zwischen Schulen und Kulturpartnern. Neue Sichtweisen sollen vermittelt, herkömmliche hinterfragt und Vorurteile aufgebrochen werden.

    Konzepteinreichung bis 3. Dezember 2015
    Finanzielle Unterstützung bis zu 1.500,- Euro pro Projekt

  • BUCHTIPP: GEDRUCKTE FOTOGRAFIE

    Irene Ziehe, Ulrich Hägele (Hrsg.): Gedruckte Fotografie. Abbildung, Objekt und mediales Format. Wachsam 2015, 34,90 €

    Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen verschiedener Disziplinen setzten sich mit Fragen, die für die visuelle Kulturanthropologie von Belang sind, auseinander und präsentierten Forschungsergebnisse.

  • MIT REISEKOSTENZUSCHUSS ZUM MUSEUMSTAG

    Artekuranz Österreich vergibt Reisekostenzuschuss.

    Artekuranz GmbH & Co. KG Österreich verlost drei Reisekostenzuschüsse in der Höhe von je 200 € für die Teilnahme am heurigen Museumstag!
    Mitmachen dürfen alle Teams der ehrenamtlich betriebenen Museen. Schicken Sie uns ein Email mit dem Betreff Museumstag an info@museumsbund.at bis 18. September.

    Aus allen Einsendungen werden drei Gewinner gezogen!

  • #AskACurator Day

    #AskACurator Day, 16. September 2015 on twitter

    Nutzen Sie den jährlich stattfindenen #AskACurator Day um Ihr Museum auf twitter aktiv einzubringen!
    Der #AskACurator Day ist ein öffentliches Forum, in dem als Kuratorinnen und Kuratoren tätige Personen im Museum befragt werden können, was die Aufgaben einer Kuratorin/eines Kurators sind, wie man diesen Beruf ergreifen kann, wie ein Ausstellung entsteht uvm. – lassen Sie die Besucher/innen hinter Ihre Kulissen blicken!
    Die Fragen werden unter dem Hashtag #AskaCurator den ganzen 16. September auf twitter gestellt.
    Klicken Sie rein und/oder machen Sie mit!

  • NOTFALLVERBUND: CHECKLISTEN FÜR VERANSTALTUNGEN

    Für Veranstaltungen gelten besonders strenge Vorschriften. Museen befinden sich jedoch oft in historischen Gebäuden, die zu einer Zeit errichtet wurden, als über Fluchtwegslängen noch niemand nachdachte …

    Was tun? Die Augen fest verschließen und hoffen, dass alles gut geht? Das ist sicher keine gute Lösung. Vielmehr müssen wir die Ärmel hochkrempeln und die Sicherheitskultur den veränderten Gegebenheiten anpassen. Auch wenn das bedeutet, dass vieles von Grund auf neu überdacht werden muss. Checklisten als Hilfe dazu gibt es unter den Downloads im Mitgliederbereich des Notfallverbund.

  • UMFRAGE DES BRITISH MUSEUMS: KONSERVATORISCHE SICHERHEIT VON MUSEUMSVITRINEN MIT HOLZELEMENTEN

    With the support of the Clothworkers' Foundation, the British Museum is undertaking a research project regarding coatings ("sealants") to reduce off-gassing of organic compounds from wood components of museum showcases which are installed in the same airspace of the objects.

    This survey aims to gather information on the current practice in different institutions.
    It will take approximately 10 minutes to complete the questionnaire. Please be aware that you cannot save the answers, interrupt and continue the survey at a later time.
    Your survey responses will be strictly confidential and data from this research will be reported without linking any information or practice with a specific institution.
    If you have questions at any time about the survey or the procedures, you may contact Giulia Bertolotti

  • KENNZAHLEN ZU WISSENSCHAFTLICHEN SAMMLUNGEN IN DEUTSCHLAND

    Zum Stichtag 08.07.2015 waren im Portal Wissenschaftliche Sammlungen digital 898 Universitätssammlungen an 85 Universitäten registriert.

    Die Koordinierungsstelle für wissenschaftliche Universitätssammlungen in Deutschland veröffentlichte Kennzahlen, die erstmals einen Überblick über die aktuelle infrastrukturelle Situation der universitären Sammlungen in Deutschland.

  • BUCHTIPP: KURATIEREN!

    Hans Ulrich Obrist: Kuratieren! C.H. Beck 2015, 19,95 €

    „Kuratieren“ ist zu einer coolen Parole geworden – der Begriff expandiert vom Metier der Museumsleute in alle Lebensbereiche und erfasst ein Lebensgefühl, in dem nahezu alles zur Kunstform wird. Mit unwiderstehlichem Elan schildert Hans Ulrich Obrist, Guru der Kunstszene und einer der einflussreichsten Kuratoren der Welt, worum es bei seiner Arbeit geht.

  • AUSZEICHNUNG FÜR DAS vorarlberg museum

    Der europäische Museumspreis „European Museum of the Year“-Award geht an das Rijks Museum Amsterdam.
    Das vorarlberg museum gewinnt neben vier anderen Museen den special commmendation price.

    Die Jury lobte „den Mut, vorgefasste Ideen zu hinterfragen“, sowie den “offenen und dekonstruktiven Ansatz in der Erforschung der lokalen und regionalen Identitäten. Seine Leidenschaft und sein Engagement für die zentralen Anliegen machen es zu einem herausragenden Beispiel für Museen seiner Art.“
    Wir gratulieren herzlich!

  • RECHTSPROBLEME IM KULTURBEREICH

    Heimo Konrad (Hg.): Rechtsprobleme im Kulturbetrieb, 2015

    Überblick über aktuelle rechtliche Themen, mit denen Kulturschaffende und Kulturbetriebe konfrontiert sind, herausgegeben von Heimo Konrad. Dabei werden vor allem die Gebiete Verfassungs- und Verwaltungsrecht, Kulturförderungsrecht, Gesellschaftsrecht, Ausgliederungsrecht, Haftungsrecht, Veranstaltungsrecht, Urheberrecht, Universitätsrecht, Kulturgüterschutz, Restitutionsrecht sowie Fragen zum Kunstmarkt behandelt.

  • COPYRIGHTS AND MUSEUM

    NEMO works for copyright being put into balance within the current developments for the museum sector. Many museums feel themselves to be hindered in their practices and projects by copyright.

    To be able to give evidences of the limiting factors of copyright, NEMO has set up a survey amongst the European museums. NEMO asks the European museums to contribute to the survey in order to gain an overview of the most pressing issues in museums facing copyright questions and will help the network build arguments for the political decision-making.

  • BARRIEREFREIHEIT IM KOPF. DIE KUNSTAUSSTELLUNG FÜR EINE INKLUSIVE GESELLSCHAFT

    Die Kunstausstellung BARRIEREFREIHEIT IM KOPF findet vom 5. bis 12. Mai 2015 anlässlich des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung (5. Mai) erstmals in Österreich statt.

    Das Projekt wird vom gemeinnützigen Kunst- u. Kulturverein LIFESPAN in Kooperation mit der Lebenshilfe Österreich organisiert sowie von den Österreichischen Lotterien und über 50 Kooperationspartnern unterstützt.
    Ziel ist eine Sensibilisierung für Inklusionsagenden in Österreich.

    Umfangreiches Rahmenprogramm!

    Stellvertretend für die österreichischen Museen bieten am 6. und 8. Mai folgende Wiener Museen barrierefreie Führungen an:

    # Hofmobiliendepot – Möbel Museum Wien
    # Kunsthistorisches Museum Wien
    # museum moderner kunst Stiftung ludwig wien
    # MUSA Museum Startgalerie Artothek
    # Naturhistorisches Museum Wien
    # Österreichische Galerie Belvedere

  • RÜCKBLICK #MuseumWeek

    Eine Woche lang drehte sich auf twitter alles ums Museum.

    Teilgenommen haben insgesamt 2825 Museen, Galerien und Kultureinrichtungen aus 77 Ländern und über 1.100 Städten über 100 Häuser aus dem deutschsprachigen Bereich waren dabei versendet wurden mehr als 180.000 Tweets.

  • DAS UNIVERSUM IM KLEINEN

    Neuer Katalog: Von einer Entdeckungsreise durch niederösterreichsiche Museen und Sammlungen

    Der Katalog lädt auf eine Entdeckungsreise durch die museale Vielfalt in Niederösterreich ein. In thematischen Schwerpunkten werden die bedeutenden kultur-, natur- und kulturgeschichtlichen Sammlungen vorgestellt und in den Vordergrund gerückt. Hinweise auf die entsprechenden Museen und Ausstellungshäuser geben Auskunft wo derartige Sammlungen besichtigt werden können.
    Ergänzt wird der kurzweilige und informative Text durch wunderschöne Fotografien, gemeinsam ergeben sie ein Buch, das man immer wieder gerne zur Hand nimmt.

  • FILMSTART: NATIONAL GALLERY

    "Eine Sternstunde der Kunstvermittlung!" sagt die TAZ
    Filmstart am 27. Februar!

    Regisseur Frederick Wiseman, vor kurzem in Venedig mit dem GOLDENEN LÖWEN FÜR SEIN LEBENSWERK geehrt, verbrachte 2012 zwölf Wochen in der NATIONAL GALLERY IN LONDON, die eine der berühmtesten Kunstsammlungen der Welt beherbergt und jährlich über 6 Millionen Besucher anzieht. Im klassischen Direct­Cinema­Stil zeigt uns Wiseman, was er als stiller Zeuge im Museum alles beobachtet: Die großen Kunstwerke in monumentalen Großaufnahmen, die Besucher und ihren Blick auf die Bilder, die Führungen, Vorträge, Konzerte, Kuratoren und Kunstvermittler, die Museumsleitung und Marketingspezialisten bei der Arbeit.

  • KULTURFAIRMITTELN

    Ein Praxishandbuch für Personalverantwortliche in der Kulturvermittlung.

    „Das kostet viel zu viel“, ist meist der erste Satz, der fällt, wenn es um die Anstellung von KulturvermittlerInnen geht. Dass es auch anders geht, zeigt das Technische Museum Wien: Hier ist das gesamte Team seit 2010 angestellt. Zu den wichtigsten Hilfsmitteln für das Großprojekt Vertragsumstellung gehören präzise Kalkulationen, exakte Planung und offene Gespräche sowie die zentrale Frage „Wie wollen wir arbeiten?“. Genauer gesagt: „Wie wollen wir zusammenarbeiten?“.
    Transparenz, Entwicklungs- und Karrieremöglichkeiten runden das Anstellungsverhältnis ab. Freude im Zusammenspiel eines großartigen Teams zeichnen den abwechslungsreichen Arbeitsalltag der Kulturvermittlung am Technischen Museum aus.
    Eine Brücke von Organisation und Verwaltung hin zur Kulturvermittlung zu schlagen lohnt sich. Als Abteilung arbeitet man auf einer Augenhöhe zusammen; es gibt Zeit und Raum für Konzepte und Ideen. Das fördert eine unglaubliche Vermittlungsqualität zutage, von der das Kulturinstitut, die Mitarbeiter/innen und die Besucher/innen profitieren. Hier finden Sie viele Anregungen und Praxisbeispiele für die Zusammenarbeit und Organisation im Team.

  • CHILDREN IN MUSEUMS AWARD 2015

    Bewerben für Childen in Museums Award 2015

    Gemeinsam mit Hands On! vergibt die European Museum Academy (EMA) 2015 erneut den CHILDREN IN MUSEUMS AWARD für die beste Ausstellung, das beste Projekt adressiert an Kinder unter 14 Jahren. Bis zum 28. Februar 2015 haben Museen noch die Gelegenheit sich für die Auszeichnung zu bewerben.

  • WENIG NACHHALTIG! STELLUNGNAHME DES MÖ ZUR REDIMENSIONIERUNG DES WELTMUSEUMS WIEN

    Kooperation des Weltmuseums mit Kindermuseum zerschlagen und: Welches Konzept für das Haus der Geschichte?

    Der Museumsbund Österreich als Netzwerkorganisation österreichischer Museen begrüßt konsensuale Lösungen ebenso wie breit geführte öffentliche Diskussionen über kultur- (und museums-)politische Themenstellungen. Wir anerkennen in Zeiten knapper werdender Kulturbudgets Kompromisse als möglichen Weg, jahrelang der Öffentlichkeit entzogene Sammlungen wie jene des Weltmuseums Wien wieder zugänglich zu machen.

    Die Redimensionierung eines bereits erstellten Konzepts ist natürlich eine besondere Herausforderung: Dabei ausgerechnet auf die Kooperation mit dem ZOOM Kindermuseum zu verzichten, ist jedoch wenig nachhaltig. Gegenwärtig wird es auch von entscheidender Bedeutung sein, der Institution Museum das Generieren von Mehrwert für die Gesellschaft zu ermöglichen, um verankert in einer starken lokalen Community weltoffen eine Inklusion aller, die in dieser kulturell-pluralistischen Gemeinschaft leben, zu ermöglichen – zumal in einer brückenbauenden Kulturnation wie Österreich: Während sich die Museumscommunity in ganz Österreich in Ausstellungen, Vermittlungsprojekten und partizipativen Aktivitäten diesem brennenden Themen stellt, ist es ein fatales kulturpolitisches Zeichen, wenn die Vermittlung für junge Besucher/innen in dem auf ein grundsätzliches Verständnis der Welt und ihrer Kulturen aufbauenden Weltmuseum Wien nicht in der geplanten Form umgesetzt wird. Schließlich sind Kinder als eine „ganz wichtige Zielgruppe“ (Steven Engelsman) des Weltmuseums Wien formuliert.

    Gleichzeitig mit der nun erfolgten Redimensionierung wird ein weiteres – jahrzehntelang debattiertes – Projekt auf den Weg gebracht: das „Haus der Geschichte“. Abseits einer Standortdiskussion ist es der österreichischen Museumsszene ein großes Anliegen zu erfahren, welches der zahlreichen, in den letzten Jahren unter großem Kostenaufwand bereits erstellten Konzepte zur Umsetzung gelangen soll und wie dieses als gesamtösterreichisches angedachte Unterfangen ohne entsprechende Sammlungen und Kooperationen mit der österreichischen Museumslandschaft im Kontext der Österreichischen Nationalbibliothek machbar sein wird.

  • KUNSTGESPRÄCH

    Philippe de Montebello & Martin Gayford: Rendez-vous with Art, 2014

    Philippe de Montebello, the longest-serving director of the Metropolitan Museum of Art in its history, and Martin Gayford talked in art galleries or churches or their own homes, and this book is structured around their journeys. But whether they were in the Louvre or the Prado, the Mauritshuis of the Palazzo Pitti, they reveal the pleasures of truly looking.
    De Montebello shares the sense of excitement recorded by Goethe in his autobiography - "akin to the emotion experienced on entering a House of God" - but also reflects on why these secular temples might nevertheless be the "worst possible places to look at art." But in the end both men convey, with subtlety and brilliance, the delights and significance of their subject matter and some of the intense creations of human beings throughout our long history.

  • SCIENCECENTER NETZWERK-BEILAGE

    Zum Nachlesen: Move it! Wissenschaftsvermittlung in Wechselwirkung

    Eine 24-seitige Beilage in der Wiener Zeitung am 6. Dezember 2014 bot einen Überblick über die Palette an Aktivitäten des ScienceCenter-Netzwerks zum Thema Wissenschaftsvermittlung für alle Altersgruppen und Gesellschaftsschichten, mit besonderem Schwerpunkt auf der Ausstellung "Wirkungswechsel", der "Mobilitätswoche" und zum Stichwort Inklusion.

  • SAMMLUNGSRICHTLINIEN

    Universalmuseum Joanneum veröffentlicht Sammlungsrichtlinien.

    Als erstes Museum Österreichs hat das Universalmuseum Joanneum seine Sammlungsrichtlinien schriftlich veröffentlicht und trägt damit einem der wesentlichen Qualitätskriterien nachhaltiger Museumsarbeit Rechnung.

  • KURATOR/INNEN IN DER KRISE

    Die Museums Association, UK startet ein Projekt über "Kunst und Wissenschaft des Kuratierens.

    We all agree that museums need curators, but do we all agree on what it is that curators do? Are they holders of specialist collections knowledge? Cultural programmers? Custodians? Facilitators? Communicators? All of these, or none? Through the Art and Science of Curation project, we are beginning to map the rich and diverse landscape of curation. We are exploring areas of common ground and difference, with the aim of improving and enhancing our understanding of the curator, and to raise awareness of the diversity of the curatorial role.
    We hope this will enable more effective partnerships, and strengthen and stimulate cross-disciplinary working.
    By looking at the role of curation, I hope that it will enable our audiences to better understand what museums are about, and enable us all to advocate more powerfully for the role of museums in the wider cultural and social landscape.
    Liz Hide, Museums Journal, 114/11

  • 21. ÖSTERREICHISCHER MUSEUMSPREIS VERGEBEN

    Die Preisverleihung findet am 3. Dezember 2014, um 19 Uhr, im Webereimuseum in Haslach statt.

    Neben dem mit 20.000 Euro dotierten Hauptpreis für das Webereimuseum im Textilen Zentrum Haslach wird der mit 10.000 Euro dotierte Förderungspreis an den Stollen der Erinnerung in Steyr sowie der mit 5.000 Euro dotierte Würdigungspreis an das Jüdische Museum Wien vergeben Folgende österreichischen Museen erhalten aufgrund ihrer besonderen Verdienste in der jeweiligen Sparte eine Anerkennungsurkunde:

    • GrazMuseum (Steiermark) im Bereich Sammlung, für die einfühlsame Verbindung von Sammlungsobjekten und vielfältigen Vermittlungselementen
    • Porzellanmuseum im Augarten (Wien) im Bereich Vermittlung, für die hervorragende Vermittlungsarbeit am autochthonen Ort der Produktion
    • Wilhelmsburger Geschirr-Museum (Niederösterreich) im Bereich Bewahrung, für das vorbildliche Engagement zum Erhalt regionalen Kulturgutes

  • PRAXIS DES SAMMELNS

    Eva Blimlinger, Heinz Schödl (Hg.): Die Praxis des Sammelns. Böhlau 2014

    Band 5 der „Schriftenreihe für Provenienzforschung“ setzt sich in einer Reihe von Texten mit Sammlungen auseinander, die erst aufgrund der Provenienzforschung wiederum ins Bewusstsein der Öffentlichkeit treten können. Waren sie, und natürlich auch die SammlerInnen selbst, einst ein wesentlicher Teil des kulturellen Ambiente Wiens, verschwanden sie in Folge der Ereignisse nach dem März 1938 aus dem öffentlichen Bewusstsein. Seit 1998 arbeitet die Provenienzforschung nicht nur an der Zuordnung der Eigentumsgeschichte von Einzelwerken sondern auch am Wiederentdecken dieser Kontexte und Zusammenhänge. Band 5 soll also einige dieser einstmals so bekannten Sammlungen und ihre Stifter wiederum ins Gedächtnis zurückrufen. Des Weiteren sind im Band Essays zur Gründung öffentlicher Sammlungen bzw. zur Provenienzforschung in diesen enthalten.

  • FÄLSCHUNGEN VON MAX WEILER-WERKEN IM UMLAUF

    Zunehmendes Auftauchen von Fälschungen von Werken Max Weilers

    Im Handel tauchen oft mit Expertisen belegte Fälschungen von Max Weilers Probierblättern auf. Nähere Informationen können unter info@museumsbund.at angefordert werden.

  • IN SEARCH OF A LOST AVANT-GARDE

    Matti Bunzl: In Search of a Lost Avant-Garde: An Anthropologist Investigates the Contemporary Art Museum. Chicago 2014

    In 2008, anthropologist Matti Bunzl was given rare access to observe the curatorial department of Chicago's Museum of Contemporary Art. For five months, he sat with the institution's staff, witnessing firsthand what truly goes on behind the scenes at a contemporary art museum. From fund-raising and owner loans to museum-artist relations to the immense effort involved in safely shipping sixty works from twenty-seven lenders in fourteen cities and five countries, Bunzl's In Search of a Lost Avant-Garde illustrates the inner workings of one of Chicago's premier cultural institutions. Bunzl's ethnography is designed to show how a commitment to the avant-garde can come into conflict with an imperative for growth, leading to the abandonment of the new and difficult in favor of the entertaining and profitable. Jeff Koons, whose massive retrospective debuted during Bunzl's research, occupies a central place in his book and exposes the anxieties caused by such seemingly pornographic work as the infamous Made in Heaven series. Featuring cameos by other leading artists, including Liam Gillick, Jenny Holzer, Karen Kilimnik, and Tino Sehgal, the drama Bunzl narrates is palpable and entertaining and sheds an altogether new light on the contemporary art boom.

  • ZENTRALISIERUNG VON UNIVERSITÄTSSAMMLUNGEN

    Basierend auf den Ergebnissen des Workshops zur „Zentralisierung von Universitätssammlungen“ im Rahmen der 5. Sammlungstagung 2013 in Halle haben Frank D. Steinheimer und Udo Andraschke vorliegendes Positionspapier erstellt.

    Darin werden zunächst unterschiedliche Formen von Zentralisierung mit Beispielen aus dem deutschsprachigen Raum beschrieben, bevor Empfehlungen zur Einrichtung einer Zentralen Kustodie gegeben werden.

  • ICOM SCHWEIZ: ETHIK-KIT

    ICOM Schweiz stellt mit dem Ethik-Kit den Museumsfachleuten Instrumente zur Verfügung, um über das Thema Ethik im Museumsalltag nachzudenken und dieses zu vertiefen.

    Um das Verständnis und die Anwendung der ethischen Richtlinien zu erleichtern, eignet sich nichts besser, als diese mit praxisnahen Beispielen aus dem Museumsalltag in Verbindung zu bringen. Der Kit, bestehend aus einer PowerPoint-Präsentation (mit realen und fiktiven Fallbeispielen samt Notizen und Erklärungen) und den Ethischen Richtlinien von ICOM, bildet die Grundlage für Teamsitzungen sowie Workshops und eignet sich auch zum Selbststudium.

  • CURATOR JOURNAL SUCHT BLOGGER

    Reactions to Curator: The Museum Journal articles take precedence over other topics.

    Blog posts should provide a forum for exploration and debate of the latest issues, practices, and policies in museum administration, research, exhibition development, visitor studies, conservation, education, collections management, and other subjects of current concern to the community.
    Posts cannot be blatantly promotional. Links to your website or blog should be included in the bio at the end of the post. Links pointing to relevant content on a blog from the body of the post are acceptable, but shouldn’t be promotional in nature.
    In writing for the blog keep in mind that readers are museum professionals, but not necessarily in your discipline. Please define technical terms, avoid technical jargon, and focus on communicating your perspective and/or research.

  • EXPERIMENTIERFELD MUSEOLOGIE

    Susan Kamel, Christine Gerbich (Hg) Experimentierfeld Museum. Internationale Perspektiven auf Museum, Islam und Inklusion

    Welche Rolle spielen Museen, die Objekte aus islamisch geprägten Regionen beherbergen, in einer sich diversifizierenden Gesellschaft? Wie könnten neue Formen des Sammelns, Forschens und Vermittelns aussehen? Vor welchen Herausforderungen steht eine Kooperation mit den so genannten Source Communities?
    Dieser Band berichtet von einem Berliner Forschungs- und Ausstellungsprojekt und lässt zahlreiche renommierte Wegbegleiter/-innen zu Wort kommen, um die Repräsentation muslimischer Traditionen an einem wichtigen Ort gesellschaftlicher Selbstvergewisserung – dem Museum – zu hinterfragen, zu erforschen und zu verändern. Die Beiträge suchen nicht nur nach neuen Zugängen, sondern auch nach anderen Inhalten, die den Forderungen der kritischen Museologie nach Repräsentation, Teilhabe und sozialer Inklusion Rechnung tragen können.
    Mit Beiträgen u.a. von Sharon Macdonald und Paul Basu, Richard Sandell und Eithne Nightingale, Carmen Mörsch, Mirjam Shatanawi, Bénédicte Savoy und Andrea Meyer.

  • DAS FRANZ FERDINAND PRINZIP

    Anita Hohenberg, Igor Friedrich Petković, Thomas Jorda, Lois Lammerhuber, Michael Prock, Norbert Winding Das Franz Ferdinand Prinzip. Warum der Erste Weltkrieg wirklich begann!

    Das wohl ungewöhnlichste Buch zum Gedenkjahr Erster Weltkrieg erzählt die Geschichte des Thronfolgers Franz Ferdinand und dessen Leidenschaft für die Jagd, vom Mythos der Weißen Gams und den fatalen Schüssen im Salzburger Blühnbachtal, die den Ersten Weltkrieg heraufbeschworen.

  • UNDERSTANDING THE VALUE AND IMPACTS OF CULTURAL EXPERIENCES

    Arts Council England (Hg) Understanding the value and impacts of cultural experiences

    This review helps us understand how others have asked or considered the question ‘what value do personal experiences of art and culture have for people?’ in the past, and to contribute towards our knowledge in this area. The focus for the report was on academically-robust research and influential policy papers from the past twenty years. It provides a good overview of the commonly known frameworks and methodological approaches that have been used to investigate how individuals are affected by their experience of arts and culture. It also addresses value and quality from an organisational perspective: what do organisations that engage people in impactful experiences look like? How can the ‘quality’ of cultural organisations as a whole be assessed?

  • FESTSCHRIFT ZU WILFRIED SEIPELS 70er

    Christian Hölzl, Franz Pichorner (Hg.) Brauchen wir Museen? Vom Aufbruch einer Institution

    Das Museum ist seit jeher der Ort, wo das kollektive Gedächtnis einer Gesellschaft gebündelt aufbewahrt, wissenschaftlich erforscht und schließlich für die Nutzung durch die Allgemeinheit zur Verfügung gehalten wird. Das Museum ist nicht Selbstzweck für eine ausgewählte Gruppe privilegierter Personen, sondern umfassender gesellschaftspolitischer Auftrag. Vor dem Hintergrund einer wirtschaftsorientierten Erlebnisindustrie und ihrer Konkurrenzen haben sich die Museen heute radikal und fundamental neu zu positionieren. Die Institution "Museum" zu öffnen und möglichst breite Besucherschichten anzusprechen, ist heute das erklärte Ziel vieler Meuseumsverantwortlicher. Museen sind nicht mehr nur Erinnerungsorte, sondern vielmehr Lernorte für die Gesellschaft und entfalten ihre Sinnhaftigkeit letzlich erst durch ihre permanente Einbindung in einen allgemeinen gesellschafltichen Diskurs.
    Visionäre Museumsleiter großer europäischer Häuser - vom Kunsthistorischen Museum, der Albertina, dem MAK und dem Belvedere bis zu internationalen Institutionen in Berlin, Frankfurt, Amsterdam, Zürich und Budapest diskutieren in diesem Buch den Paradigmenwechsel der Museen in den letzten Jahrzehnten und geben Einblick, wie der Museumsbetrieb der Zukunft aussehen wird.

    Mit Beiträgen von László Baám, Christoph Becker, Erhard Busek, Max Hollein, Agnes Husslein-Arco, Peter Noever, Klaus Albrecht Schröder, Miguel Zugaza Miranda u.a.

  • LESETIPP: MUSEUMS IN THE DIGITAL AGE

    Museums in the Digital Age. Museums and the Development of Active Citizenship. Tagungspublikation der NEMO Konferenz in Bukarest, 2013.

    Mit Artikeln von Luca Bergamo, Kelly Donahue, Paul Klimpel, Kimmo Levä, Massimo Negri, Julia Pagel, Enrica Pagella, Nick Poole, Volker Rodekamp, Margherita Sani, Charlotte Sexton, Dimitrios Tsolis, Harry Verwayen, Jorge Wagensberg, Siebe Weide und Henrik Zipsane.

  • ZUR ZUKUNFT DES KUNSTHAUS GRAZ

    Stellungnahme des Museumsbunds Österreich zur Debatte um die Zukunft des Kunsthaus Graz

    Wir freuen uns immer, wenn Kultur- und Museumsarbeit öffentlich diskutiert wird oder gar politische Debatten auslöst – das Museum und seine verwandten musealen Institutionen, wie es das Kunsthaus Graz ist, sollen Orte für Diskurse und kritische Öffentlichkeit sein.
    Allerdings bedeutet „kritische Öffentlichkeit“ auch, das vielleicht Unbequeme, das sich bisweilen nicht auf den ersten Blick als massentauglich erweist, anzusprechen, aufzuzeigen und auszustellen. Eine Umsetzung dieses Anspruches bedeutet, sich in einem internationalen Umfeld zu bewegen, die Freiheit der Wahl und der Kunst nutzen zu können, um nicht in eine regionale oder lokale Beliebigkeit abzugleiten. Was beliebt ist, ist nicht immer im Brennpunkt aktueller Diskussionen und ist dem erwünschten und anzustrebenden Diskurs nicht immer im ausreichenden Maße förderlich.
    Und so schwer es fällt, auf Hard Facts wie Besucher/innenzahlen zu verzichten, ist die Qualität einer Ausstellung(sarbeit) nicht ausschließlich an dieser Zahl festzumachen. Die Programmierung einer international anerkannten Institution, wie es das Kunsthaus Graz ist, „alle ein bis zwei Jahre auszuschreiben“, wie es die Grazer Stadtpolitik fordert, widerspricht diesem Ansinnen deutlich. Diese Absicht lässt wenig Kenntnis über die Strukturen des internationalen Ausstellungsbetriebes vermuten, denn ein professionell geführtes Haus dieses Formats verlangt Erfahrung, strategische Planungen und tragfähige Beziehungen zu den maßgeblichen Kunstschaffenden und Kunstsammlungen, ohne deren Vertrauen Ausstellungen jenen Ranges, wie es das Team des Universalmuseums Joanneum seit über 10 Jahren realisiert, undenkbar wären.
    Es ist bedauerlich, wenn es der Grazer Stadtpolitik nicht bewusst zu sein scheint, dass die steirische Landeshauptstadt mit dem Kunsthaus Graz über eine der wenigen österreichischen Kulturinstitutionen verfügt, deren Arbeit über die Landesgrenzen hinaus mit großem Interesse verfolgt werden. Die jüngst publizierten Pläne sind im günstigsten Fall kontraproduktiv, im schlimmsten Fall droht mit deren Realisierung der Verlust eines renommierten österreichischen Präsentationsortes für Gegenwartskunst.

    Peter Assmann, Vizepräsident

  • BUCHTIPP: DIE MUSEALISIERUNG DER GEGENWART

    Sophie Elpers, Anna Palm (Hg.): Die Musealisierung der Gegenwart. Von Grenzen und Chancen des Sammelns in kulturhistorischen Museen

    Kulturhistorische Museen sind im 21. Jahrhundert mehr denn je gefordert, die Besucherinnen und Besucher in ihrem unmittelbaren Jetzt abzuholen und gesellschaftliche Prozesse und Probleme aufzugreifen. Was bedeutet dies für das museale Sammeln?

  • REVUE museums.ch n° 8 ERSCHIENEN

    Die achte Ausgabe von der Revue museums.ch widmet sich unter dem Titel Teilhaben schwerpunktmässig den Fragen, wie das Publikum am Museum aktiv beteiligt werden kann.

    Die Palette reicht von der Involvierung des Publikums bei der Konzeption und Umsetzung einer Ausstellung über Vermittlungsprojekte bis zur Mitarbeit der ansässigen Talbevölkerung in zwei Tessiner Regionalmuseen. Freiwilligenarbeit ist ebenfalls eine wichtige Form des Teilhabens, sowohl im ehrenamtlichen Engagement im "Heimatmuseum" wie auch im Unterstützungsverein eines Museums.
    Zwei Beiträge weiten den Blick ins Ausland, auf das "public Engagement" in Grossbritannien und in New York.

  • NACHLESE ZUM ÖSTERREICHISCHEN MUSEUMSTAG 2013

    Der Österreichische Museumstag fand heuer erstmals in Südtirol statt. Museumsfachleute aus Österreich und den angrenzenden Ländern trafen sich am 19. und 20. September an der Freien Universität Bozen zur Diskussion und zum fachlichen Austausch.

    In Vorträgen und Diskussionen beschäftigten sich die Fachleute mit grenzüberschreitenden Museumsprojekten und diskutierten über den Beitrag, den Museen zur Überwindung von politischen und sozialen Grenzen leisten können. „Museen sind Identitätsagenturen. Sie definieren Eigenes und stellen es im Vergleich mit anderem dar“, betonte Wolfgang Muchitsch, der Präsident des Österreichischen Museumsbundes. Besonders deutlich zeigt sich dies an Projektbeispielen aus den Ländern, die im Schnittpunkt mehrerer Kulturen stehen. So wurde am Museumstag eine Reihe von EU-Projekten aus Österreich vorgestellt, die in Kooperation mit Museen aus der Tschechei, Slowenien, Deutschland, der Schweiz und Südtirol entstanden sind. Daneben präsentierte auch das Gastgeberland Südtirol seine musealen Aktivitäten.

  • MUSEUMSREGISTRIERUNG IN ÖSTERREICH GESTARTET

    Was ist ein Museum und wie viele gibt es?

    Der Begriff „Museum“ ist in Österreich rechtlich nicht geschützt. Jede Institution darf sich als Museum bezeichnen, auch wenn sie sich nicht nach den Ethischen Richtlinien von ICOM – International Council of Museums (Fassung 2010) richtet.
    Es ist der Wunsch der nationalen wie der regionalen Museumsverbände, einen Überblick über die österreichische Museumslandschaft zu gewinnen.

    Um dieses Projekt zu verwirklichen, haben Vertreter/innen der in den Bundesländern für Museen zuständigen Stellen und Einrichtungen gemeinsam mit ICOM Österreich, dem Museumsbund Österreich und der Jury des Österreichischen Museumsgütesiegels anhand der ICOM-Definition von Museum 18 einfache Fragen ausgearbeitet, deren Beantwortung mit Ja oder Nein den Schluss zulässt, ob es sich bei der jeweiligen Institution um ein Museum handelt, das sich den Ethischen Richtlinien für Museen verpflichtet fühlt. Neben zwingend notwendigen Kriterien, wie das Vorhandensein einer Sammlung und eines Bestandsverzeichnisses, die öffentliche Zugänglichkeit sowie die Gemeinnützigkeit der Institution und deren geklärte Rechtsträgerschaft, gibt es andere Kriterien, deren negative Beantwortung nicht automatisch zum Ausschluss vom Registrierungsverfahren führt, sondern vielmehr einen Auftrag für die Projektverantwortlichen darstellt, die Servicequalität kontinuierlich weiter zu verbessern sowie die Themen der Aus- und Weiterbildung bedarfsorientierter zu entwickeln und gestalten.

    Eine Einladung zur Online-Registrierung geht den Institutionen durch die in den Bundesländern für Museen zuständigen Stellen und Einrichtungen zu.

    Der Museumsbund Österreich und Ihre Ansprechpartner/innen in den Bundesländern informieren Sie gerne.

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  • FILME ZUR HANDWERKLICHEN PRODUKTION ABZUGEBEN

    Das Museum für Geschichte am Universalmuseum Joanneum hat im Rahmen der Ausstellung „Die Produktion der Dinge“ eine Reihe von Filmen produzieren lassen, die sie gern allen, die dafür Bedarf haben für eigene Ausstellungen, Vermittlungsprojekte u. ä. frei zur Verfügung stellen.

    Kontakt
    Museum für Geschichte, geschichte@museum-joanneum.at

  • NEUE EMPFEHLUNGEN FÜR UNI-SAMMLUNGEN

    Die Koordinierungsstelle für wissenschaftliche Universitätssammlungen in Deutschland hat eine neue „Empfehlung zum Umgang mit wissenschaftlichen Sammlungen an Universitäten“ herausgegeben und möchte damit zu einer Verbesserung der Situation wissenschaftlicher Sammlungen beitragen.

    Die hier vorgelegten Empfehlungen stellen die Sammlungen und ihre Objekte ins Zentrum, unter dem Aspekt sowohl ihrer sachgerechten Förderung durch wie ihrer spezifischen Leistungen für die Universität. Neben der Rolle der Sammlungen in Forschung, Lehre und allgemeiner Bildung ist dabei auch ihr Beitrag zum Selbstverständnis und zum Erscheinungsbild der Universität hervorzuheben. Die Empfehlungen beziehen sich auf die an jeder Universität zu lösenden Aufgaben und auf die Hilfestellung, die aus koordinierter Kooperation gewonnen werden kann. Sie bieten konkrete Hinweise, wie in gemeinsamer Anstrengung die wissenschaftlichen Universitätssammlungen zu einem fruchtbaren und konkurrenzfähigen Bestandteil ihrer Universitäten und des Kulturlebens insgesamt werden können.

  • LESETIPP: MUSEUM UND TOURISMUS

    Museum und Tourismus. Ein Handbuch zur Nutzung touristischer Potenziale, hg. v. Herta Neiß und Klaus Landa, Böhlau 2017, 35 €

    Welche Möglichkeiten sich in der Zusammenarbeit zwischen Museumfachleuten und Touristikern anbieten, um attraktive kulturtouristische Angebote zu schaffen, zeigt das Handbuch auf. Es umfasst dabei Fachbeiträge aus dem Bereich Marketing, PR und Besucherforschung genauso wie aus dem Museumswesen. Best-practice-Beispiele aus der österreichischen Museumslandschaft veranschaulichen den Weg der praktischen Umsetzung einer gelungenen Kooperation zwischen touristischen und musealen Einrichtungen.

  • MUVS FOTOWETTBEWERB

    Das MUVS – Museum für Verhütung für Schwangerschaftsabbruch schreibt einen Fotowettbewerb zum Thema Schwangerschaftsabbruch aus.

    Das Thema Schwangerschaftsabbruch ist immer noch ein Tabu: Es regt auf, es polarisiert, stigmatisiert, es kriminalisiert Frauen. In der Medienberichterstattung kommt eine einseitig geprägte Bildsprache zum Einsatz – aus einem einfachen Grund: Zu diesem Bereich der Lebensrealität gibt es wenig brauchbares Fotomaterial. Das MUVS Wien sucht daher Fotos, die die Lebenssituation der ungewollt schwangeren Frau (bzw. des Paares) in realistischer Weise darstellen. Interessierte sind eingeladen, sich auf kreative Weise mit dem schwierigen Thema ungewollte Schwangerschaft bzw. Schwangerschaftsabbruch auseinander zu setzen. Im gesellschaftspolitischen Sinn wird damit ein weiterer Beitrag zum sachlichen Diskurs und zur Entstigmatisierung von Abtreibung erfolgen.

  • PUBLIKATION: GENDER TECHNIK MUSEUM

    Strategien für eine geschlechtergerechte Museumspraxis
    Hg. von Daniela Döring und Hannah Fitsch, Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung, TU Berlin 2016

    Die Publikation versammelt die Ergebnisse des vom Bundesministeriums für Bildung und Forschung geförderten Vorhabens „GENDER TECHNIK MUSEUM. Strategien für eine geschlechtergerechte Museumspraxis“. In der Einleitung des Bandes werden der Forschungsstand und die Debatten in der Museumslandschaft skizziert, an die das Projekt anknüpft. Vorgestellt werden die einzelnen Maßnahmen des Vorhabens sowie die im Band veröffentlichten Beiträge der Auftaktkonferenz. Über die Bestandsaufnahme in Technikmuseen hinaus, eröffnen die Aufsätze interdisziplinäre Perspektiven auf eine reflexive und gendergerechte Museumspraxis.

  • NEU: TEILHABEORIENTIERTE KULTURVERMITTLUNG

    Birgit Mandel (Hg.) Teilhabeorientierte Kulturvermittlung. Diskurse und Konzepte für eine Neuausrichtung des öffentlich geförderten Kulturlebens, transcript 2016, 27,99 €.

    Dieser Band liefert einen Überblick der empirischen Erkenntnisse zur Kulturnutzung und zu kulturellen Interessen unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen sowie Ergebnisse zu den Wirkungen und Grenzen von Audience Development, zu neuen Kulturvermittlungs-ansätzen sowie zu Strategien der kulturellen Neuausrichtung einer Stadt oder Region durch kulturelles Community Building.

  • viennacontemporary

    Krönung des Kulturherbstes – 22. bis 25. September 2016 in der Marx Halle

    Nach dem großartigen Erfolg der ersten Ausgabe der viennacontemporary im spektakulären Ambiente der Marx Halle, versammelt die größte und bedeutendste Kunstmesse der Region vom 22. bis 25. September 2016 auch dieses Jahr mehr als 100 österreichische, osteuropäische und internationale Galerien und präsentiert junge und etablierte zeitgenössische Kunst. Mit den diesjährigen Sonderpräsentationen – Solo Expanded, ZONE1, Nordic Highlights und Focus: Ex-Yugoslavia and Albania – und vielversprechenden Begleitveranstaltungen – Film- und Videokunst im Rahmen von Cinema sowie Gesprächen und Podiumsdiskussionen im Rahmen von Keys to Contemporary Art, dem Collectors Forum, dem Young Collectors Talk – und einem Vermittlungsprogramm für alle Altersstufen, das in Kooperation mit Wiener Kunstinstitutionen einen unkomplizierten und lustvollen Zugang zu zeitgenössischer Kunst ermöglicht, verspricht die viennacontemporary die Krönung des Kulturherbsts 2016 zu werden. viennacontemporary in der Marx Halle ist die größte und bedeutendste Kunstmesse der Region mit dem umfangreichsten Angebot von zeitgenössischer Kunst aus Österreich und der weltweit höchsten Anzahl an vertretenen osteuropäischen Galerien.

  • MUSEUM. GESELLSCHAFT. ZUKUNFT

    Der Wandel zu einer nachhaltigen Gesellschaft bedingt auch neue Denk- und Handelsweisen. Museen können in diesem Prozess eine Schlüsselrolle spielen, um eine nachhaltige Entwicklung zu fördern und gleichzeitig als Laboratorien für "Best Practice" Beispiele zu dienen.

    Die Tagungspublikation des ICOM-Seminars MUSEUM. GESELLSCHAFT. ZUKUNFT ist erschienen: Beiträge von Maurice Davies, Christian Köberl, Johanna Leissner, Constanze Fuhrmann, Kathrin Auer und Michael C. Niki Knopp.

  • ALLE SÜDTIROLER MUSEEN AUF EINEN BLICK

    82 Museen, 60 Sammlungen und Ausstellungsort – eine Broschüre zeigt die insgesamt 142 Museen und museumsähnliche Institutionen Südtirols, davon allein 18 in Bozen.

    Die Broschüre wurde von der Landesabteilung Museen herausgegeben und informiert in drei Sprachen (deutsch, italienisch, englisch) über Ausstellungs- und Sammlungsschwerpunkte, Öffnungszeiten, Kontakte und Erreichbarkeit der einzelnen Einrichtungen (Stand April 2016). Zudem gibt sie Auskunft über die Service-Angebote, wie barrierefreie Zugänge, Angebote für Schulklassen, Museumsshops, Parkmöglichkeit und gastronomisches Angebot.

  • SALZBURGER MUSEUMSWOCHENENDE

    Aus Anlass des Internationalen Museumstages mit dem Motto „Museen in der Kulturlandschaft“ stehen am 21./22. Mai die Türen von über 40 Museen in Stadt und Land Salzburg offen.

    Am Samstag präsentieren die Museen der Stadt ihre Kunst- und Kulturschätze mit besonderen Schwerpunktführungen und Workshops; am Sonntag bieten 33 Regionalmuseen Einblick in ihre Kostbarkeiten – bei freiem Eintritt!

  • LESETIPP: DAS MUSEUM FÜR ALLE. IMPERATIV ODER ILLUSION

    Publikation der Bodenseekonferenz 2015.

    Sollen sich Museen an ein präzises Zielpublikum richten oder möglichst vielen etwas bieten wollen? Warum soll die Institution Museum überhaupt auf etwas anderes als ihr tendenziell bildungselitäres Kerngeschäft setzen? Zugänglichkeit hat viele Facetten!

  • NEUE PUBLIKATION: CONNECTING AUDIENCES

    NEMO publication: Revisiting the Educational Value of Museums

    Wer nicht bei der jährlichen NEMO Konferenz 2015 in Pilsen mit dabei sein konnte, kann jetzt die wichtigsten Beiträge in der Publikation „Revistiting the Educational Value Museums“ nachlesen.
    Übrigens die nächste NEMO-Konferenz findet von 10. bis 12. November 2016 in Karlsruhe statt.

  • ICOM ÖSTERREICH: SCHOLARSHIP

    Zur Förderung der Teilnahme von ICOM Österreich-Mitgliedern an ICOM International Committee Meetings

    Die internationale Vernetzung ist ICOM Österreich ein großes Anliegen. Dieses Scholarship soll es engagierten Museumsleuten ermöglichen, an einer der vielen internationalen Fachtagungen von ICOM teilzunehmen. Diese liefern wertvolle Einblicke auf dem letzten Stand der internationalen Forschungen im Museumsbereich – doch leider ist eine Teilnahme aufgrund der hohen Reisekosten zu weit entfernten Tagungsorten oft nicht möglich. Hier wollen wir eine neue Förderung schaffen, um einerseits die Teilnahme zu ermöglichen und anderseits das erworbene Wissen der österreichischen Museumscommunity zugänglich zu machen.

    Das Scholarship unterstützt die Teilnehmer/innen bei Flug- und Aufenthaltskosten sowie Teilnahmegebühren in Zusammenhang mit der Teilnahme an einer Konferenz der ICOM International Committees mit einem festgelegten Betrag von maximal 1.200 €. Jährlich können maximal vier Scholars gefördert werden.

  • LESETIPP: PUBLIKUMSMAGNET SONDERAUSSTELLUNG

    Nora Wegner: Publikumsmagnet Sonderausstellung – Stiefkind Dauerausstellung? Erfolgsfaktoren einer zielgruppenorientierten Museumsarbeit, transcript 2015

    Während Sonderausstellungen Publikumsmagnete für Museen sind, drohen ihre existenziellen Dauerausstellungen an Bedeutung zu verlieren. Was aber macht Sonderausstellungen so attraktiv? Und was unterscheidet das Publikum der Sonder- von dem der Dauerausstellungen?

  • GUTER VORSATZ: MUSEUM IST KULTURELLE VIELFALT – AUDIOGUIDE SPECIAL FÜR MITGLIEDER

    Mitglieder, die bis zum 14. Februar 2016 bei Hearonymus einen Audioguide beauftragen, erhalten 10 % Preisnachlass auf den Gesamtpreis sowie 100 Stück kostenlose Kopfhörer pro beauftragter Sprache.

    Diese Aktion gilt unabhängig davon, ob der Guide neu erstellt wird, oder ob ein bereits vorhandener Audioguide auf Hearonymus übernommen werden soll.
    Für weitere Informationen und Fragen wenden Sie sich bitte direkt an das Team von Hearonymus unter info@hearonymus.at.
    Mitgliedsnummer nicht vergessen!

  • NEUES BLOG "SAMMELN. DER KOSMOS WISSENSCHAFTLICHER OBJEKTE"

    Die Koordinierungsstelle für universitäre Sammlungen zeigt in einem neuen Blog die vielfältigen Bestände, die von der Ägyptologie bis zur Zoologie.

    Mit dem Blog „Sammeln. Der Kosmos wissenschaftlicher Objekte” möchte die Koordinierungsstelle für universitäre Sammlungen vielversprechende Praxisprojekte vorstellen und Perspektiven erörtern und einen neuen Blick auf die Sammlungen und ihre Objekte unternehmen sowie möglichst viele unterschiedliche Herangehensweisen und damit verbundene Fragestellungen diskutieren.

  • BUCHTIPP: KOOPERATION ZWISCHEN MUSEEN

    Julia Hilgers-Sekowsky: Kooperationen zwischen Museen Hemmnisse in der Zusammenarbeit und ihre Überwindung. transkript 2015

    Die aktive Ausrichtung auf kooperative, zwischenbetriebliche Beziehungen nimmt eine wichtige Rolle in der strategischen Arbeit von Kulturbetrieben, insbesondere von Museen, ein. Für eine erfolgreiche zwischenbetriebliche Zusammenarbeit unter Beachtung aktueller kulturpolitischer, demographischer und besucherbezogener Entwicklungen müssen jedoch häufig zunächst Barrieren zwischen den Partnern überwunden werden. Julia Hilgers-Sekowsky zeigt, wie die Identifikation von Kooperationshemmnissen gelingen und das gewonnene Wissen zur aktiven Gestaltung von horizontalen Kooperationen genutzt werden kann.

  • NEUES MAGAZIN: MUSEeN

    PLOT gibt der Sparte Museumsgestaltung einen neuen Raum: MUSEeN – das neue Magazin für Ausstellungsmacher.

    Als Grenzgänger zwischen den Disziplinen setzt sich MUSEeN mit Fragen musealer Konzeption und Rezeption ebenso auseinander wie mit den Fragen nach ihrer gestalterischen Übersetzung.
    In der ersten Ausgabe steht die Frage „Wie wohnt die Weltkultur?“ im Mittelpunkt. Denn aktuell erlebt die europäische Museumslandschaft eine Renaissance von Museen, die sich den außereuropäischen Kulturen ver­schrieben haben.

  • EINTRITTSKARTEN ZU VERLOSEN: viennacontemporary

    Wir verlosen 5 mal 2 Eintrittskarten!
    First come, first serve. Email an info@museumsbund.at bis 4. September mit dem Betreff viennacontemporary.

    Vom 24. bis 27. September 2015 steht Wien ganz im Zeichen der internationalen Kunstmesse viennacontemporary. Rund 100 Galerien und rund 1.000 KünstlerInnen bieten spannende Einblicke in die unterschiedlichsten Kunstszenen. Mit einem Fokus auf Galerien aus Osteuropa, der starken Präsenz der Wiener Galerienszene und einem inhaltlich dichten generationsübergreifenden Rahmenprogramm ist die viennacontemporary ein Highlight im internationalen Messekalender.

  • BUCHTIPP: KULTURFAIRMITTELN

    Wencke Maderbacher: Kulturfairmitteln. Technisches Museum Wien 2015.

    Spricht man von Kulturvermittlung, so hat man sofort interessante Führungen und spannende Workshops im Kopf. Doch wer arbeitet hier an der Schnittstelle zwischen Institution und Publikum? Unter welchen Arbeitsbedingungen finden diese Vermittlungen statt? Und warum ist gerade der Berufszweig Kulturvermittlung von Angestelltendienstverhältnissen großteils ausgenommen?

    In dieser Publikation finden Sie zahlreiche Anregungen und Praxisbeispiele für die Zusammenarbeit und Organisation in Ihrem Team.

  • BUCHTIPP: MUSEEN VERSTEHEN

    Heike Gfrereis, Thomas Thiemeyer & Bernhard Tschofen: Museen verstehen. Begriffe der Theorie und Praxis. Wallstein 2015, 16,40 €

    Sieben zentrale Begriffe - von Archiv bis Wissen - werden in ihrem Bezug auf das Museumswesen detailliert betrachtet.
    So sehr man über die Funktionen und Eigenheiten des Museums und seiner Ausstellungen auch nachgedacht hat - die Begriffe, in denen das geschehen ist, sind bis heute nebulös und von vielen unausgesprochenen Vorannahmen bestimmt.

    Aus dem Inhalt

    • Heike Gfrereis Archiv
    • Anke te Heesen Exponat
    • Thomas Thiemeyer Inszenierung
    • Stephan Schwan Lernen
    • Helmut Lethen Präsenz
    • Joachim Baur: Repräsentation

  • FREIWILLIGENMESSE

    Museumsmanagement NÖ erstmals auf Freiwilligenmesse, 5./6. September, Wien

    Interessierte bekommen bei unserem Stand Informationen über die vielfältigen Arbeitsfelder in Museen und wie spannend und erfüllend die Arbeit in und um ein Museum sein kann. Man trägt dabei nicht nur zur Erhaltung, Bewahrung und Erforschung von Kulturgütern bei, sondern auch zur Identitätsbildung, Bewusstseinsbildung und der Verankerung im Ort bei. Außerdem gibt es viele Möglichkeiten sich neue Kenntnisse anzueignen und sein Wissen zu erweitern. Neben sozialen Kompetenzen können auch fachspezifische Kenntnisse erworben werden.

  • BALLHAUSEN: SIGNATUREN DER ERINNERUNG

    Thomas Ballhausen: Signaturen der Erinnerung. Edition Atelier 2015, 19,95 €

    Archive sind Schatzkammern der Kultur: Längst fordern Archive mehr als bloßes Sammeln und passives Reagieren. Thomas Ballhausen zeichnet die notwendigen Veränderungen zum aktiven Eingreifen, Fragen und Forschen nach. Anhand zahlreicher Beispiele aus der Film- und Mediengeschichte spürt er dem Verstehen von Quellen nach und zeigt, wie wesentlich „die Arbeit am Archiv“ für ein umfassendes Verständnis von Kultur ist.

  • DIE AUSSTELLUNG VERHANDELN

    Luise Reitstätter: Die Ausstellung verhandeln. Von Interaktionen im musealen Raum. Transkript 2014

    Ausstellungen sind sozial umkämpfte Räume. Hier wird verhandelt, wer spricht und wer gehört wird. (Un-)Bewusste Intentionen der Ausstellungsmacher/innen treffen räumlich vermittelt auf vermeintliche Deutungen der Besucher/innen. Doch was passiert in diesem Setting tatsächlich? Bislang betrachtete die Forschung kunsthistorische Inszenierungs-analysen & empirische Besucher/innenforschung vorwiegend getrennt. Die Frage nach dem Verhältnis von Menschen und Dingen im Raum wurde vergleichsweise selten gestellt. Mittels umfassender Feldforschungen sowie raum- und handlungstheoretischer Bezüge liefert Luise Reitstätter Antworten und veranschaulicht ortsspezifische Eigenlogiken des Sozialraums Ausstellung.

  • LESESTOFF AUS DEM NEMO-NETZWERK

    NEMO hat seine Leseecke um einige Publikationen erweitert.

  • ZUM NACHHÖREN ...

    ... einige spannende Konferenzen!

    Does the Museum Just Preserve the Museum?
    Spannende Diskussionen um Aufgaben und Zukunft der Institution Museum.

    Jasper Sharp im Gespräch mit Philipp de Montebello
    Gesprächsreihe des Kunsthistorischen Museums Wien zu moderner und zeitgenössischer Kunst

    Kuratorische Ethik – Konferenz der Kunsthalle Wien: Vertreter/innen aus unterschiedlichen Bereichen des Kunstbetriebs unterhielten sich über die mögliche Notwendigkeit eines kuratorischen Code of Ethics

  • SCHWERPUNKT DIVERSITÄT

    ... bei KulturKontaktAustria!

    Jeden Dienstag stellt KulturKontakt Austria auf Facebook einen Netzwerkpartner vor, der sein Vermittlungsprogramm im Sinne eines inklusive Umgangs mit Vielfalt und Unterschiedlichkeit gestalten und chancengerechten Zugang zu Kunst und Kultur ermöglicht.

  • INTERNATIONALER MUSEUMSTAG: #MuseumSound

    Der Deutsche Museumsbund macht rund um den Internationalen Museumstag am 18. Mai wieder eine Social Media-Aktion.

    Unter dem #MuseumSound wird das Motto „MUSEUM. GESELLSCHAFT. ZUKUNFT.“ akustisch erlebbar. Wie klingt Museum? Welche Geräusche machen die Exponate? Was haben Museen und Museumsbesucher zu sagen? Die Ergebnisse können vielfältig sein.

  • VERANTWORTUNG KULTURGUT

    Nikolaus Pfeiffer: Verantwortung Kulturgut. Konservatorischer Leitfaden für den Alltag im Regionalmuseum und Gemeindearchiv, 2015

    Die Erhaltung von Kulturgütern beginnt nicht erst mit der Wiederherstellung beschädigter Archivalien, Kunst- oder Museumsobjekte. Ebenso wichtig sind das Fachwissen zur optimalen Lagerung, die Ausstellungstätigkeit und die Bestandsaufnahme und Inventarisierung. Nikolaus Pfeiffer, leitender Restaurator im Salzburger Landesarchiv, hat deshalb einen konservatorischen Leitfaden mit dem Titel "Verantwortung Kulturgut" für den Alltag im Regionalmuseum und Gemeindearchiv verfasst.
    Kosten: 24 €

    Bestellen

  • MUSEUM BILDET

    KulturGut vermitteln: Datenbank für Vermittlungsprogramme

    Vermittlung ist eine der tragenden Säulen der Museumsarbeit, sagt der Deutsche Museumsbund und startete eine Online-Datenbank, in der verschiedene Vermittlungsprogramm aus kleinen wie großen Museen aller Sparten versammelt sind – zum Nachlesen und Nachmachen!

  • MUSEUMSAKADEMIE JOANNEUM

    Jahresprogramm online!

    • Jenseits der Schaufenster. Was Museum sein kann (Workshop), Linz & Haslach, 26./27. Februar
    • Den Faden nicht verlieren. Zur Zukunft der Textilmuseen und -sammlungen (Tagung), St. Gallen, 26./27. März
    • Bühnen der Aufklärung. Museen in Halle (Expedition), Halle an der Saale, 16-/17. April
    • Helden der Vitrine. Zur Zukunft personenbezogener Museen (Workshop), Wien, 7./8. Mai
    • Helsinki. Wem gehört die Stadt? (Expedition), Helsinki, 4.–6. Juni
    • Rasender Stillstand. Museum ist Bewegung (Expedition), Hamburg, 17./19. September
    • Architektur vermitteln. Zeitgenössische Positionen, Methoden, Medien (Tagung), 2./3. Oktober
    • Wissenschaft ausstellen. Wissenschaft vermitteln (Workshop), 15./16. Oktober
    • Zeigen Vorzeigen Begreifen. Analoge Wahrnehmungsformen im digitalen Zeitalter (Workshop), 19./20. November
    • Flüchtiges festhalten. Immaterielles Erbe und regionale Museen (Workshop), 3./4. Dezember

    Nähere Informationen unter >>>>
  • LEITFADEN AUS DÄNEMARK: ZUSAMMENARBEIT MUSEUM & SCHULE

    The Danish collaboration project Learning Museum has made it's Manual on collaborative partnerships between museums, teacher training courses and schools available.

    Learning Museum is a project developed between 2011 and 2013 that involved 26 Danish museums in different fields (art, culture and natural history), in collaboration with 13 education centers. The project's aim was the promotion of the use of museums as learning spaces among future primary school teachers. Pre-service teachers were provided with unique opportunities to participate in training courses, academic internships and bachelor’s thesis preparation work in collaboration with the Danish museums.
    One of the results of the project is a training manual that collects materials, interviews and articles developed under the project's framework in order to inspire teachers and others professionals in the education sector.

  • ONLINE_PETITION GEGEN DIE REDIMENSIONIERUNG DES WELTMUSEUMS WIEN

    Weshalb dies wichtig ist:

    Wir ersuchen Bundesminister Dr. Josef Ostermayer auf das Dringlichste, seine Entscheidung der Verkleinerung des Weltmuseums Wien zu revidieren! Nach vierzehn Jahren der Schließung seiner permanenten Sammlungen, ist die Umsetzung in vollem Umfang des vorliegenden Konzepts wesentlich. Nur so kann das Weltmuseum Wien ein lebendiges, internationales und kontroversielles Kulturzentrum werden.

  • ÜBER DIE EIGNUNG VON STANDARDS

    Museumsarbeit – abgefragt: Die Eignung der Standards für Museen als Zertifizierungsinstrument. Hrsg. v. Andrea Prittmann; & Markus Walz, 2015

    Die 2006 veröffentlichten „Standards für Museen“ von ICOM Deutschland und dem Deutschen Museumsbund dienen inzwischen mehreren Zertifizierungsverfahren als Grundlage. Die vorliegende Publikation untersucht die Eignung dieser Standards als Messinstrument, indem sie Satz für Satz prüft, ob die Formulierungen die anerkannte Güte solcher Instrumente erreichen. Ein vergleichender Blick gilt der Messwert-Güte von zwei anderen Standardisierungen, dem britischen SPECTRUM und den Qualitätsstandards der Arbeitsgemeinschaft der Kunst- und Museumsbibliotheken; so ergibt sich ein aktueller Überblick der Leistungsbewertung in deutschen Museen. Die Analyse jeder einzelnen Standardformel bietet zugleich eine Interpretationshilfe zu diesem verbreiteten Dokument; sie unterstützt die zunehmenden Diskussionen über die gleichartige Leistungsmessung in Museen verschiedener Thematik und wirtschaftlicher Kraft, über die notwendige Menge von Qualitätskriterien und deren nachvollziehbare Messung.

  • TAGUNGSBAND: DEAKZESSION

    Deakzession – Chancen und Risiken bei der Abgabe von Sammlungsgut. Hrsg. v. ICOM Österreich, 2014

    Das Thema Deakzession beschäftigt national wie international Museen, Kunst- und Kultureinrichtungen. Deakzession verlangt nach sensiblen Richtlinien, verwahren Museen und Kultureinrichtungen doch essentielle Sammlungen, deren Deakzession gewissenhaft, sorgsam, vorsichtig, bedacht und verantwortungsvoll vorbereitet werden muss. Wilfried Seipel gibt in seinem Beitrag eine generelle Einführung in das Thema Deakzession. Die Vortragenden des ICOM Seminars: Frank Bergevoet (The Netherlands Cultural Heritage Agency) über „Deakzession in den Niederlanden“. Hans Lochmann vom Deutschen Museumsbund bietet einen Überblick über die Situation in Deutschland. Almut Grüner vom Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck (ehem. Thackray Medical Museum, in Yorkshire) berichtet aus Großbritannien und Claudia Hermann vom Verkehrshaus Luzern spricht über „Entsammeln in der Schweiz“. Praxisbeispiele aus der österreichischen Museumslandschaft stellen Helmut Lackner (Technisches Museum Wien), Patrick Werkner (Universität für angewandte Kunst Wien) und Ulrike Vitovec (Museumsmanagement Niederösterreich) vor.

  • WÜRDIGUNG FÜR ELISABETH KATSCHNIG-FASCH

    Ver-Arbeiten. Hrsg. v. Johanna Rolshoven, Manfred Omahna, Marburg 2014

    Dieses Buch ist der 2012 verstorbenen Grazer Kulturwissenschaftlerin Elisabeth Katschnig-Fasch gewidmet. Die Beiträge beschäftigen sich allesamt mit kulturellen Umbruchsituationen und ihren Folgen, ein Thema, das Elisabeth Katschnig-Fasch immer wieder beschäftigt hat. In vielen Texten dieses Bandes geht es um die Wiedergabe und Vermittlung der Gesamtheit des wissenschaftlichen Denkens von Elisabeth Katschnig-Fasch und damit auch um die Würdigung ihres wissenschaftlichen Zuganges. Insgesamt soll zur Darstellung, Bewusstwerdung und intensiven wissenschaftlichen Reflexion von gesellschaftlichen Problemlagen beitragen werden. Neben theoretischen und empirischen Auseinandersetzungen war für Elisabeth Katchnig-Fasch vor allem die Lehre und die Arbeit mit Studierenden wichtig. Aus diesem Grund ist der Aufbau dieses Buches zweigeteilt: Im ersten Teil schreiben ihr nahestehende KollegInnen, im zweiten schreiben Studierende über ihre Sicht auf Auswirkungen gesellschaftlicher Umbrüche in der Region Obersteiermark Ost.

  • NEUER PRÄSIDENT BEI NEMO

    David Vuillaume übernimmt den Vorsitz bei NEMO.

    Bei der Generalversammlung von NEMO – Network of European Museums Organisations am 8. November 2014 in Bologna wurde David Vuillaume, Geschäftsführer von Verband der Museen der Schweiz VMS/ICOM Schweiz zum Präsident des Netzwerks gewählt.

  • IMPACT AND ENGAGEMENT

    Impact and Engagement. University Museums for the 21st Century. A joint publication of the University Museums Group (UMG) and University Museums in Scotland (UMIS), 2013.

    Published in 2013, this report celebrates the growing success of University museums as part of the UK higher education sector and their unique contribution to the public profile of universities across the UK. University Museums hold 30% of nationally-significant collections but constitute only 4% of England and Wales’ museums. In Scotland, three university museums alone hold 14% of nationally-significant collections.

  • ARCHÄOLOGISCHE UNI-SAMMLUNGEN

    Florian M. Müller (Hg.): Archäologische Universitätsmuseen und -sammlungen im Spannungsfeld von Forschung, Lehre und Öffentlichkeit, LIT-Verlag 2013

    Archäologische Universitätssammlungen finden sich heute zunehmend in einer Situation zwischen universitärem Alltag von Forschung und Lehre und den Ansprüchen, welche eine interessierte Öffentlichkeit stellt. Im vorliegenden Band berichten Mitarbeiter, Leiter und Kuratoren, aber auch Restauratoren, Kulturvermittler und Museumspädagogen, und decken dabei eine große fachliche Breite an unterschiedlichen archäologischen Disziplinen ab. Ziel ist es, erstmalig sowohl einen umfassenden Überblick über die Geschichte dieser Institutionen zu bieten als auch die Situation archäologischer Universitätssammlungen im deutschsprachigen Raum zu Beginn des 21. Jahrhunderts näher zu betrachten.

  • MUSEUM CONNECT – PROJEKTE MIT AMERIKANISCHEN MUSEEN

    Die "American Alliance of Museums" nimmt derzeit Bewerbungen für das "Museums Connect" Stipendienprogramm entgegen.

    Ziel des Programms ist es, durch Partnerschaften zwischen Museen, interkulturellen Austausch, innovative Projekte und lokales Engagement das kulturelle Verständnis zwischen den Menschen in den Vereinigten Staaten und im Ausland auszubauen und dadurch an der Stärkung einer globalen Gemeinschaft mitzuwirken. Partnerschaften, bestehend aus mindestens einem US-Museum und mindestens einem Nicht-US-Museum, können dabei aus bereits bestehenden Beziehungen hervorgehen oder durch die Veröffentlichung eines Profils auf der Museen-Connect-Website gefunden werden.

  • DEMOCRISING THE REIJKSMUSEUM

    Joris Pekel, Europeana Foundation: Democratising the Rijksmuseum: Why did the Rijksmuseum make available their highest quality material without restrictions, and what are the results?

    Das Rijksmuseum, Amsterdam, stellt seit 2013 rund 170.000 Dateien online. Über die (positiven) Erfahrungen der Zuverfügungstellung von hochaufgelösten Bilddatein von Museumsobjekten berichtet diese Studie.

  • BUCHTIPP: MUSEUMSDEPOTS

    Stefan Oláh, Martina Griesser-Stermscheg (Hg.): Museumsdepots. Inside the Museum Storage, Salzburg 2014

    Üblicherweise Unzugängliches wird auf über 100 großformatigen Fotografien von Stefan Oláh sichtbar gemacht. Sie nehmen eine Vermittlerrolle zwischen dem Verborgenen und dem Öffentlichen ein. Diese Bilddokumentation zeigt Bemühungen um den Erhalt von Kulturgut im Depot, eine oft unterschätzte Leistung von Museen und Sammlungsverantwortlichen.
    Die Bestandsaufnahme erfolgt am Beispiel von mehr als 20 Museumsdepots in ganz Österreich. Vertreten sind Kunst­museen ebenso wie volkskundliche, technische, archäologische, naturhistorische, audiovisuelle oder kirchliche Sammlungen.
    Gleichzeitig stellen ausgewählte Autorinnen und Autoren in kurzen Essays Museumsdepots als lebendige und faszinierende Orte vor.

    Mit Beiträgen von Martina Griesser-Stermscheg, Bernhard Hebert, Otto Hochreiter, Joachim Huber, Johannes Kapeller, Gabriela Krist, Helmut Lackner, Monika Sommer, Nora Sternfeld und Patrick Werkner.

  • DAS MATERIELLE MODELL

    Ludwig, Cornelia Weber, Oliver Zauzig (Hg.): André Das materielle Modell. Objektgeschichten aus der wissenschaftlichen Praxis. München 2014

    Materielle Modelle sind in wissenschaftlicher Praxis allgegenwärtig und finden sich in zahlreichen Disziplinen wie der Archäologie, Astronomie, Biologie, Ethnologie, Mathematik und den Technikwissenschaften. Als dreidimensionale Lehrmittel unterstützen sie die Wissensvermittlung, die Präsentation von Forschungsergebnissen oder dienen im Rahmen von Experimentalsystemen der Forschungspraxis.
    Darüber hinaus sind sie als Repräsentanten ästhetischer, didaktischer oder handwerklicher Praktiken verschiedener Epochen auch von kulturgeschichtlichem Interesse. Trotz dieser vielfältigen Funktionen haben materielle Modelle in der Wissenschaftsforschung des 20. Jahrhunderts nur unzureichend Beachtung gefunden, zu oft verweilen sie unzugänglich und unerforscht in Sammlungsschränken und Depots. Die vorliegende Publikation versammelt erstmals mehr als 30 Geschichten zu Modellen aus verschiedenen Kontexten und stellt diese exemplarisch vor.

  • ANDRÉ MALRAUX UND DAS IMAGINÄRE MUSEUM

    Walter Grasskamp André Malraux und das imaginäre Museum. Die Weltkunst im Salon München 2014

    Im Frühjahr 1954 posierte André Malraux für einen Fotografen der Illustrierten Paris Match mit den ausgelegten Doppelseiten eines Kunstbildbandes. Dabei entstand eine Ikone der modernen Kulturgeschichte, die bis heute durch viele Bücher und Kataloge geistert. Im Rahmen einer Zimmerreise durch den mondänen Salon analysiert der Kunsthistoriker Walter Grasskamp Strategien der Selbstinszenierung dieses umstrittenen Autors und Politikers, um sich anschließend dem Buch zuzuwenden, das auf dem Boden liegt, Le Musée imaginaire de la sculpture mondiale – ein imaginäres Museum der Weltkunst.
    Vorbilder, Entwicklungsgeschichte und Wirkung der faszinierenden Idee eines imaginären Museums stehen dann im Mittelpunkt des Buches, das auch ein vergessenes Vorbild Malraux’ vorstellen kann: Die fulminante Encyclopédie photographique de l’art, die der Fotograf André Vigneau zwischen 1935 und 1949 publiziert hatte. Mit dieser Wiederentdeckung wird der Vergleich verschiedener Modelle der frühen Kunstpublizistik möglich, unter denen der Münchner Anthologie Der Blaue Reiter der Rang eines Pionierunternehmens zukommt: 1912 suggerierte sie zum ersten Mal typografisch die neue und kontroverse Idee einer Weltkunst, der auch Malraux anhing und deren Blütezeit hier rekapituliert wird.

  • #AskACurator Day

    #AskACurator Day, 17. September 2014 on twitter

    Nutzen Sie den jährlich stattfindenen #AskACurator Day um Ihr Museum auf twitter aktiv einzubringen!
    Der #AskACurator Day ist ein öffentliches Forum, in dem als Kuratorinnen und Kuratoren tätige Personen im Museum befragt werden können, was die Aufgaben einer Kuratorin/eines Kurators sind, wie man diesen Beruf ergreifen kann, wie ein Ausstellung entsteht uvm. – lassen Sie die Besucher/innen hinter Ihre Kulissen blicken!
    Die Fragen werden unter dem Hashtag #AskaCurator den ganzen 16. September auf twitter gestellt.
    Klicken Sie rein und/oder machen Sie mit!

  • DIE ANFÄNGE DES ÖFFENTLICHEN KUNSTMUSEUMS

    Gudrun Swoboda Die kaiserliche Gemäldegalerie in Wien und die Anfänge des öffentlichen Kunstmuseums Wien 2014

    Der im späten 18. Jahrhundert vollzogene Übergang von einer höfischen Sammlung zum öffentlichen Kunstmuseum lässt sich am Beispiel der kaiserlichen Gemäldegalerie in Wien exemplarisch studieren. Die Publikation unternimmt es, das vom Basler Kunsthändler Christian von Mechel auf Einladung von Kaiser Joseph II. realisierte, für Europa richtungsweisende Museumskonzept im Detail zu rekonstruieren und es auf seine institutions- und mediengeschichtlichen Implikationen hin zu befragen. Da dieses Konzept Bestandteil eines komplexen historischen Prozesses war, werden auch andere wichtige Schauplätze des museumsgeschichtlichen Umbruchs darunter Düsseldorf, Paris, Florenz und Berlin im Blick gehalten. Auf dieser Grundlage werden neue Perspektiven auf die Geschichte, Theorie und Ästhetik der Institution Kunstmuseum eröffnet und für die aktuelle Debatte um seine Funktionen und Aufgaben bereitgestellt.

  • DIE HERAUSFORDERUNG DES OBJEKTS

    G. Ulrich Großmann, Petra Krutisch (Hg) Die The Challenge of the Object/Die Herausforderung des Objekts. 4 Bände Nürnberg 2013

    Fordert das Objekt heraus? Die Gegenüberstellung von Original, Reproduktion und Kopie, von Zerstörung und Bewahrung von Kunst sowie von Kunsthandel und Beutekunst beleuchten schlaglichtartig die Vielfalt kunsthistorischer Fragestellungen an das Objekt.
    Sich dieser Herausforderung stellend wurden in den 21 Sektionen des CIHA2012-Kongresses, zu dem im Juli 2012 in Nürnberg das Germanische Nationalmuseum eingeladen hatte, Beiträge von Wissenschaftlern aus den verschiedenen kunsthistorischen Disziplinen vorgestellt und diskutiert.
    Die nun erscheinenden Kongressakten enthalten die Ergebnisse in mehr als 370 Beiträgen von Autoren aus 38 Ländern um das zentrale Thema des Kongresses „Die Herausforderung des Objekts“. Die Beiträge werden in den Sprachen Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch und Italienisch publiziert.

  • DIE BESATZER ALS KURATOREN

    Tanja Bernsau: Die Besatzer als Kuratoren? Der Central Collecting Point Wiesbaden als Drehscheibe für einen Wiederaufbau der Museumslandschaft nach 1945. Berlin, 2013

    Die Aufgaben der Kunstschutzoffiziere zielten auf den Kulturgüterschutz während des Kriegs, die Restitution der Kulturgüter sowie den Aufbau der deutschen Museumslandschaft. Gezeigt wurde, dass das Wirken der Monuments Men nachhaltig wertvoll einzuschätzen ist, da die theoretischen Fundamente zum Aufbau der UNESCO und zum Entstehen der Konvention zum Schutz von Kulturgut bei bewaffneten Konflikten beitrugen.

  • GESCHICHTE ERZÄHLEN

    Thomas Ballhausen, Valerie Strunz, Günter Krenn (Hg.) geschichte erzählen. Medienarchive zwischen Historiographie und Fiktion

    Archive werden häufig rein aus dem limitierten Selbstverständnis der Forschungsermöglichung diskutiert. In diesem Buch wird ein anderer Weg vorgeschlagen, der die notwendige Aktivsetzung des Archivs betont. Unter "Diskurse und Objekte" sind jene Aufsätze zusammengefasst, die größere Kontexte und Theoriezusammenhänge aufgreifen.
    Der zweite Hauptabschnitt, "Epochen und Zeiträume", nähert sich unter direkter Bezugnahme auf österreichspezifische Beispiele den Fragen nach historischer Kategorisierung, Epochenbildung und politisch motivierter Kanonbildung. Der dritte Teil des Bandes trägt den Titel "Künstlerische Forschung: Perspektiven und Applikationen" und enthält drei Interviews und einen Essay.

  • WISSENSCHAFTLICHE SAMMLUNGEN ONLINE DUCHRSUCHBAR

    Das Portal der Koordinierungsstelle für wissenschaftliche Universitätssammlungen in Deutschland wird erstmals einen Gesamtüberblick über die Objekte der universitären Sammlungen ermöglichen.

    Das Portal „Wissenschaftliche Sammlungen digital“ ist online! Hier finden Sie eine Vielzahl von Informationen zu den Universitätssammlungen in Deutschland. Dazu zählen beispielsweise Angaben zu Beständen, zu Ansprechpartner/innen, zur infrastrukturellen Situation und zu Aktivitäten mit Sammlungsbezug wie Erschließung, Digitalisierung, Forschung, Lehre, Ausstellungen und Bildung.

  • NEMO-READING CORNER

    NEMO – The Network of European Museum Organisations bietet eine Leseecke auf der Website

    Reader, Aufsätze und Unterlagen aus ganz Europa zu unterschiedlichen Themen wie z.B. Audience Development, Collection Mobility, Museums and the Creative Economy, Museums as Social Agents, Museums in a Digital World uvm.

  • BUCHTIPP: AUSSTELLUNGSPLANUNG. EIN LEITFADEN

    Jan-Christian Warnecke (Hg.), Ausstellungsplanung. Zur Zusammenarbeit zwischen Museum und Gestalter, Stuttgart 2014.

    Der Leitfaden für eine bessere Verständigung zwischen Auftraggeber "Museum" und Auftragnehmer "Gestalter" beschäftigt sich unter Beteiligung von ausstellungserprobten Gastautoren mit der Zusammenarbeit beider Seiten. So erfahren Museumsleute, wie Gestalter denken, und Gestalter erhalten Einblick in die Organisationsstrukturen und Zielsetzungen in Museen. Texte zu Teambildung, Konfliktpotenzialen, Projektmanagement und zum Thema Geld zeigen praxisnah Chancen und Probleme auf, die bei der Ausstellungsplanung auf die Beteiligten zukommen können.

  • ICOM MEMORIAL LECTURES 2013 – NEU ERSCHIENEN

    Die neu erschienene Publikation Museums (Memory + Creativity = Social Change) mit einem Vorwort von Danielle Spera dokumentiert Vorträge in Gedenken an Stephen E. Weil und Alma S. Wittlin, die Teil der 23. ICOM Generalkonferenz 2013 in Rio de Janeiro waren. Nachgelesen werden können die Beiträge The Museum: Memory, Human Rights and Participatory von Luisa de Pena Díaz und Communities and Museum Consequences von Richard Sandell.

  • INTERNATIONALER MUSEUMSTAG 18. MAI 2014 – SAMMELN VERBINDET!

    Seit 1977 wird der Internationale Museumstag begangen. 2013 haben über 35.000 Museen in 143 Ländern mitgemacht.

    Museen im 21. Jahrhundert sind auf der Suche nach neuen Konzepten der Kommunikation mit Besucher/innen und Öffentlichkeiten, neuen Möglichkeiten, ihre Institutionen und Sammlungen zugänglicher und offener zu gestalten. Das Motto des nächstjährigen internationalen Museumstag möchte zeigen, was Museumsdinge zu Erinnerungskulturen, Geschichtserzählungen und zur Weiterentwicklung der Gesellschaft beitragen können, wie sich Museen, Besucher/innen und andere Institutionen miteinander vernetzen können.

    Vorschau

    2015 Museums for a sustainable society
    2016 Museums in cultural landscape

  • NACHLESE ZU MUSEUMSPOLITK

    Museumspolitik. Zur strategischen Entwicklung regionaler Museumslandschaften

    Nachlese zum Runden Tisch der Museumsakademie in Kooperation mit dem Verbund Oberösterreichischer Museen vom 28. November 2013

  • INSMUSEUM.COM – RESÜMEE UND AUSBLICK

    insMuseum.com. 131 Objekte – 131 Museen

    Herausgegeben von
    Museumsbund Österreich und ICOM Österreich

    Zwischen Mai und September 2012 präsentierten wir in einer weltweit einzigartigen Kampagne großartige, spezielle, sonderbare und unvergleichliche Objekte aus 131 ausgezeichneten Museen, gleichzeitig ein Abbild der großartigen österreichischen Museumslandschaft: Die professionellen Bundes- und Landesmuseen stehen neben (weitgehend) ehrenamtlich geführten aber nicht weniger engagierten Regional- und Heimatmuseen, volkskundliche Objekte stehen neben archäologischen Artefakten und die Kunst neben Technik und Naturwissenschaften.

    Nun liegt der 320 Seiten und knapp 500 Farbabbildungen umfassende Katalog vor: zum Nachlesen, Nachschauen und als Anregung für Ihren nächsten Museumsbesuch.

    Preis: 27 € (zzgl. Versandkosten)

    Jetzt bestellen unter info@museumsbund.at.

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  • ENUMERATE-UMFRAGE

    ENUMERATE-Umfrage zur Digitalisierung in Museen, Archiven und Bibliotheken.

    Die europaweite ENUMERATE-Umfrage wird durchgeführt, um dem wachsenden Bedarf an zuverlässigen Daten zu den folgenden Bereichen nachzukommen:

    • Digitalisierungsaktivitäten
    • Kosten von digitalen Sammlungen
    • Zugang zu und Nutzung von digitalen Sammlungen
    • Bewahrung von digitalem Kulturgut

    Durchgeführt wird diese Umfrage vom ENUMERATE-Netzwerk zusammen mit Europeana. Tausende Kultureinrichtungen in ganz Europa werden in die Umfrage einbezogen. Diese Umfrage ist die Fortsetzung der ENUMERATE Core Surveys aus den Jahren 2012, 2013 und 2015. Sie wurde konzipiert, um Information auf nationaler und europäischer Ebene zu erlangen und Ihnen eine Rückmeldung für die (Weiter)Entwicklung Ihrer eigenen digitalen Strategie bereitzustellen.
    Die erhobenen Daten werden strikt anonymisiert. Die bereitgestellten Daten werden in keiner Weise veröffentlicht, die eine Rückverfolgung zu einzelnen Institutionen ermöglicht. Die Daten dienen im Wesentlichen einer statistischen Messung der Fortschritte der Digitalisierung in den europäischen Ländern.

    Wir bitten, den Fragebogen bis spätestens zum 30. Juni 2017 auszufüllen.

    Weitere Informationen über das ENUMERATE-Projekt und das ENUMERATE- Netzwerk finden Sie >>> hier.

  • AKTIONSTAGE POLITISCHE BILDUNG

    In der Zeit von 23. April bis 9. Mai werden wieder in ganz Österreich vielfältige Zugänge zur Politischen Bildung aufgezeigt.

    Die Aktionstage Politische Bildung mit vielen Einzelveranstaltungen sowie Informations- und Beteiligungsmöglichkeiten in diversen Medien sind eine bundesweite Kampagne des Bundesministeriums für Bildung. Sie finden im Jahr 2017 bereits zum 15. Mal statt und werden von Zentrum polis – Politik Lernen in der Schule koordiniert.

    Eine bunte Palette an Aktivitäten in Form von Workshops, Projekten an Schulen, Ausstellungen, Filmen, Theaterstücken, Fortbildungsveranstaltungen für politische BildnerInnen, Veranstaltungen zu Gedenktagen, Radiosendungen, Publikationen, Internetauftritten u.v.m. animiert zur Auseinandersetzung mit Politischer Bildung. Im Rahmen der Aktionstage gibt es Angebote für Gruppen ebenso wie für Einzelne.

  • MUSEUMSTAG 2016 IN DER STELLWAND NACHLESEN

    Zu beziehen zum Preis von 11 € zzgl. Versandkosten bei Anita Lari.

    Unsere Kolleginnen von MUSIS – Steirischer Museumsverband haben in der aktuellen Stellwand viele Referate und mehr vom letztjährigen Museumstag in Eisenstadt zusammengesammelt.

  • TAGUNGSBAND: OBJEKTE WISSENSCHAFTLICHER SAMMLUNGEN IN DER UNIVERSITÄREN LEHRE

    Praxis, Erfahrungen, Perspektiven.

    Der Tagungsband der Jahrestagung der Koordinierungsstelle für wissenschaftliche Universitätssammlungen in Deutschland ist erschienen. Als Ausgangspunkt der Arbeitstagung diente ein Wettbewerb „SammLehr – An Objekten lehren und lernen”, der zum Ziel hatte, den Stellenwert wissenschaftlicher Objekte in der universitären Lehre zu erhöhen und diese Form der Vermittlung nachhaltig zu etablieren.

  • NEUERSCHEINUNG: SCHERE TOPF PAPIER. OBJEKTE ZUR MIGRATIONSGESCHICHTE

    Arif Akkiliç, Vida Bakondy, Ljubomir Bratic, Regina Wonisch (Hg.) Schere Topf Papier. Objekte zur Migrationsgeschichte, Mandelbaum 2016, 19,90 €

    Das Fußballdress aus Belgrad, die Musikkassette des berühmten türkischen Sängers Ahmet Özhan oder ein Sprachführer für Ärzte auf deutsch und serbokroatisch: Ein Jahr lang haben Arif Akkiliç, Vida Bakondy, Ljubomir Bratić und Regina Wonisch Objekte und deren Geschichte(n) für das Wien Museum gesammelt. Diese Objekte dokumentieren die Geschichte der Arbeitsmigration aus Jugoslawien und der Türkei nach Österreich.
    Was kann ein Objekt der Migration über­haupt sein? Welche Geschichten kön­­­­nen auf den ersten Blick unschein­ba­re Dinge transportieren? Was bedeutet es für museale Sammlungen, dass Pa­­­pie­­­re zentrale Zeugnisse der Migrations­geschichte darstellen?
    Die Publikation verknüpft Theorie und Praxis auf besondere Weise miteinander, dadurch werden neue Perspek­tiven auf die Migrationsgeschichte jen­seits gängiger Zuschreibungen eröffnet.

  • EUROPA AUSSTELLEN: TOOLKITS ZUM DOWNLOAD

    Insgesamt sind fünf Toolkits erschienen, die (teils in Deutsch) zwischen Theorie und Praxis zu vermitteln und allen interessierten Museen Anleitungen für innovative und kreative Konzepte bieten.

    Das Konzept des EMEE-Projekts besteht darin, Perspektivenwechsel anzuregen, bspw. durch die Neuinterpretation von Museumsobjekten in transregional-europäischer Perspektive. Objekte sollen nun nicht mehr in eindimensionale Deutungszusammenhänge gestellt, sondern durch die multiperspektivische Vermittlung mehrerer, parallel aufgezeigter Deutungsebenen differenziert wahrnehmbar werden.

  • LEITFADEN FÜR DIGITALE STRATEGIE

    Auf 60 Seiten finden sich Impulse, Anregungen, Hilfestellungen und Argumente für die Umsetzung digitaler Strategien.

    In sechs Kapiteln geht es um digitale Strategien und Geschäftsmodelle, mobile Anwendungen und Storytelling sowie Gaming, Partizipation und Social Media im Museum. Herausgeber ist die Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg und der Südwestrundfunk.

  • FLÜSTERKOFFER FÜR FRAUENMUSEUM HITTISAU

    Gerne möchte man einen „Flüsterkoffer“ erwerben.

    Das Frauenmuseum Hittisau erhebt seit dem Jahr 2000 eine laute Stimme für Frauengeschichte. Wer das Frauenmuseum bei der Anschaffung unterstützen will, kann dies auf der Crowd-Funding-Plattform mit.einander – erst wenn es genügend Fans gibt, kann das Projekt mit dem Sammeln starten!

  • LEITFADEN DEAKZESSION / ENTSAMMELN

    Der ICOM Österreich-Leitfaden zur Sammlungsqualifizierung durch Entsammeln ist erschienen ...

    ... und steht hier zum Download zur Verfügung. Der Leitfaden richtet sich an alle österreichischen Museen und definiert nun ganz genau die Voraussetzungen, die vorliegen müssen, um den Prozess einer Deakzession von Objekten überhaupt in Gang setzen zu können.

  • MUSEUMSFRÜHLING NIEDERÖSTERREICH

    1 Wochenende, 100 Museen, ermäßigte Eintritte, Programme zum Staunen

    Niederösterreichs Museen laden am 21. und 22. Mai 2016 anlässlich des Internationalen Museumstags erstmals zum Museumsfrühling Niederösterreich. Viele Museen bieten abwechslungsreiche Programme: von Ausstellungseröffnungen bis zu Spezialführungen, von Kinder-Workshops bis zu Einblicken in Sammlungen.

  • BUCHTIPP: DAS KUNSTMUSEUM. EINE FEHLKONSTRUKTION

    Walter Grasskamp: Das Kunstmuseum. Eine erfolgreiche Fehlkonstruktion, CH. Beck, 18 €

    Walter Grasskamp geht der Frage nach, wie zeitgemäß das Kunstmuseum noch ist. Er greift prominente Streitfälle der letzten Jahre auf und führt hinter die Kulissen einer ehrwürdigen Institution, die zunehmend nur noch als Ausstellungshalle wahrgenommen wird. Ist das Museum gar ein Opfer seines Erfolgs? Oder sind die vom Autor identifizierten Paradoxien des Kunstmuseums Schuld an der Krise?

  • KUNSTGESCHICHTE AKTUELL ERSCHIENEN

    Als Mitglied des Verbandes erhalten Sie die Zeitschrift frei Haus.

    Renate Goebel über das Haus der Geschichte, Yilmaz Dziewior über Heimo Zobernig, Christian Bauer und Gottfried Paulus im Interview über die Neugestaltung der Kunstmeile Krems uvm.

  • NEUE KINDERBUCHREIHE: JULIE GEHT INS MUSEUM

    Julie geht gerne ins Museum. Was sie dort alles erlebt und lernt, hält die Autorin Nora Rath-Hodann, Mutter von Julie, in der liebevoll gestalten Buchreihe „Julie geht ins Museum“ fest.

    JULIE GEHT INS MUSEUM deckt als Serie geschichtliche Inhalte ab, welche Kindern durch die Protagonistin JULIE vermittelt werden. Denn es gibt ein großes und abwechslungsreiches Angebot für den Nachwuchs in österreichischen Museen und Buchhandlungen, aber vergleichsweise wenig wirklich regionale Literatur. Diese Lücke beginnt Nora Rath-Hodann seit 2015 zu schließen.

    Den Anfang macht "SISI - erzählt für Kinder": Die Lebensgeschichte der Kaiserin Elisabeth historisch fundiert und kindgerecht erzählt, mit Rätseln und vielen Aufklebern.

    Übrigens: Falls in Ihrem oder über Ihr Museum ein gutes Kinderbuch fehlt – Nora Rath-Hodann schreibt auch Auftragswerke!

  • MUSEUMSZUKÜNFTE

    Die neue Publikation des Verband der Museen Schweiz möchte den Museumsmitarbeitern der Gegenwart Denkanstösse zur Zukunftsgestaltung geben. Der Plural ist dabei Programm: Zukunft ist nicht eindeutig und vorgegeben, sondern ein Möglichkeitsraum.

    Wie könnte eine Zukunftskultur für Museen aussehen und wie können sich Museen zu diesen Zukunftsfragen verhalten? Die Museen sind seit jeher in das Spannungsfeld zwischen Herkunft und Zukunft eingebunden. Als Orte der Sammlung, Dokumentation und Konservierung von Objekten und Beständen haben sie einen bewahrenden und bestandessichernden Charakter. Als Orte der Präsentation, Forschung, Valorisierung und Vermittlung haben sie einen zukunftsorientierten, bildenden Charakter.
    Anhand von drei grossen Spannungsfeldern werden in der Publikation mögliche Konsequenzen der globalen Megatrends auf den Museumssektor herausgearbeitet. Dabei ist entscheidend, dass die Konsequenzen nicht eindeutig sind, sondern vielmehr Fragen aufwerfen, die von den Museen eine Haltung einfordern und zu einer Positionierung aufrufen.

  • FAIRPAY FÜR KULTURARBEIT

    Im Rahmen der Kampagne „Fair Pay für Kulturarbeit“ der Ländervertretung der IG Kultur Österreich wurden ein Gehaltsschema und Honorarrichtlinien für KulturarbeiterInnen entwickelt. Diese werden jährlich angepasst.

    Die Kulturjobs-Mailingliste nimmt nur mehr Ausschreibungen auf, die dem aktuellen Schema zur Gänze (mit dem Schlagwort „grün“ versehen) oder zu mindestens 76% (Schlagwort „gelb“) entsprechen.

  • BUCHTiPP: MUSEUM UND GEGENWART

    Robert Gander, Andreas Rudigier, Bruno Winkler (Hg.): Museum und Gegenwart. Verhandlungsorte und Aktionsfelder für soziale Verantwortung und gesellschaftlichen Wandel. Transkript 2015

    Auch im 21. Jahrhundert kann sich das Museum als Verhandlungsort und Aktionsfeld für die Verortung von Individuum und Gesellschaft etablieren und mithelfen, neue Formen des verantwortlichen und sozialen Handelns zu entwickeln. Es kann so die Suche nach persönlicher und kollektiver Verantwortung für ein demokratisch strukturiertes Zusammenleben unterstützen.

    Mit Beiträgen u.a. von James M. Bradburne, Gottfried Fliedl, Mark Taylor und Christoph Thun-Hohenstein.

  • BUCHTIPP: VERGESSENE KÖRPER

    Stefanie Heraeus (Hg.): Vergessene Körper: Helmut Kolle und Max Beckmann. transcript 2015.

    Warum gehören manche Künstler und Künstlerinnen, oder einzelne ihrer Werke, zum Wissenskanon der Moderne? Warum geraten andere in Vergessenheit oder landen bestenfalls im Depot? Welche Rolle spielen dabei Galerien und Kunsthandel, Kunstkritik und Museen?
    Dieser Band dokumentiert eine Kabinettausstellung im Frankfurter Städel Museum mit Gemälden von Helmut Kolle (1899–1931) und Plastiken von Max Beckmann (1884–1950) und richtet den Blick auf Strategien der Vermarktung, auf nationale Kategorien der Kunstkritik und auf die museale Verortung von Kunstwerken.

  • VERBAND DER KULTURVERMITTLER/INNEN: NEUE WEBSITE

    Die Mitgliedschaft für Einzelpersonen kostet 40 €, für institutionelle Mitglieder 100 € pro Jahr.

    Auf der Website finden Sie Informationen zum Berufsfeld der Kulturvermittlung in Österreich, Hinweise auf Veranstaltungen, Buchtipps und das Serviceangebot des Berufsverbandes für seine Mitglieder.

    Hier finden Sie auch die Honorarempfehlungen für Vermittlerinnen und Vermittler.

  • BUCHTIPP: LOGIK DES MUSEUMS

    Roger Fayet: Die Logik des Museums. Beiträge zur Museologie. Hier und Jetzt 2015, 24 €.

    Mit dem Ziel, Studierenden eine handliche Einführung in die Museumstheorie zu bieten und zugleich dem museologischen Fachdiskurs neue inhaltliche Impulse zu verleihen, leistet die Publikation «Die Logik des Museums. Beiträge zur Museologie» eine ebenso kenntnisreiche wie frische Analyse der musealen Hauptaufgaben Sammeln und Ausstellen. Dabei kommt dem aktuellen gesellschaftlichen Kontext, in welchem die Institution Museum agiert, wie auch der ethischen Verantwortung, die sie gegenüber diesem Umfeld heute wahrzunehmen hat, besondere Aufmerksamkeit zu.

  • CfP: ECSITE 2016

    Die ECSITE Annual Conference ist das größte Meeting für Wissenschaftskommunikation in Europa. FRida & freD – das Grazer Kindermuseum, das Universalmuseum Joanneum und der Verein ScienceCenter-Netzwerk sind die Veranstalter der Konferenz im Juni 2016 in Graz.

    Das Programm unter dem Motto „Colours of Cooperation“ umfasst ca. 80 parallele Sessions, Plenarvorträge, eine Fachmesse zu den Themen Wissenschaftsvermittlung und -Museen sowie ein interaktives Rahmenprogramm.

    Alle Informationen zu einer möglichen Teilnahme bzw. zum Call for Papers jetzt auf der Website.

  • EXPONATEC COLOGNE

    Die Museumswelt trifft sich in Köln, 18.–20. November 2015

    Über 4.000 Besucher, 186 Aussteller aus 15 Ländern: Die EXPONATEC COLOGNE hat 2013 ihre Position als Europas führende Fachmesse für Museen, Konservierung und Kulturerbe eindrucksvoll bestätigt. Ob Gestaltung, Design, Technik, Konservierung und Restaurierung, Informations- management, Barrierefreiheit, Transport oder Logistik – die EXPONATEC COLOGNE deckt alle Facetten der Museums- und Ausstellungsarbeit ab und überzeugt zusätzlich durch ein hochkarätiges Rahmenprogramm.
    So wird auch der The Best in Heritage Excellence Club 2015 bereits zum sechsten Mal Station in Köln machen und die besten Ausstellungsprojekte der Jahre 2014 und 2015 vorstellen.

  • UMFRAGE: BETEILIGUNG VON LAIEN AN FORSCHUNG

    Welcher Mehrwert entsteht für die Bildung?
    Citizen Science (Bürgerwissenschaft) ist auf dem Vormarsch: Immer mehr Bürgerinnen und Bürger beteiligen sich an wissenschaftlicher Forschung und tragen so zu neuen Erkenntnissen bei. Welcher Gewinn ergibt sich in solchen Projekten für die Bildung? Wie können Bildungseinrichtungen im schulischen und außerschulischen Bereich Citizen Science nutzen? Und welche Rahmenbedingungen sind hierfür notwendig – vom Fortbildungsangebot bis zum Fördertopf?

    Eine aktuelle Umfrage zu diesen Themen richtet sich an alle, die in den Bereichen Bildung, Citizen Science oder Wissenschaft arbeiten und sich dabei mit Natur-, Umwelt- und Nachhaltigkeits-themen beschäftigen – gleich ob mit oder ohne Erfahrung in Citizen Science. Die Initiatorinnen und Initiatoren der Umfrage kommen aus Einrichtungen der Wissenschaft (UFZ/ iDiv, BOKU), Bildung (ANU) und Kommunikation (GEWISS, science et cité) in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Mit den Ergebnissen der Umfrage möchten sie ein Signal in Richtung Forschungs- und Bildungsförderung setzen.

  • NEUES AUS DEM NEMO-NETZWERK

    The two-year Cultural Heritage Counts for Europe project has resulted in a nearly 300 page report which presents the powerful impact of cultural heritage on Europe's sustainable development.

    The six partners of the EU-funded project 'Cultural Heritage Counts for Europe' (CHCFE) launched the project in 2013 to assess the importance of cultural heritage. Therefor data regarding the economic, social, cultural and environmental impacts of cultural heritage was collected and analysed. The main findings show how adopting a holistic approach is an added value when measuring the impact of cultural heritage on employment, identity, regional attractiveness, creativity and innovation, economic contribution, climate change, quality of life, education and lifelong learning, and social cohesion.

  • EXPOTIME ERSCHIENEN

    Aktuelle Kurzinformationen zu Museums-entwicklungen weltweit, mit dabei ein Bericht über die Sonderausstellung der inatura, Dornbirn „Mechanische Tierwelt“.

  • KLIMESCH. DAS GESCHÄFT MIT DEN DINGEN

    Volkskundemuseen sind ein Umschlagplatz für unterschiedliche Interessenlagen zwischen Alltag, Kulturkonsum und Verhandlung von Geschichte und Gegenwart – kulturelle Nahversorger, ein Gemischtwarenladen von Dingen und Wissen.

    Das Österreichische Museum für Volkskunde wurde über Jahrzehnte von Herrn Klimesch mit seinem Haushalts- und Eisenwarengeschäft nahversorgt: „Der Laden, der alles hatte.“ Direktor Matthias Beitl „übernahm“ den ganzen Laden: "Wir begannen, 124 Kisten Alltagskultur aus dem ehemaligen Haushalts- und Eisenwarengeschäft auszupacken. Gemeinsam wollten wir die Dinge, die sich uns offenbarten, denken, in sie eintauchen und mit ihnen spielen – uns auf dem Feld der Neugierde und Eigenart tummeln. Uns geht es dabei um eine performative Kulturwissenschaft im Museum anhand eines Objekttheaters."

    Hingehen, auspacken, mitdenken, aufführen!

  • YOUNG & MUSEUM

    Schwerpunkt 2015 der Südtiroler Museen

    Spezielle Angebote an Jugendliche sind der Schwerpunkt der Südtiroler Museen 2015: „Kurioses, Events, Ausstellungen, Shop und Kultur. Das ganze Jahr lang bieten die Museen ein spezielles Programm, das vor allem Jugendliche begeistern wird,“ heißt es auf der Projektwebsite.

  • CROWDFUNDING THE MUSEUM

    Eine alternative Finanzierung für Museen und Kulturprojekte?

    Ziel des Seminars ist es, anhand von praktischen Beispielen Chancen und Risiken dieser neuen Finanzierungsmethode für Museumsprojekte aufzuzeigen.

    Wann? 8. Mai 2015
    Wo? Museum der Moderne, Salzburg
    Wie viel? 165 €, 10% für MÖ-Mitglieder!

  • DRAMARTURGIE IN DER AUSSTELLUNG

    Sibylle Lichtensteiger, Aline Minder, Detlef Vögeli (Hg.): Dramaturgie in der Ausstellung. Begriffe und Konzepte für die Praxis, 2014

    Ausstellen heißt: Geschichten im Raum erzählen. Anders als im Theater oder im Film ist in der Ausstellungsarbeit oft nicht klar definiert, wer für Dramaturgie und Narration zuständig ist. Je nach Konstellation sind es die Kuratorinnen, die Szenografen, beide – oder niemand.
    Dieser Band lädt Fachleute zum genreübergreifenden Austausch ein: Wodurch zeichnet sich eine gelungene Ausstellungsdramaturgie aus? Was können Ausstellungsmacher von Dramaturgieprofis aus Theater, Film und Werbung lernen? Wo liegen die Grenzen des Storytelling in der Ausstellungsarbeit? Und wer ist für die Dramaturgie in Ausstellungen verantwortlich?

    Mit Beiträgen u.a. von Lukas Bärfuss, Werner Hanak-Lettner, Herman Kossmann, Nicola Lepp und Frank den Oudsten.

  • SOCIAL MEDIA IN MUSEEN: ENTSCHEIDUNGSHILFEN

    Neuer Leitfaden des Schweizer Museumsverbands

    Publikum und Fachkreise suchen zunehmend den Dialog via Blog, Facebook, Twitter & Co. Die neuen Medien verwandeln die einseitige Kommunikation der klassischen Printmedien. Die Publikation des VMS bietet einen Überblick über Strategien, Tools und Plattformen. Sie eignet sich dazu, das Potenzial der Social Media neu zu entdecken oder bereits vorhandenes Know-how zu vertiefen. Ziel der Publikation des Verbands der Museen in der Schweiz ist es, Anwendung und Nutzen von Social Media in Museen anschaulich und praxisnah zu vermitteln.

  • PROTEST GEGEN GEPLANTE MEHRWERTSTEUERERHÖHUNG

    Die beiden Museumsverbände ICOM Österreich und Museumsbund Österreich schließen sich den Protesten unserer Kolleginnen und Kollegen aus der Kunst- und Kulturbranche gegen die geplante Erhöhung des bis dato begünstigen Mehrwertsteuersatzes von 10 % an, die natürlich auch die Museumsbranche empfindlich treffen würde.

    Die Verteuerung nicht an die Besucher weiterzugeben, ist angesichts der finanziellen Lage vieler Häuser unmöglich.
    Die damit zu vollziehende Erhöhung der Eintrittskartenpreise hat durch eine anzunehmende Abnahme der Besucherzahlen einen Erlösrückgang der Einnahmen zur Folge – mangels Preisbereitschaft vor allem der inländischen Museumsbesucher, die im Gegensatz zu Kunst- und Kulturtouristen aus dem Ausland weitaus geringer ist. 2012 zählte Statistik Austria über 12 Millionen Museumsbesucher, mit verwandten Einrichtungen (Gedenkstätten, Ausstellungen oder Zoos bspw.) sind es sogar 26 Millionen Besucher. Nicht nur die Eintrittskartenerlöse würden sinken, auch die durch Museumsshop und Restaurantbereich lukrierten zusätzlichen Einnahmen wären davon betroffen. In der Folge steigt der Subventionsbedarf der musealen Einrichtungen. Hinzu kommt noch die kultur-, kunst- und bildungspolitische Dimension hinsichtlich des Bildungsauftrages der Museen als außerschulische Bildungseinrichtung, die angesichts der aktuellen bildungspolitischen Diskussionen und Lehrplanverkürzungen vor allem im geisteswissenschaftlichen und geschichtlichen Bereich kultur-, bildungs- und gesellschaftspolitisch in vieler Hinsicht ein desaströses Signal wäre.
    Die erhofften finanzpolitischen Erträge stehen hier in keiner Relation zum kulturellen Schaden, der durch diese Maßnahme entsteht. Gerade in Zeiten wirtschaftlich und gesellschaftlich so schwieriger Entwicklungen, gilt mehr denn je: Kultur und Kunst mag viel Geld kosten, doch Unkultur kostet noch viel mehr! Denn Museen sind nicht nur Freizeiteinrichtungen, sondern gesellschaftlich-kulturell sinngenerierende und vor allem sinnvermittelnde Institutionen. Sie zeigen einem breiten Publikum vielfältige Positionen des gesellschaftlichen und kulturellen Diskurses auf und bieten so eine fundierte Alternative zu gesellschaftlichen Extremen und kulturellen Polarisierungen.
    Im Namen aller unserer Mitglieder ersuchen wir sie daher dringend und eindringlich, unsere kulturellen Leistungen nicht durch die Erhöhung der Mehrwertsteuer noch weiter zu belasten.

  • FILMLEIHE ZUM VORZUGSPREIS

    Motion Picture Licensing Company (MPLC) bietet Vorzugskonditionen für MÖ-Mitglieder

    MPLC ist mit der Einräumung eines rechtmäßigen Zugangs zu urheberrechtlich geschützten Filmen von über 400 Filmstudios und unabhängigen Filmproduzenten betraut. Wir vertreten unter anderem die Rechte namhafter Verleiher wie Warner Bros., Walt Disney, Paramount Pictures, 20th Century Fox, Touchstone Pictures, Columbia Pictures, Dreamworks, Universal Pictures, Sony Pictures, MGM, Miramax und viele weitere.

    Die MPLC Lizenz stellt für Sie eine günstige und praktikable Möglichkeit dar, um Rechtsverletzungen zu vermeiden.
    Die Vorteile der MPLC Lizenz:

    • Unbegrenzte Anzahl an Vorführungen am registrierten Lizenzort
    • Nutzung aller auf legalem Wege erworbener Filmformate
    • Keine Berichterstattungspflicht hinsichtlich der vorgeführten Filmwerke
    • 365 Tage ab Lizenzbeginn gültig

  • INTERREG V – ÖSTERREICH/DEUTSCHLAND

    4,5 Mio € für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen Österreich und Bayern

    Die Europäische Kommission genehmigte im Dezember 2014 das neue Kooperationsprogramm zwischen Österreich und Bayern 2014-2020. Unter dem offiziellen Namen „Interreg V-A Österreich – Deutschland/Bayern“ stehen dem Programm aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) EU-Fördermittel in Höhe von rund 54,5 Mio. € für die Umsetzung von grenzüberschreitenden Projekten zur Verfügung.

  • KULTURQUARTIERE IN EHEMALIGEN RESIDENZEN

    Zwischen imperialer Kulisse und urbaner Neubesetzung. Das Wiener "Hofburg-Museums-Quartier" und internationale Entwicklungen. Hrsg. v. Maria Wellig & Anna Stuhlpfarrer, 2014

    Ehemalige Residenzen mit ihren historischen Sammlungen, ihren Museums- und Bibliotheksbauten und ihrer spezifi- schen urbanen Figur treten seit dem Paradigmenwechsel der 1980er-Jahren wieder in den Fokus zeitgenössischer Kul- tur-, Architektur- und Stadtentwicklung. Damals wie heute sind es Orte, an denen Kultur und Politik aufs Engste inein- andergreifen. In ihrer Funktion als zentrale Erinnerungsorte spielen sie auch für alle Fragen von Öffentlichkeit eine Schlüsselrolle.
    Das Buch hat den Anspruch, das Wiener Hofburg-Museums-Quartier, welches im Zentrum vieler Begehrlichkeiten steht – von Tourismus, Kultur, Politik, kommerziellen Nutzungen bis zu Bürgerprotesten und informeller Nutzung – in seiner Gesamtheit wieder in Diskussion zu bringen und in den Kontext internationaler Entwicklungen zu stellen.
    Mit Beiträgen von Carmen Bernárdez, Nikolaus Bernau, feld72, Gabu Heindl, Augustin Ioan, Elke Krasny, Melanie Let- schnig, Jochen Martz, Andreas Nierhaus, Olga Postnikova, PPAG Architekten, Péter Rostás, Johanna Schwanberg, Ger- hard Steixner, Anna Stuhlpfarrer, Jan Tabor, Thomas Trenkler, Maria Welzig und Michael Wimmer.

  • KATEGORIEN DES WISSENS

    Kategorien des Wissens. Die Sammlung als epistemisches Objekt. Hrsg. v. Uta Hassler, Torsten Meyer, 2014

    Alle Wissenschaft sammelt. Alle Wissenschaft ordnet und bildet Kategorien. Fächer und Wissens-Systematiken, in deren Rahmen wir uns heute bewegen, sind tradiert, seit die Enzyklopädisten des 18. Jahrhunderts von Universalordnungen des Weltwissens träumten. Die ETH Zürich verdankt ihre Form und Entstehung jener Denktradition; bereits mit der Schulgründung im 19. Jahrhundert wurden Sammlungen für alle Fächer geschaffen. Fast alle haben bis heute in der einen oder anderen Weise Bestand.
    Diese Publikation untersucht die historische und künftige Bedeutung der Sammlungen als „Orte des Wissens“ sowie deren epistemische Relevanz als Manifestationen von Wissensordnungen. Sie fragt nach den Transfermöglichkeiten von Sammlungen, den Möglichkeiten der Generierung neuen Wissens und neuer Interpretationen wie auch der Erweiterung tradierter Kategorien. Dazu gehört auch ein Blick in die Zukunft zu den „geplanten Sammlungen“, deren Sammlungsentscheide neue spezifische Perspektiven aufzeigen – von den Datenbanken bis hin zu den Sammlungen virtueller epistemischer Objekte.

  • THE MUSEUM IS OPEN

    The Museum is Open. Towards a Transnational History of Museums 1750–1940. Hrsg. v. Andrea Meyer;Bénédicte Savoy, Berlin 2014

    Museumswissenschaft, Museumsanalyse, Museumsgeschichte, Museumstheorien … – neben Bezeichnungen wie Museologie und Museumskunde haben in den letzten Jahren Komposita Verwendung gefunden, die vor allem eines vor Augen führen: das zunehmende wissenschaftliche Interesse an Museen. Bis heute kehrt dabei das Argument stets wieder, dass die Institution maßgeblicher Schauplatz nationaler Identitätsbildung gewesen sei. Der Band rückt hingegen das Museum als Produkt grenzüberschreitender Austausch- und Transferprozesse von circa 1750 bis 1940 in den Mittelpunkt.

  • MR TURNER – MEISTER DES LICHTS

    Ein Film von Mike Leigh. Mit Timothy Spall, Leslie Manville, Ruth Sheen u.a.
    Kinostart am 21. November

    Joseph Mallord William Turner: Meister des Lichts, ein Gigant unter den Künstlern, zielstrebig und kompromisslos, außerordentlich produktiv, revolutionär in seinem Ansatz, vollendet in seinem Handwerk, vorrausschauend in seiner Vision. Der Mensch Turner jedoch: exzentrisch, anarchisch, verletzlich, unberechenbar und gelegentlich ungehobelt. Er konnte bösartig und zugleich sanftmütig sein und er war zu großer Leidenschaft und Poesie fähig.

  • DATENBANK ZU ORPHAN WORKS ONLINE

    Verwaiste Werke sind Bücher, Zeitungs- und Zeitschriftenartikel oder Filme, die zwar noch dem Urheberrecht unterliegen, deren Urheber oder andere Rechteinhaber aber nicht bekannt sind oder nicht ausgemacht werden können.

    Aktuelle Sammlungen in europäischen Bibliotheken, Museen, Archiven, im Bereich des Film- oder Tonerbes tätigen Einrichtungen und öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten enthalten verwaiste Werke. Das Fehlen von Informationen über die Rechteinhaber verhinderte häufig ihre Digitalisierung und Bereitstellung im Internet.

  • DER HERR DER DINGE

    Rudi Klein: Der Herr der Dinge. Czernin Verlag 2014

    Ein Mann sammelt Dinge – nach herrschenden Maßstäben völlig wertlosen Kram. Doch jedes dieser Dinge hat eine Geschichte zu erzählen, die es für ihn zu einer wertvollen Antiquität werden lässt.
    Eine Beschreibung eines Mannes, dem die Beziehung zu Gegenständen befriedigender erscheint als die zur nicht eben unkomplizierten Menschheit. Oder auch: Ein überreich bebildertes Buch über einen Lebensautodidakten, der sich mit einem Haufen toter Materie dem Gezeppel der Welt elegant zu entziehen versucht.
    „GUTEN TAO. Diese zwei geheimnisvollen mit türkisem Filzstift geschriebenen Worte standen auf dem aus einem Schulheft (liniert) gerissenen Zettel, den er vor gut und gerne 40 Jahren von der Straße aufgehoben hatte. Die Worte hatten in ihm ein wohliges Gefühl der Verbundenheit mit diesem eigenartigen Planeten ausgelöst. Aber warum zum Teufel hatte er ihn über all die Jahre bewahrt?“ So beginnt „Der Herr der Dinge“ seine geniale Erzählung eines Lebens in unübertroffen skurrilen Bildern – die nicht zuletzt in den Köpfen der Leser ihre eigenen Geschichten auslösen.

  • SAVE THE DATE: #IMD15

    Internationaler Museumstag 17. Mai 2015 – Museum. Gesellschaft. Zukunft

    Die Vorbereitungen zum #IMD15 können beginnen: ICOM International veröffentlicht die Werbematerialien und unsere Kolleginnen bei ICOM Österreich freuen sich auf Ihre Veranstaltungen!

  • ALTERSUNTERSCHIEDE IM MUSEUM

    Museen als Orte der Kommunikation eignen sich besonders gut für intergenerative Begegnungen: Sie sind keiner Generation zugeordnet und bieten gute Anreize, um Perspektiven auszutauschen.

    Über 30 Museen in der Schweiz haben Menschen aus verschiedenen Generationen eingeladen, Geschichten zu ausgewählten Objekten zu erfinden und dadurch in einen ungewohnten Austausch zu kommen. Dieses Buch dokumentiert das Projekt.

    Mit GiM live-Geschichten aus den Museen und mit Fachbeiträgen von Matthias Dreyer, Franziska Dürr Reinhard, Hedy Graber, Maja Graf, Andreas Grünewald Steiger, Sybille Kastner, Eva Kolm, Anne Marr, Heike Munder, Alena Nawrotzki, Lukas Niederberger, Pasqualina Perrig-Chiello, Jessica Schnelle, David Vuillaume.

    Franziska Dürr Reinhard: Auf Augenhöhe. GiM – Generationen im Museum, Baden 2014.

  • DAS GRÜNE MUSEUM

    25. September 2014 in Berlin – 15. Oktober 2014 in Wien – 28. Oktober 2014 in Düsseldorf

    Die DEUTSCHE KONGRESS veranstaltet zum sechsten Mal die Veranstaltungsreihe Das grüne Museum. Das diesjährige Motto lautet Gebäudesanierung und Baumaßnahmen in Museen.

    An Praxisbeispielen aus verschiedenen Museen werden Lösungswege aufgezeigt und wissenschaftliche Ansätze diskutiert. Das grüne Museum bietet Ihnen einen hohen Praxisbezug und eine Plattform der kurzen Wege.

    Diskutieren Sie mit Experten aus Wissenschaft, Forschung und Museen!

    Der Museumsbund Österreich ist Kooperationspartner und ermöglicht Ihnen einen exklusiven Rabatt von 100 € auf die reguläre Teilnahmegebühr von 295 €.
    Rabattcode: MUS2014-MÖ-100

  • DER WISSENSCHAFTER ALS SAMMLER

    Vier Beiträge zu universitären Sammlungen in der aktuellen Ausgabe von Forschung Frankfurt

    Unter dem Motto „Der Wissenschaftler als Sammler“ stellt das Frankfurter Magazin vier Beiträge zu universitären Sammlungen und der im Oktober öffnenden Jubiläumsausstellung vor.

    • Jochen Hennig: Wenn Klimaforscher das Moorarchiv entdecken
    • Die Sammlungen der Goethe-Universität
    • Charlotte Trümpler, Judith Blume, Vera Hierholzer und Lisa Regazzoni: "Ich sehe wunderbare Dinge"
    • Stefanie Hense: Weniger bewundert, dafür aber viel beachtet

  • BIOZIDBELASTETE KULTURGÜTER

    Paul Zalewski (Hg.) Biozidbelastete Kulturgüter. Grundsätzliche Hinweise und Texte zur Einführung in die Problematik Frankfurt/Oder 2014

    In europäischen Museen experimentierte man schon sehr früh mit verschiedenen Konservierungsmethoden, darunter auch mit chemischen Präpraten. Deren Anwendung erreichte aber erst seit der Mitte des vergangenen Jahrhunderts eine Massendimension: Neben dem Militär oder der Seuchenbekämpfung wurden auch die Landwirtschaft, die Lebensmittelindustrie und die Baubranche sowie die Baudenkmalpflege zu beinahe unerschöpflichen Absatzfeldern für DDT-, PCP-, oder Lindan-haltige Produkte. Somit sind hunderttausende Objekte aus Holz und aus anderen organischen Werkstoffen mit persistenten Giftcocktails kontaminiert worden. Beim Umgang mit den teilweise kostbaren und unersetzlichen, aber auch verseuchten Kulturschätzen haben wir inzwischen immer mehr einfache Strategien gegen gesundheitliche Risiken und für bessere Diagnostik und Dekontamination. Leider, trotz des Zuwachses von Arbeitsschutz-Anforderungen, ist das Wissen über die notwendigen Maßnahmen in den betreffenden Berufsgruppen unterschiedlich verteilt, manchmal auch kaum vorhanden! Der vorliegende Bericht ist ein Teilergebnis eines EU-Projektes, in welchem um die Bildung von institutionellen Partnerschaften und Netzwerken für ein derartiges Wissenstransfer im Land Brandenburg ging. Die Publikation selbst ist vor allem als eine Einführung in diese Problematik, sozusagen als ein „Reader“ konzipiert: Wesentliche Themenbereiche werden hier zusammengefasst und um vertiefende wissenschaftliche Artikel erweitert.

  • SOCIOMUSEOLOGY

    Paula Assuncao, Judite Primo To Understand New Museology in the XXI Century (Sociomuseology) Lisbon 2013

    In the last decades there has been a profound change in the world of museums as well as in new museology. Towards the end of the 90’s, many forces contributed to the opening of a new chapter on participation in museum affairs. The sustainable development agenda, social inclusion policies in the UK, the strengthening of emancipation movements (such as the indigenous movements in North America) and the growing multiculturalism in European countries promoted a new age of transformations in museums.
    A renewed participation paradigm began to focus on the relations between museums and multiple (some new) stakeholders. But what happens when societies become more global, when the territory becomes more fragmented and fast-changing? What happens when the concept of community and the organization of social action take other forms? What happens when what makes a group of people into a community is not mainly their shared experience in the territory, but their shared condition in society as in the case of minorities? What happens when what drives people to action is mainly the desire to propose a new project of society as is the case with social movements, many times operating in networks?

  • ZUM 200-JÄHRIGEN BESTEHEN DER ANATOMISCHEN SAMMLUNG DER UNIVERSITÄT MARBURG

    Irmtraut Sahmland und Kornelia Grundmann (Hg.) Tote Dinge – lebendige Geschichte. Exponate aus den Sammlungen der Philipps-Universität Marburg

    Vor 200 Jahren wurde der Grundstein für die Anatomische Sammlung der ­Philipps-Universität Marburg gelegt. Als Lehrsammlung aufgebaut, enthält sie sowohl anatomische wie pathologische Trocken- und Feuchtpräparate der verschiedensten Art und ist heute als Museum Anatomicum öffentlich zugänglich. Sie ist eine von 29 noch existierenden universitären Sammlungen in Marburg, von denen insgesamt 7 in diesem Band vertreten sind. Hier werden einzelne Exponate vorgestellt, um aus verschiedenen Perspektiven tote Objekte in Bezug auf ihre lebendigen Geschichten zu befragen. Die Marburger Sammlungen erfassen einen zeitlich wie geographisch weiten Raum, und sie eröffnen vielschichtige wissenschaftsgeschichtliche und kulturhistorische Kontexte. Damit wird das Potenzial der Sammlungen mit ihren dinglichen Quellen exemplarisch deutlich. Der Band versteht sich zugleich als ein Beitrag zur aktuellen Diskussion über den Wert des Sammelns und die damit verbundenen ethischen Fragen des Umgangs mit und der Präsentation von solchen toten Objekten.

  • MUSEOLOGICAL REVIEW 18 ERSCHIENEN

    Lesestoff aus Leicester

    Das Thema der Ausgabe ist Change in the Museum mit u.a. folgenden Beiträgen:

    Rikke Haller Baggesen Museum Metamorphosis à la Mode
    Jane K Nielsen Transformations in the Postmodern Museum
    Stephanie Bowry Before Museums: The Curiosity Cabinet as Metamorphe
    Mario Schulze Things are Changing: Museums and the Material Turn
    Judith Dehail Musealising change or changing the museum: the case of the musical instrument museum from the visitors’ perspective
    Michael Stephanie Berrie
    Curatorial Compass: Organizing Meaning in Institutional and Online Displays

  • BUCHTIPP: DOING MUSEOLOGY DIFFERENTLY

    Duncan Grewcock: Doing Museology Differently, Routledge 2013

    "The title of this intriguing work shows the author’s ambitious aim: Duncan Grewcock seeks to go beyond the boundaries of Museum Studies (which is all too often limited to the practical aspects of museums) to develop museum research through relational, subjective and territorial analysis that incorpo- rates the researcher’s misgivings. A piece of research in the making, the final result is of less importance than the journey it involves." ... François Mairesse, Professor at the Université de Paris 3 - Sorbonne nouvelle (in: ICOM News Magazine 2014 No.1-2, April 2014).

  • ZUM FORTBESTAND DER wissens.wert.welt - blue cube & kidsmobil

    Das Team der wissens.wert.welt - blue cube & kidsmobil freut sich über Ihre Unterstützung

    Leider haben wir Ende März eine negative Antwort aus dem Büro des Kulturreferenten Dr. Wolfgang Waldner bekommen, was unsere Weitersubventionierung nach dem 14. Juli dieses Jahres betrifft. (Obwohl wir gute Zahlen präsentieren können: im Jahr 2013 nahmen 5362 Personen an unseren drei- bzw. vierstündigen Vermittlungsprogrammen teil. Das entspricht einer Steigerung von 6,51% im Vergleich zum Jahr 2012. Auch heuer können wir erneut eine Steigerung zum Vergleichszeitraum des letzten Jahres feststellen).
    Da unsere Einrichtung von der Kärntner Bevölkerung so gut angenommen wird, wäre es sehr schade für Kärnten und ein zusätzlicher Imageschaden für das Land, wenn die wissens.wert.welt eingestampft wird. Nachdem wir interdisziplinär arbeiten, wäre es unserer Meinung nach sinnvoller, die Subventionierung breiter aufzustellen und nicht aus dem alleinigen Budget des Kulturbudgets zu lukrieren.

    Daher haben wir nun eine Online-Petition ins Leben gerufen, ganz nach dem Motto „Rettet die wissens.wert.welt“. Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie uns bei der Verbreitung (Kontakte, Verteilerlisten, Blogs, sonstige Netzwerke) dieses Hilferufs unterstützen würden.

    Herzlich dankt,
    das Team der wissens.wert.welt - blue cube & kidsmobil

  • BUCHTIPP: SAMMELN, ERFORSCHEN, ZURÜCKGEGBEN?

    Holger Stoecker, Thomas Schnalke, Andreas Winkelmann (Hg.): Sammeln, Erforschen, Zurückgeben? Menschliche Gebeine aus der Kolonialzeit in akademischen und musealen Sammlungen

    In vielen Ländern Europas rückt die Kolonialzeit wieder stärker ins öffentliche Bewusstsein. Dabei gerät eine Praxis der Wissenschaft um 1900 in den Blickpunkt: das Sammeln von menschlichen Schädeln und Skeletten für eine wertende und hierarchisierende physische Anthropologie. Vermehrt wird nun von den Nachkommen oder von politischen Institutionen die Rückgabe der sterblichen Überreste gefordert. Die Beiträge des Sammelbands ergeben ein umfassendes Bild dieses viel diskutierten Themenkomplexes.

    Die Autorinnen und Autoren skizzieren die Geschichte der entsprechenden Sammlungen, erläutern Methoden der Provenienzforschung und gehen auf die vielschichtigen Aspekte von Restitutionen ein. Es ist das erste Buch, das im deutschen Sprachraum die Thematik der Human Remains vor dem Hintergrund anstehender Rückgabeforderungen ausführlich behandelt.

  • TRIED AND TESTED PARTNERSHIPS

    Neue Publikation aus den Niederlanden “Tried-and-Tested Partnerships”

    Der Niederländische Museumsverband veröffentlichte gemeinsam mit NEMO eine Publikation über erfolgreiche und erfolgsversprechende Kooperationen im Museumsbereich.

  • NEUER BLOG DES MUSEUMSBUNDS: DINGWELTEN

    dingwelten
    1001 Objekte, die die Welt bedeuten

    Ab 1. Februar gibt es unser neues Museums-Blog unter www.dingwelten.at.
    Alle österreichischen Museen sind eingeladen, Objekte und Museumsdinge vorzustellen!

    Die Themen 2014 sind

    Kurator/innen-, Kustod/innen und Direktor/innenlieblinge

    Erlaubt ist, was gefällt! – Was ist Ihr ganz persönliches Lieblingsobjekt und warum? Welches Museumsding hat Sie am meisten beeindruckt/überrascht/berührt/erstaunt/zum Nachdenken angeregt/zum Lachen gebracht? Welche Objektgeschichte erzählen Sie immer wieder und immer wieder gerne? Teilen Sie sie mit uns!

    Depotleichen

    Unsere Objektspeicher sind voll mit Dingen, die die Welt vermeintlich nicht mehr braucht und die vielleicht nie in einer Ausstellung gezeigt werden und somit das Depot vermutlich nie mehr verlassen dürfen. Trotzdem haben diese Objekte ihre spezifische Bedeutung und sind oft von großer Wichtigkeit für die Forschung, die Museums- oder regionale Geschichte. Zeigen Sie sie her!

    Fake Objects – Achtung Fälschung!

    Bewusste Fälschung, Nachahmung, unbewusste Falschannahme, „Nachhelfen-Wollen“, Möglichkeiten anbieten – Fälschung im Museum kann viele Namen, Formen und Farben annehmen. Was ist Ihr falscher Fufzger? Decken Sie ihn auf!

    Wir freuen uns über viele, viele Museumsdinge, die nur wenige Kriterien erfüllen müssen:
    Das Museumsding muss in einem österreichischen Museum zu finden sein und inventarisiert/in einem Bestandsverzeichnis aufscheinen. Die Objekte müssen nicht ausgestellt sein, sie müssen nicht in repräsentativen, ausstellungsfähigen Zustand sein.
    Alle Objekte, die uns erreichen, werden geblogt und getwittert (#dingwelten), mit der kleinen Einschränkung, dass pro Museum max. drei Objekte pro Thema angenommen werden. Die Reihenfolge richtet sich nach Erhalt.

    • Objektbild
    • Wir freuen uns, wenn das Objekt freigestellt ist, wir nehmen aber auch nicht freigestellte Objektfotos.
    • Objektgeschichte
    • Wir freuen uns über eine gut erzählte Objektgeschichte mit max. 1200 Zeichen inkl. Leerzeichen
    • Objektbeschriftung
    • Kurz und bündig!
    • Beitragsbeschriftung
    • Vorname Nachname (wenn Sie möchten)
      Beispielmuseum
      www.beispielmuseum.at

    Schicken Sie Ihre Objekte an info@museumsbund.at.

  • THE STORED COLLECTIONS OF MUSEUMS AS A PUBLIC RESOURCE

    This research was prompted by calls for more effective use of museums’ stored collections. Undertaken from UCL it was supported by the AHRC, MLA, the Collections Trust, The Pilgrim Trust and the Museums Association. Results are based on surveys of museums in England and Wales and of collections users.

    The findings

    • 74% of museum respondents think collections are insufficiently used
    • 97% of museums report a steady or increasing demand for access to collections
    • only 13% of museums strongly promote public access to stored collections